Creative Sound Blaster X-Fi Xtreme Audio im Test
11. Aug, 2007 - 13:01 Uhr | Soundkarte | | 4 Kommentare | 12984 Leser
Viel Leistung für wenig Geld?
Mit der X-Fi Xtreme Audio bietet Creative eine Soundkarte der bekannten X-Fi Reihe für kleines Geld. Was die kleine X-Fi so alles drauf hat, wird sie uns in unserem Test zeigen können. Wir sind gespannt, zu was die Xtreme Audio in der Lage ist, nur ein guter Onboard Ersatz oder auch für höhere Ansprüche genügend?

Lieferumfang
Der Lieferumfang umfasst leider nicht allzuviel. Ausser der Karte selber, einer bebilderten und auf mehrere Sprachen übersetzte Anleitung zum Installieren der Hardware sowie der Treiber-CD, befindet sich nichts mehr im Karton. Aufgrund des niedrigen Preises kann man aber auch nicht mehr erwarten. Die Anleitung überrascht dabei positiv. Diese erklärt vom Deinstallieren der alten Sound-Treiber und dem Ausbau einer eventuell vorhandenen anderen Soundkarte, bis hin zur Konfiguration der Software, um dem optimalen Klangerlebnis nichts mehr im Wege stehen zu lassen. Die Bilder und Texte sind dabei so verständlich verfasst, dass selbst weniger erfahrene Benutzer gut zurechtkommen sollten.

Bei einer Soundkarte dieser Preisklasse ist an dieser Stelle meistens wenig zu berichten. So auch bei der X-Fi Xtreme Audio. Auf dem Slotblech befinden sich vier Klinken Ausgänge, welche zur Anbindung von Mikrofon und Boxen dienen. Auf eine Vergoldung der Buchsen wurde verzichtet. Eingesteckt wird die Karte in einen herkömmlichen PCI-Steckplatz.

Leistung
Der verbaute X-Fi Xtreme Fidelity Soundchip, welcher auch auf allen anderen Karten der X-Fi Reihe zum Einsatz kommt, kann gerade bei Computern mit einer schwächeren CPU das ein oder andere Bild, in Spielen welche stark CPU-Lastig sind, herbeizaubern. Getestet haben wir Half-Life 2: Lost Coast. Dabei haben wir einmal mit den höchsten grafischen Details, und einmal mit den niedrigsten, gebencht. Die Werte für die Soundqualität haben wir auf den Standardeinstellungen belassen.
Als Testsystem kam ein AMD Athlon 64 X2 3800+ EE mit 2300MHz verbaut auf einem ASUS M2N-e zum Einsatz. Den Grafikpart hat eine Powercolor Radeon X1950 Pro übernommen. Dazu kamen noch 2GB PC-6400RAM, welche mit 382MHz takteten. Mit dem verbauten Onboard-Sound kam man bei niedrigsten Details, in Verbindung mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln, auf eine durchschnittliche Bildwiederholrate von 96.51 FPS (Frames per Second).
Mit den höchsten grafischen Details und einer Auflösung von 1024x768 Pixeln, kamen wir auf eine durschnittliche FPS-Zahl von 61.47 FPS. Mit der X-Fi Xtreme Audio ermittelten wir, bei niedrigen Details und einer Auflösung von 640x 480 Pixeln, eine durschnittliche Framerate von 100.39 FPS. Also rund 3.88 FPS mehr. Bei hohen Details und einer Auflösung von 1024x768 Pixeln, war der Unterschied verschwindend gering. Hier konnten wir nur 1.37 FPS dazugewinnen, wir kamen auf 62.84 FPS.
Half-Life2: Lost Coast
Angaben in Frames per Second
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Klang
Im normalen Modus kann man keinen so großen Unterschied zwischen einem guten Onboard Sound und der X-Fi Xtreme Audio ausmachen. Lediglich die Höhen sind ein wenig klarer und der Bass ebenfalls ein wenig stärker. Schaltet man aber den X-Fi-CMSS-3D Mode, den X-Fi Crystalizer hinzu, stellt die Sampling-Rate auf 96 kHz sowie die Bit-Tiefe auf 24 Bits, hört man sofort einen sehr deutlichen Unterschied heraus. Der Klang ist dann so ausgeprägt und voll, dass man Dinge hört, die man vorher vielleicht nicht gehört hat. Sei es beim normalen Musik hören oder auch beim Spielen. Leute die vorher nur Onboard-Sound kannten, werden so schnell nicht wieder zurückwechseln wollen.

Gaming
Spieler schneller Ego-Shooter, in denen man auch auf seine Ohren angewiesen ist, werden den oben beschriebenen Klang lieben. Hier hört man Schritte, da hört man Schüsse. Alles Dinge über die man vorher nur von seinen Kollegen via Voice-Tools aufgeklärt wurde und nicht selber hören konnte.

Fazit
Die X-Fi Xtreme Audio hat uns positiv überrascht. Mit ihrem guten Klang, besonders wenn qualitätssteigernde Modi hinzu geschaltet werden, gehört sie sicher nicht zur Spitzenklasse aber einem schönem Klangerlebniss steht sie trotzdem nicht im Wege. Auch im Punkto Gaming hat sie gezeigt, dass guter Sound in manchen Fällen unverzichtbar sein kann. Ebenfalls ein Pluspunkt ist die Anleitung zum Einbau und der Inbetriebnahme. Mit dieser haben selbst unerfahrene PC-Schrauber keiner Probleme mehr, die Karte erfolgreich zu installieren. Alles in Allem ist die X-Fi Xtreme Audio eine gelungene Soundkarte für nur ca. 50€.
Für die gute Leistung verleihen wir zum ersten Mal unseren Preis-Leistungs Award.

Glubschi
Ich bin dabei
Hier mein Kreuz | X |
Pac-Man
Nicht gut
Eine sehr bescheidene X-Fi Karte. und wenn man es genau nimmt, ist nicht mal mehr ein X-Fi Chip drauf, Es ist der Audigy Chip verbaut. Lieber finger von lassen und sich was vernünftiges kaufen.
stohnyyy
nicht empfehlenswert
Stimme meinem Vorredner zu...
Einfach nur Peinlich sowas auf den Deutschen Markt zu bringen.
Aber sehr guter Test im übrigen ;=)
chillazz
re
test ist relativ gut danke trotzdem
n00p
geil
das teil ist mega geil
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