Ade Straßenrennen – Legalität wir kommen!
Need for Speed Pro Street im Test
So oder so ähnlich könnte das Motto der Need for Speed: Pro Street Entwickler gewesen sein. In den letzten Teilen der bekannten Renn-Serie fand man sich immer und immer wieder auf der Straße wieder. Ein illegales Straßenrennen folgte dem anderen. Am Anfang war das bestimmt eine Bereicherung für das Spiele Genre, mit der Zeit aber langweilig und eintönig. Dies blieb den Machern der Serie nicht verborgen und so kreierten sie ein neues, wirklich neues, Need for Speed.

Dein Name ist Ryan Cooper und du bist wohl eines der besten Talente im Rennsport überhaupt. Mit deinen Fahrkünsten und ein wenig Glück musst du dich durch unzählige Rennen kämpfen, um am Ende der Race King zu sein. Insgesamt gibt es für jede der fünf Rennarten einen Race King, welchen es zu besiegen gilt. Bis man sich mit einem dieser Race Kings messen und sich selber zu ihnen zählen kann, muss man sich aber erst einmal genug Prestige sammeln. Durch die Race-Days, aus denen im Prinzip das ganze Spiel besteht, kann man sich für ein Rennen gegen den nächst höheren Race-King qualifizieren. Dafür muss man mehrere Race-Days gewinnen und eine bestimmte Anzahl von diesen dominieren. Dabei heißt gewinnen nicht gleich erster werden. Ein Race-Day setzt sich aus mehreren Rennen zusammen. Je nachdem, welche Position man am Ende eines der Rennen belegt und wie viel Schade bzw. wie wenig Schaden man genommen hat, bekommt man für jedes Rennen eine gewisse Zahl an Punkten. Wenn man dann eine bestimmte Zahl an Punkten erreicht hat, hat man den Race-Day gewonnen oder ihn sogar dominiert.

Wer sorgfältig mitgelesen hat, dem wird eines auffallen – Need for Speed und Schaden? Ja, endlich gibt es auch in Need for Speed ein Schadensmodell. Bisher konnte man mit seinem Auto so viele Unfälle bauen wie man wollte, nach dem Rennen war das Auto wieder kratzerfrei. Das neue Schadensmodell in Pro Street ist da nicht so großzügig. Jede Delle wird berücksichtigt und jeder Crash hart bestraft. Vom einfachen Lack-Kratzer, bis hin zum furchterregenden Totalschaden ist alles dabei, was man sich nur vorstellen kann. Die Schäden haben auch Einfluss auf die Leistung des Wagens. Dass ein Totalschaden zum Stillstand führt ist nur realistisch. Dass sich durch viele Crashs das Handling oder die Top-Speed des Wagens verschlechtert, bringt einen weiteren Reizfaktor mit ins Spiel, denn der Schaden will ja auch wieder repariert werden. Beim reparieren hat man mehrere Möglichkeiten. Entweder man bezahlt mit Gutscheinen oder man packt Bares aus. Bevor man den Schaden jedoch behebt, sollte man sich die Beulen und Dellen einmal genauer angucken denn diese sehen verdammt echt aus.

Die Grafik in Need for Speed Pro Street hat sich, im Gegensatz zu den Vorgängern, um einiges verbessert. Die Schäden an den Autos sehen sehr realistisch aus und verleiten manchmal zu einem extra Unfall. Aber nicht nur die Schäden sind gut gelungen. In den Trailern wurde man bereits oft genug auf ihn hingewiesen – den Rauch. Man lässt die Reifen durchdrehen und genießt. Die Rauchschwaden, die dabei entstehen, sehen einfach cool aus. Auch die Autos selber sind ein echter Hingucker, sie sehen den Originalen zum Verwechseln ähnlich. Wo die Optik von Need For Speed bei den Fahrzeugen reichlich Punkte sammeln konnte, verliert sie diese wiederum bei der Streckenlandschaft. Die Areale abseits der Strecke sehen weniger liebevoll modelliert relativ öde aus. Hier hätte EA noch einiges nachbessern können.

Kommen wir nun zum eigentlichen Hauptmerkmal eines jeden Rennspiels – das Fahrgefühl. Hier trennt sich das neue Need for Speed deutlich von den Vorgängern. War die Steuerung in den alten Teilen noch recht einfach und schnell zu erlernen, muss man in Pro Street schon etwas mehr üben. Jedes Auto fährt sich anders, überhaupt ist die Steuerung schwerer geworden. Ohne die Fahrhilfen (welche Fahrhilfen eingeschaltet sind kann man am Anfang auswählen indem man den „Schwierigkeitsgrad" wählt) ist es nicht so leicht, nicht gegen eine Wand zu brettern oder nicht aus der Kurve zu fliegen. Fingerspitzengefühl ist da genauso angebracht wie cleveres Fahren. Letzteres haben die KI-Gegner noch nicht so drauf. Meistens verbremsen sie sich vor Kurven, sodass es ein leichtes ist, sie dort zu überholen. Dafür sind sie auf graden Strecken nicht zu schnappen.

Seit Need for Speed Underground ist es mit an Bord, das Tuning. Dieses Feature hat Need for Speed in den letzten Jahren ständig begleitet und teilte die Community. Die einen wollen es, die anderen nicht. Auch im neuen Teil hat man sich für das Tuning entschieden. Diesmal kann man aber noch mehr an seinem Wagen schrauben. Zu den einzelnen Teilen, wie Motoren, Reifen oder Bremsen, kann man diese dann weiter konfigurieren. Soll das Fahrwerk eher straff oder doch etwas nachgiebiger sein? So kann man fast alle Teile an seinem Auto an seine eigenen Vorlieben anpassen.

Kommen wir zum Fazit. Need for Speed Pro Street ist anders, als die letzten Teile. Gelungen sind das neue Schadensmodell und die Grafik. Etwas mager fällt aber die Story aus, welche gar nicht erst vorhanden ist. Positiv kommt dann wieder die Sounduntermalung hervor. Das neue Fahrgefühl kann einem gefallen, muss es aber nicht. Hier kommt es auf den persönlichen Geschmack an. Die Auswahl an Tuning Material ist wieder einmal verdammt groß und enthält alles, was man braucht. Insgesamt macht Need for Speed Pro Street einen guten Eindruck. Wem die letzten Teile der Serie zugesagt haben, der kann ohne Bedenken auch zum neuen Teil greifen.





Allesreal
Need for Speed...
Pro Street folgt dem Trend seiner Vorgänger!
Ja ihr habt richtig gelesen!
Es folgt dem Trend die Serie, die einst so gut war immer weiter in den Sumpf der billigen Geldmacherei zu ziehen, was leider auf Kosten des Spielers geht.
Das Schadensmodel zum Beispiel wirkt doch sehr unreal, so knallt man mit über 160km/h auf ne Wand und das Autoi hat nur nen paar Kratzer????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Pvt. Hudson
@Allesreal
Deswegen ist es ja auch ein Spiel. Nicht jeder möchte ein Rennen neubeginnen, nur weil er in der letzten Kurve einen Fehler gemacht hat.
Allesreal
Re: Pvt. Hudson
Ja dagegen sag ich ja nichts.
Aber ich finds doch sehr unreal wenn die Geschwindigkeit nicht richtig mit einbezogen wird!
Scytheman
lol
es ist noch nicht ausgereift.
die felgen bekommen keine kratzer, so wie die scheinwerfer. und vieles mehr....
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