Combat Mission: Shock Force - Vollversion Review



Combat Mission: Shock Force - Vollversion Review

Simulation moderner Kriegsführung






Combat Mission - Shock Force

Das ultrarealistische Strategiespiel von Kleinstentwickler Battlefront.com, bei dem man sich eher auf den Realismus bezieht, als auf die Optik, lädt Hobbistrategen zum geplanten Schlag gegen das syrische Volk ein. Sieht man von der detailarmen Grafik im durchweg braun-beigen Stil einmal ab, kann man eigentlich schon behaupten, dass das US-Militär ihre Oberbefehlshaber mit Combat Mission – Shock Force für den Ernstfall trainieren lassen könnte.

 

 

Realismus pur

Jede Waffe, jeder Panzer, jedes Kaliber wird akkurat nachgeahmt. Battlefront.com geht dabei sogar soweit, dass selbst etwaige Querschläger exakt simuliert werden. Jede Einheit spiegelt im virtuellen Pixelkrieg jedes Detail, des real existierendem Originals 1:1 wieder. Auch die in genretypischen Vertretern vorhandene Einheitenbalance ala Command & Conquer oder Supreme Commander gibt es in Shock Force nicht. In allen Missionen starten sie in der Einzelspielerkampagne als Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte im hart umkämpften Syrien. Gegen die technische Überlegenheit der Alliierten sehen die Syrer natürlich alt aus. Um dem entgegen zu wirken ist man mit seinen wenigen Einheiten zu Begin einer Mission nicht nur in Anzahl unterlegen, sondern sitzt zudem meist auch noch an strategisch ungünstigeren Positionen. Auch die Missionsziele sind teilweise sehr happig. So gilt es beispielsweise bei einem Auftrag mehr als 70% des syrischen Widerstandes zu eliminieren, ohne dabei mehr als 20% der eigenen Truppen zu opfern. Das genaue lesen der Einsatzbesprechungen ist daher sehr wichtig, denn sonst wundert man sich nicht selten, dass die Karte vom Gegner beräumt ist, man den Auftrag aber dennoch nicht als gewonnen gewertet bekommt.

 

         

 

Grafik von Gestern

Zu lasten der Vielzahl an Berechnungen, die der PC mit all der akribisch genauen Umsetzungen von Militärwerkzeug hat, fällt die grafische Darbietung von Combat Mission – Shock Force. So wirken die Texturen allesamt matschig und auch die Polygonanzahl lässt den grafisch verwöhnten User müde lächeln. Auch die Spezialeffekte – sofern man bei Shock Force überhaupt von solchen reden kann – wirken altbacken. Defekte Fahrzeuge werden durch Bitmap-Flammen als „zerstört“ gekennzeichnet und Explosionen sind braune, undefinierbare Pixel-Sprites. Allerdings und das ist heute dann doch schon eher selten, läuft das Spiel auch auf älteren PCs. Die Mindestvorraussetzungen sind mit 2GHz, 512MB RAM und einer 128 MB Grafikkarte doch sehr gering. High-End-PC Besitzer gucken dafür auf eine nahezu identische Darstellung wie Besitzer der Minimalkonfiguration. Auch Klangfetischisten dürfen nicht auf Surround hoffen, denn das Schlachtgetümmel erklingt nur in Stereo aus den Computerboxen.

 

 

Abwechslung hoch 3

Wer die Einzelspielerkampagne in 40 Spielstunden meistert, liegt im guten Mittelfeld, denn zu kurz ist diese wirklich nicht. Erstaunlich ist dabei, dass es kaum eine Mission gibt, die einer anderen ähnelt. Für zwischendurch gibt es auch einen Gefechtsmodus, in dem man wahlweise auch die Syrer spielen darf. Dies ist besonders praktisch, um sich näher mit den Waffensystemen der Gegner aus der Kampagne vertraut zu machen oder sich auf ein bevorstehendes Mehrspielergefecht einzustellen. Wie auch der Einzelspielerpart kann die Mehrspielerpartie wahlweise in Echtzeit oder aber Rundenweise gespielt werden. Die Rundenspielweise kann zudem auch per E-Mail ausgetragen werden. Dabei gehen die Befehle des Gegners per Mail an den Kontrahenten und dieser kann darauf hin wieder rum seine  nächsten Züge per Mail verschicken.

 

                   

 

FAZIT:

Für Militärhobbyisten, die die nötige Verbissenheit, sich mit dem Spiel vertraut zu machen, an den Tag legen, das ideale Spiel. Dank realistischer Schlachten mit technisch überlegenem Kriegsgerät und fordernden Einsatzzielen sehr realitätsnah. Einzig das Manko das auch in Combat Mission – Shock Force der Krieg „hässlich“ ist, muss toleriert werden.

 

 



Kommentare

  • Nicht so das wahre
    Also das spiel ist nicht das pralste unter den Strategie Titeln!

    27. Oct 2007 - 03:01 Uhr
  • ´hmmm..
    naja sieht ja nicht so toll aus

    27. Oct 2007 - 09:55 Uhr
  • solalala
    das is ja urzeitballern .....

    28. Oct 2007 - 11:36 Uhr

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