Die 5 kleinsten Rechner der Welt



Die 5 kleinsten Rechner der Welt

Die Lanparty im Rucksack






Die rasante Entwicklung im Bereich der PC-Hardware ermöglicht nicht nur immer schnellere Prozessoren und realistischere Grafiken,
sondern trägt gleichzeitig zu einer teils extremen Verkleinerung von Bauteilen bei. So fragt man sich mitunter schon heute, wo bei ausgeliefertern Flachbildschirmen denn bitteschön noch der integrierte PC untergebracht sein soll.

Weiter- und etwas überspitzt gedacht führt dieser Prozess der fortschreitenden Miniaturisierung mittlerweile soweit, dass man die Rechner einer 100 Mann-LAN-Party getrost in einem größeren Rucksack bequem mit sich umhertragen könnte. Natürlich würden die kleinsten PCs der Welt auch nur bei dem Versuch, eine 3D-Anwendung zu starten, die weiße Flagge hissen. Doch schaut man auf die Spezifikationen der Minirechner, so stellt man fest, dass der eigene erste PC aus den mittleren 90er Jahren  - rein von der Rechenkraft her - diesen kleinen Dingern teils deutlich unterlegen gewesen wäre.

Im Folgenden wollen wir euch die fünf kleinsten Rechner der Welt präsentieren.



Der größte unter den fünf kleinsten PCs der Welt ist die eBox-2600 SX und stellt den kompaktesten Rechner der eBox-Serie der Firma DMP Electronics Inc. dar.
Kern des Ganzen ist ein mit 300 Mhz getakteter, passiv gekühlter 32-bit-Mikroprozessor, der eine Eigenentwicklung des Herstellers ist. Die temporäre Datenspeicherung (RAM) erfolgt onboard über einen 128 MByte DDR2- Speicherchip.

Auf einem Areal von (BxTxH) 115 x 115 x 35 Millimetern kommen serienmäßig eine 32 MByte DDR2 Grafikkarte, ein Ethernet-Anschluß, 3 USB-Ports (zwei vorn, einer hinen) und ein Compact Flash- Speicherkarteneinschub unter. Auf internen Speicher wurde bei diesem Modell verzichtet. Alternativ helfen  hierbei der an der Front des Rechners verbaute 44-Pin IDE-Anschluß oder einer der USB-Ports aus.

Auch auf ein CD/DVD-Laufwerk wurde beim "Größten" der "Kleinsten" verzichtet. Bei einem Scheibendurchmesser von 12 Zentimetern scheint bei den oben genannten Abmessungen der Einbau eines solchen Laufwerks derzeit auch schwer vorstellbar.
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VIA Pico-ITX
Unter der Devise "Small is Beautiful" hat die taiwanesische Firma VIA mit dem Pico-ITX im April dieses Jahres den kleinsten Spross einer Reihe von Miniatur-Motherboards auf den Markt gebracht. Die Platine misst gerade mal (BxTxH) 10 x 7,2 x 1,9 Zentimeter und hat dabei alles nötige an Bord.

Neben den gängigen Anschlüßen, wie zum Beispiel USB, VGA und 10/100Mbps Ethernet, verfügt das Mainboard unter anderem über eine Serial ATA beziehungsweise IDE-Schnittstelle sowie einen DDR2 400/533 So-Dimm Slot. Das Mainboard wird über ein 30 Watt-Netzteil mit Strom versorgt und der auf dem Board direkt verbaute VIA Prozessor taktet mit bis zu 1,5 Ghz. Die integrierte UniChrome Pro II- Grafik ist für die Bildübertragung zuständig.

Das Pico-ITX entspricht nur einem Viertel des Mini-ATX Formfaktors und dürfte daher sicherlich auch die Phantasie aller Casemodder anregen.
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Space CubeUrsprünglich für den Gebrauch im Weltraum entwickelt ist der Space Cube einer der kleinsten bereits erhältlichen Rechner, der wohl gemessen an seinen Ausmaßen (5 x 5 Zentimeter) die meisten Funktionen auf kleinstem Raum unterbringt. Und dabei ist dieser kleine Würfel wahrscheinlich schneller als das, was noch vor 10 Jahren auf oder unter dem heimischen Schreibtisch stand.
So verfügt der "Hostentaschenrechner" der japanischen Firma Shimafuji, ähnlich der eBox2600x, über einen Chiptakt von 300 MHz. Allerdings besitzt dieser im Gegensatz zur eBox eine 64-bit-Architekur. Weiterhin ist der Space Cube mit 64 MByte RAM, 16 MByte internen Speicher, einer VGA-Schnittstelle, Ethernet, SP/DIF out, line in und einem USB-Anschluß ausgerüstet.

Auf der Abbildung links ist sehr gut der Compact-Flash Karteneinschub zu erkennen, welcher über die gesamte Breite des Gerätes verläuft.
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Ein französisches StartUp-Unternehmen arbeitet derzeit an einem Linux-basierten Computer, der im Formfaktor eines USB-Sticks gehalten ist.
Calao, so der Name der Firma hinter dem Produkt, stattet seinen "USB-Rechner" mit 64 MByte SD-RAM und 256 MByte Flash-Speicher aus. Als Herz des Ganzen fungiert ein ATMEL AT91SAM9260-Chip (ARM9) mit 200Mhz. Laut Datenblatt sind auf der Platine außerdem noch ein 10/100-Mbit Ethernet-Port und zwei USB-2.0-Anschlüsse untergebracht.

Über ein 50-Pin-Interface können zudem diverse Erweiterungen angeschlossen werden, für die es aber bislang keine offiziellen Pläne gibt. Das gesamte Gerät ist nur 85 x 36 Millimeter groß.
Calao will mit dem Produkt vor allem Kunden aus der Industrie ansprechen. Zum Preis gibt es derzeit noch keine Angaben.
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Mit gerade mal 18 Gramm dürfte der Picotux der wohl kleinste und leichteste Linux-Computer der Welt sein. Dieser Rechner der Münchner Firma Kleinhenz Elektronik wurde vor allem für den Einsatz in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik entwickelt.  Wie man man erkennen kann, ist das Gerät mit den Maßen (BxTxH) 19 x 35 x 19 Millimeter kaum größer als eine Ethernetbuchse. 

Der Picotux verwendet einen ARM-7-Prozessor mit einer Taktrate von 55 MHz und besitzt 2 MByte Flashspeicher sowie 8 MByte SDRAM. Die Anschlußmöglichkeiten beschränken sich auf Ethernet und eine serielle Schnittstelle. Das Gerät läuft mit 3,3 Volt Spannung und nimmt etwa 250 Milliampere Strom auf. Als Betriebssystem dient uCLinux 2.4.27.

Der Winzling kostet pro Stück zurzeit rund 115 Euro.
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Kommentare

  • lol
    wie geil !

    6. Jan 2008 - 15:50 Uhr
  • nice
    Auf jeden Fall total geil. Doch für LAN-Partys? Die Dinger können wahrscheinlich nich mal Clonk spielen.
    Aber trotzdem gute Erfindung und total lustig.

    1. Feb 2008 - 20:18 Uhr
  • goil
    Picotux is ma geil...
    Der Rechner für die Hosentasche ^^

    24. Feb 2008 - 22:03 Uhr

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