Fightserie für Gamers
27. Oct, 2007 - 14:35 Uhr | maus | | 4 Kommentare | 3161 Leser
Sicherlich können sich noch einige von euch an den etwas militärisch angehauchten Stand auf der diesjährigen Games Convention erinnern. In eng ansitzenden Militäroutfits spazierte eine weibliche Kampfelite durch das Gelände und bewarb die neuen Fightprodukte von Revoltec. Grund genug für uns die Sache etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Und wir meinen damit natürlich die Produkte von Revoltec und nicht die Elite.

Verpackung und Verarbeitung
Als die drei Produkte der Fightserie, eine Maus, eine Tastatur und ein spezielles Gamepad, bei uns eintrafen überraschte uns als erstes die schicke Verpackung. Doch hinter jeder gut gestalteten Verpackung sollte auch Qualität stecken. Als wir anfingen die gamerspezifischen Produkte auszupacken, stellten wir fest, dass das eingesetzte Material und die Verarbeitung dem üblichen hochwertigen Standart entsprachen. Es gab keine Stellen an den drei Produkten, welche klapperten oder die Anzeichen machten gleich nach dem ersten Gebrauch auseinander zufallen. Das einzige was uns etwas wunderte war der „Made in China“ Aufkleber auf der Unterseite der Maus. Da schien man dann doch etwas gespart zu haben.

Die Produkte der Serie
Fightmouse: Die fünf Tasten Fightmouse wird mit speziellen Gewichten ausgeliefert. Die Gewichte kann man unkompliziert in den oberen Bereich der Maus einlegen und dadurch sein individuelles Mausgewicht einstellen. Zusätzlich verfügt die Maus über eine softwareseitige Einstellung der dpi Rate. Zwischen 400 bis 2000 dpi sind alle erdenklichen Varianten möglich. Dafür sorgt ein einfacher Schieberegler. Ein netter Nebeneffekt ist die unterschiedliche Beleuchtung des Mausunterbodens, sobald man einen neuen dpi Bereich auswählt.
Die dpi Geschwindigkeit macht sich zudem sehr gut bemerkbar, sobald sie verändert wird. Ein anvisieren des Gegners kann hier entscheidende Vorteile bringen, wenn man sich an die entsprechende Einstellung gewöhnt hat.
Fightboard: Das Fightboard ist eine herkömmliche Tastatur mit dem einen oder anderen kleinen Highlight. Die Tasten Q,W,E,R,A,S und D können gegen Spezialtasten ausgetauscht werden, die mit zusätzlichen Symbolen gekennzeichnet sind und sich farblich von den anderen Fightboardtasten abheben. Auf den Spezialtasten sind gameübliche Steuerungssymbole und eine Nachladefunktion dargestellt. Zum Auswechseln der Tasten liefert Revoltec gleich noch ein spezielles Werkzeug mit. Das Rumhantieren mit einem Schraubzieher bleibt einem dadurch erspart.
Das eigentliche Highlight der Tastatur sind jedoch die zehn Spezialtasten, welche jeweils links und rechts auf dem Fightboard angeordnet sind. Diese Tasten kann man mit speziellen Tasten, Tastenkombinationen oder sogar kompletten Befehlen belegen. Doch dazu noch später.
Fightpad: Hinter dem Fightpad steckt eigentlich nichts weiter als die wichtigsten Gamertasten einer Tastatur. Im der Mitte des Fightpad sind extra große Richtungstasten integriert. Zusätzlich gibt es eine große Jumptaste mit der man schnell den einen oder anderen Sprung ausführen kann. Oberhalb, links und rechts der Richtungstasten, befinden sich wiederum die frei programmierbaren Spezialtasten, welche wir auch schon auf der Tastatur entdeckt haben. Zusätzlich wurden noch die F-Tasten auf dem Fightpad untergebracht. Leider haben wir nicht herausfinden können, ob Revoltec das Fightpad als kompletten Tastaturersatz in einem Spiel sieht. Wenn man sich den Aufbau und die Einbindung der wichtigsten Tasten etwas genauer ansieht, kann man dies jedoch vermuten.

Spezialtasten und Programmierungsmöglichkeiten
Nach der Installation der Software für das Fightboard und das Fightpad, darf man mit der Programmierung der Spezialtasten beginnen. Revoltec bietet bei der Programmierung drei verschiedene Möglichkeiten an. Die einfache Belegung der Spezialtasten mit einer Keyboardtaste oder einer Mausfunktion und das Programmieren von Makrofunktionen und Mulit-Layers.
Die Programmierung der Funktionen geht durch die mitgelieferte Software sehr einfach von statten. Das Menu ist selbst erklärend und leicht verständlich. Trotzdem sollte man sich Zeit nehmen um in seinem Lieblingsspiel effektiver spielen zu können.
Makro: Ein Makro wird durch die mitgelieferte Software einfach aufgezeichnet, indem man seine üblichen Spieltastenkombinationen eingibt. Zusätzlich wird auch gleich noch die Zeit der Tastenanschläge mit gespeichert. Das Makro wird am Ende der Aufzeichnung auf eine der Spezialtasten gelegt. Beim nächsten Spielstart kann man dann seine Waffen kaufen oder ein wichtiges Gebäude bauen indem man nur die Spezialtaste drückt.
Mulit-Layer: Hinter dieser Programmierung verbirgt sich ein sehr nützliches Tool. Im Spiel passiert es immer wieder, dass man Zeit einbüsst, weil man Tasten oder Tastenkombinationen drücken muss. Mit der Layerprogrammierung legt man diese Abfolge mehrerer verschiedener Tastenanschläge auf eine der Spezialtasten. Nach jeder Betätigung der Spezialtaste wird eine weitere Funktion ausgeführt. Dadurch werden komplexe Abläufe möglich ohne einer zeitlichen Begrenzung.
Ein Beispiel: Wenn man in einem Strategiespiel bestimmte Aktionen ausführen will muss man entweder eine Tastenkombination oder mit der Maus auf eine Schaltfläche klicken. So wählt man als Beispiel über eine Taste seinen Arbeiter aus. Mit dem nächsten Tastenbefehl soll er ein Gebäude errichten. Danach Wartet man bis weitere Rohstoffe zur Verfügung stehen. In der Zwischenzeit wird man mit der Maus umherklicken und andere Befehle erteilen. Wenn genügend Rohstoffe zur Verfügung stehen, wählt man erneut einen Arbeiter aus, welcher dann ein weiteres Gebäude errichtet.
Durch die Layerprogrammierung legt man diese verschiedenen Tastenbefehle auf nur eine Taste. Dies bedeutet mit dem ersten Drücken wird der Arbeiter ausgewählt. Durch das zweite Drücken der Spezialtaste fängt er an das Gebäude zu errichten. Dann vollführt man die anderen Aktionen. Wenn genügend Rohstoffe vorhanden sind wird die Spezialtaste erneut gedrückt und man hat wieder einen Arbeiter ausgewählt. Dann drückt man erneut die Spezialtaste und er baut das nächste Gebäude.


FAZIT
Mit den Produkten der Fightserie hat Revoltec den Pro-Gamerbereich drei sehr gute Werkzeuge in die Hand gegeben. Alle drei Produkte konnte in ihrer Verarbeitung und ihrer Einfachheit der Bedienung überzeugen. Uns persönlich haben es die Spezialtasten des Fightboards oder des Fightpads angetan. Wenn man einmal sein Lieblingsspiel mit speziellen Makros versehen hat, entdeckt man erst die wahren Möglichkeiten und kommt aus dem Ausprobiertrieb nicht mehr so schnell heraus. Ob man sich im Spiel für das Fightpad oder das Fightboard entscheidet, sollte jeder für sich selber festlegen. Beide haben Vor und Nachteile. Die geringe Anzahl der Tasten auf dem Fightpad ermöglicht ein schnelleres Hantieren ohne sich gleich zu verklicken. Das Fightboard bietet dafür die vollwertige Tastatur mit all ihren anderen Möglichkeiten.
chillazz
nicht schlecht
nicht schlecht so was .. vor allem die maus
Da_Kasten
money
kostet bestimmt wieder 200€
n00p
cool
cool oder nicht?
Allesreal
Cool?
Coll?
Nein!
Das ist der Hammer!
SNCWayne
tzzz
pad und tastatur brauch doch wohl kein mensch, mann wird sich wohl noch seine binds merkrn können
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