Apple MacBook Black C2D Testbericht
Ein - etwas ausführlicherer - Erfahrungsbericht
Vorwort
In den folgenden Zeilen versuche ich alles erwähnenswerte über das Apple MacBook Black in der aktuellen Revision niederzuschreiben - als Gast-Schreiberling bei ProjectLAN. Ein Einstieg in journalistische Tätigkeiten? Professionell recherchiert? Objektiv formuliert? Mitnichten... anfangs wollte ich objektiv sein, aber es gelang mir nicht wirklich - denke ich zumindest selbst. Es erwartet dich also ein subjektiver Erfahrungsbericht. Natürlich gibt es auch negatives zu berichten, aber ich denke man erklärt das, was ich denke, am besten mit einem Beispiel zum Eindruck: Bittet mal einen treuen Fussball-Fan (welcher Mannschaft auch immer) darum, ein paar objektive Zeilen über seinen Verein zu schreiben.
Es muss allerdings auch erwähnt werden, dass bei dem MacBook, über das ich schreibe, absolut keine der bekannten Mängel aufzufinden sind. Somit kann wenig die Freude trüben. Ich hoffe trotzdem, dass das folgende einen kleinen Eindruck vom MacBook vermitteln kann. Sollten Fragen offen bleiben, würde ich mich sehr über Feedback freuen - auf welche Art auch immer. Konstruktive Kritik ist natürlich auch erwünscht.

Das MacBook sowie die gleich mitbestellten Extras kamen sorgfältig verpackt bei mir an. Die Maus (Mighty Mouse Bluetooth) und die Neoprentasche hatten jeder ihren eigenen Riesenkarton bekommen. Hauptsache alles kommt sicher an. So sah ich es zumindest – aber schon erschreckend, was für eine Umweltverschmutzung das ist.
Nun aber zum Interessanten: Das MacBook war mit eingebautem Akku sicher verstaut und auch der „DVI to VGA Adapter“ befand sich im Karton. Als ich das MacBook auspackte fiel mir auf, dass es extrem unterkühlt war. Nach kurzem Überdenken der Situation (und nachdem ich Ratschläge eingeholt hatte) hieß es dann erst einmal: Akklimatisieren lassen. Es war wohl die längste Stunde meines Lebens – wobei ich mir nicht ein mal sicher bin, dass es überhaupt eine ganze Stunde war.
Der Rest war dann aber Kleinkrams. 5 Minuten, nachdem ich den Power-Button gedrückt hatte, war ich schon dabei, mein erstes Software-Update durchzuführen. Alles lief wie geschmiert und meine Begeisterung war ungetrübt, was auch damit zusammenhängt, dass an der Verarbeitung nichts zu bemängeln war.

Die Verarbeitung
Es gab keine zu großen Spaltmaße, wenn man überhaupt von Spaltmaßen sprechen kann. Das MacBook fühlt sich sehr hochwertig an – der Anfass-Qualität fehlt nichts. Wehe aber dem, der sich die Finger nicht wäscht – das schwarze MacBook rächt sich bitter. Denn fettige Finger quittiert es mit schönen Abdrücken. So habe ich mein gutes Microfaser Tuch von Aldi aus den Abgründen der Schublade wieder hervorkramen müssen. Es ist zwar nicht schlimm, aber hin und wieder sollte man drüber wischen. Ich vermute, dass es am leichtesten ist, es sauber zu bekommen, wenn man es sauber hält. Denn desto länger die Fettfinger-Abdrücke auf dem MacBook bleiben dürfen, desto schwerer gehen sie ab. Hier hilft es aber notfalls, das Microfaser Tuch leicht anzufeuchten.
Auch die Tastatur hat nicht die so oft gescholtenen Unterschiedlichen Tonlagen. So war häufig von einem scheppernden oder metallischen Klang zu lesen, der um Aufmerksamkeit ringt – meist auf der linken Seite der Tastatur. Die Gründe dazu kann ich leider (glücklicherweise) nicht erörtern.
Auch Pixelfehler waren (und sind bis Heute) keine zu finden. Also keiner der „berüchtigten“ Mängel, der meine Freude trüben könnte? Nicht ganz. Leider. Das Display hakt an der linken Seite beim Öffnen (und nur beim Öffnen). Akustisch wird dieses Phänomen von einem Knacken begleitet. Die Lautstärke des Knackens und der Widerstand an dem Punkt variiert jedoch je nach Raum- und Gerätetemperatur. Bisher sehe ich es jedoch nicht so eng, da es auch wieder abgenommen hat.
Was auch erwähnt werden sollte, ist dass die Gesamtqualität stimmt. Das MacBook ist in sich sehr verwindungssteif und knackt nicht, wenn man es hochhebt. Alles ist gut verschraubt, und die Schale gibt bei Druck auch nicht nach.

Da ich von einigen gehört habe, denen die Tastatur nicht gefällt, möchte ich diesen Punkt nicht unerwähnt lassen. Es ist so, dass die Tasten alle ganz flach und quadratisch sind (mal abgesehen von den „Spezialtasten“). An diesem Punkt hatte ich auch leichte Bedenken. Ich habe nun aber viel auf dem MacBook geschrieben, und ich muss sagen, dass sich die Form der Tasten nicht negativ bemerkbar macht. Auch der Druckpunkt ist sehr angenehm.
Was beim Schreiben hingegen negativ auffällt (wenn man nichts langärmliges an hat) ist die vordere Kante, die etwas scharf geraten ist, und so etwas unangenehm in die Arme schneidet.
emZee
gut
gut so
Glubschi
Sollte man wechseln?
Hab bis jetzt noch keinen Haken an der Sache gefunden. Könnt ja mal eure Erfahrungen posten.
Torsten
Hmm
Ich kanns leider nicht testen. Ich wohne im Dresdner Opal-Gebiet.
vebis
Subjektiv
Hi,
wenn man selber so eine Gerätschaft besitzt kann man nicht mehr objektiv eine Einschätzung treffen.
Der Besitztumseffekt (Endowment-Effekt) besagt, dass der wahrgenommene Wert eines Gutes höher ist, wenn man es besitzt.
Das verhindert das objektive Urteilen und gerade bei Mac-Besitzern ist dieser Effekt besonders stark zu beobachten.
Torsten
Dankeschön
Chris, für den umfangreichen Artikel. :)
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