Everglide G-1000 Review
G-1000 Professional Gaming Mouse
Everglide war bis vor kurzem noch bekannt für seine, speziell für Gamer, entwickelten Mousepads. Doch nun hat Everglide sein Produktportfolio um weiteres Spielerequipment erweitert und bietet neben den Mousepads auch Headsets und mit der Everglide G-1000 auch eine Gaming-Mouse an. Dank freundlicher Unterstützung von indiweb.de, welche uns in kürzester Zeit ein Testsample zukommen ließen, hatten wir die Möglichkeit, die Everglide G-1000 auf ihre Spieletauglichkeit zu testen.

Die Oberfläche besteht aus Kunstoff mit samtartiger Oberfläche
Optik, ich "Haptik"!
Die Everglide G-1000 bietet augenscheinlich ein modernes Design. Silber und Schwarz sind eine zeitlose Kombination, das Logo gibt der Maus ihren Wiedererkennungswert. Sie wirkt durch ihre sehr ausladende Form sehr bullig und ist deshalb vor allem für große Händ geeignet. Kleinere Hände werden hier das Gefühl haben, einen federgewichtigen Ziegelstein in der Hand zu halten. Die Maus ist sehr leicht, wenn man dazu andere Mäuse in diesem Sektor zum Vergleich heranzieht. Das gibt einem auch das ungute Gefühl, daß der G-1000 keine wertigen Materialien für das Chassis spendiert wurden. Doch ist leicht gleich schlecht? Der schwarze Plastikkorpus ist leicht angerauht, so daß auch bei schweißtreibenden Gefechten die Maus immer unter der Kontrolle des Spielers bleibt.

Macht von hinten eine gute Figur
Klick-Klack, was geht ab?!
Die Tasten haben alle für sich unterschiedliche Klicktöne, welches bei ruhiger Arbeitsumgebung nervig werden kann. Zudem klicken die Tasten sehr hart und teils mit sehr hohem Widerstand. Für die Seitentasten ist dies ganz praktisch, um nicht ungewollte Klicks/Aktionen zu produzieren. Bei den Haupttasten kann dies aber schnell ermüdend wirken. Das Mausrad hat eine feine und präzise Rastung. Die Klickfunktion ist jedoch genauso kritikwürdig - harter Druckpunkt und im Vergleich zu anderen Mäusen ein relativ lautes Klickgeräusch. Der optische Sensor sitzt in der Mitte, so daß die Steuerung sehr symmetrisch ausfällt und per Hand wenig nachjustiert werden muss.

Das Innenleben der Maus schaut sauber aus
Jedoch hat dieser Probleme mit weißen Oberflächen und reagiert auf einer Schreibtischoberfläche aus einer weiß-beigen Kunststoffoberfläche leider überhaupt nicht. Der Fehler liegt hierbei wahrscheinlich bei der Signalverarbeitung des verbauten DSP, welcher mit den Bildinformationen nichts anzufangen weiß. Andere Mäuse, so zum Beispiel die Razer Diamondback oder die schon seit längerem ausgelaufene Logitech Dual Optical hatten hier keine Probleme. Auf den bedruckten Kunststoffoberflächen eines Everglide Giganta oder eines Hama VarioPad sowie eines Stoffmauspads der Firma Allsop gab es jedoch keinerlei Funktionseinschränkungen.
Nervenauf-"reibend"
Das Mauskabel ist ca. 1,50m lang und macht einen stabilen Eindruck. Die Mausfüsse bestehen aus flachen Teflonpads, die jedoch unsauber verklebt wurden und nicht gerade einen langlebigen Eindruck hinterlassen. Ärgerlich: Die gummierte Zugentlastung für das USB-Kabel am Kopfende der Maus ist in gleicher Höhe wie die Mausfüsse, so daß diese am Mauspad schleift und für unnötige Reibung sorgt. Hier sollte unbedingt nachgebessert werden und bei einer neuen Modellversion die Gußform für die Unterschale eine höhere Position für den Kabelauslass berücksichtigen.

Ärgerlich: Die Zugentlastung verursacht unnötige Reibung
Sparmaßnahme?
Beim Thema Ausstattung erhält die Everglide G-1000 leider Null Punkte. Lediglich ein kleiner Produktflyer mit den bereits vorangestellten Features sowie ein kleiner Zettel mit Entsorgungshinweisen liegt der Verpackung bei. Treiber und Softwaremenü? Fehlanzeige! Eine eigene Systemsteuerung mit weiteren Einstellmöglichkeiten, wie man sie von anderen Herstellern kennt, fehlt leider völlig. Die Windows-eigenen Optionen müssen ausreichen. Das wiederum hat auch ein Gutes. Denn die Maus lässt sich so ohne Konfigurationsaufwand an jedem PC betreiben. Die Einstellungen für die drei Genauigkeitsabstufungen (400,800,1600 DPI) lassen sich direkt mit den beiden Zusatztasten der G-1000 vornehmen. Leider gibt es keinerlei optische Rückmeldung, welche dieser Stufen gerade aktiv ist.
Die Featureliste
-Bildverarbeitungsrate von 5.8 M/sec
-Geschwindigkeit: 1 m/s
-Beschleunigung: 15g
-Präzision: 400, 800, 1600 dpi
-wählbare optische Auflösung
-fünf Tasten + zwei dedizierte In-Game Sensitivity Controls
Unser Fazit
Die Everglide G-1000 wurde zwar für den Gaming-Sektor geschaffen, doch leider hat sie einige Makel, die den Einstieg in diesen Bereich erschweren. Ambitionierte Spieler haben meist hohe Erwartungen an - speziell für sie - entwickelte Produkte, so daß gern auch der eine oder andere Euro mehr umgesetzt wird, um ein klassenbesseres Produkt zu bekommen. Bei der Everglide G-1000 gibt es unserer Meinung nach folgende wichtige Kritikpunkte und Verbesserungshinweise:
Verarbeitung - bessere Materialien für Drucktaster und Gehäuse, bessere Einarbeitung der Teflonfüsse und veränderte Platzierung des Kabelauslasses
Ergonomie – ästhetischeres Design, Tauglichkeit auch für kleinere Hände, mehr Gewicht
Ausstattung – eigenes Kontrollzentrum für mehr Einstellungsmöglichkeiten
Ein Markteinstieg mit einem komplett neuem Produkt ist immer schwierig. Wir sind zuversichtlich, daß Everglide seine Hausaufgaben macht und kommende Produkte ein Stück näher an den Bedürfnissen der Spieler entwickelt werden.
Die Everglide G-1000 gibt es für rund 30,00 Euro im Handel. Wir möchten uns hiermit nochmals bei indiweb.de für das Testsample bedanken und den Shop aufgrund der schnellen Lieferung gern weiter empfehlen.
(ts)






ABSinth
Wer brauchts
wirklich jetzt schon? gibt kein mir bekanntes spiel dass die physikberechnung schon auf einen extra prozessor auslagern würde. von daher: wen interessierts.
Scytheman
lol
ich liebe miene G5!!!
DeathForce
Logitech 4 ever
Ich schwöre schon seit jahren auf Logitech und glaube das wird auch noch lange so bleiben
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