Ghost Recon 2 im Review
Inhaltlich streitbarer Taktikreißer „Ghost Recon 2“ bietet exzellente Grafik
Ziemlich US-militaristisch, dafür aber grafisch exzellent und recht aufregend ist das neue Taktik-Actionspiel „Ghost Recon 2 – Advanced Warfighters“ aus dem Hause Ubisoft: Wie es der Name schon andeutet, steuern wir mit allerlei High-Tech-Schnickschnack ausgerüstete amerikanische Elite-Soldaten durch eine Reihe Anti-Terror-Einsätze in Mexiko und ballern dort im inoffiziellen Regierungsauftrag mit größter Selbstverständlichkeit Rebellen nieder. Die „Legitimation“, die uns die Kampagnenvideos dazu liefern, ist bezeichnend: In Mexiko haben Linke die Regierungsgewalt übernommen, prompt besorgen sie sich ukrainische Atomsprengköpfe, um die USA zu bedrohen – man kennt diese Begründungen ja aus Film, Fernsehen und der realen Politik Washingtons. Inhaltlich und optisch ähnelt das neue „Ghost Recon“ im Übrigen dem US-Kriegsfilm „Black Hawk Down“, ist aber noch einen Zacken unkritischer.
Wer sich darum nicht schert und volljährig ist (das Spiel ist P18, weil man auf Menschen feuert – wenn auch „nur“ auf Soldaten), wird seine Freude an der tollen Grafik und dem adrinalintreibenden Spielaufbau haben: Wer auf einem Egotrip ist, kann die meisten Missionen auch allein lösen, insbesondere, wenn man sich einen Scharfschützen mit Dioptergewehr als Avatar wählt. Eigentlich aber ist „Ghost Recon“ als Teamspiel konzipiert, was insbesondere im Mehrspielermodus zum Tragen kommt: Im Netzwerkkampf gegen die sauknackigen Künstlichen Intelligenzen hilft eigentlich nur eine sinnvoll zusammengestellte Gruppe aus Spezialsoldaten – vom Mann fürs Grobe bis hin zum Sniperschützen. In der Einzelspielerkampagne bekommt man statt dessen einen computergesteuerten Trupp zugeteilt, den man über eine Taktikkarte beziehungsweise Tastaturkürzel steuert.
Eines muss man dem Spiel bei aller thematischer und moralischer Kritik auf jeden Fall lassen: Mit seinen detailliert gestalteten Szenarios, der eindrucksvollen Spielephysik und der atmosphärisch dichten Optik gehört es grafisch zum Besten, was derzeit auf dem Markt ist. Die Kehrseite: „Ghost“ zwingt spätestens im Netzwerkmodus selbst modernste PCs in die Knie, eine Physik-Beschleunigerkarte dürfte eine sinnvolle Investition sein. Thor
Torsten
Naja
Ich habe ja Red Orchestra auf der LTR Testspielen können und muss sagen ein Spiel was grafisch und spielerisch leider nicht mehr auf der höhe der Zeit sind. Man hätte am Gameplay und der Kommunikation m Team ingame einiges verbessern können, nur so sieht das Release ein bisschen halbherzig aus. So scheint diese Free Week noch ein Strohhalm zu sein, das Spiel an den Spieler zu bringen
vebis@Torstens Rechner
Torsten
Jop
Ich habe dieselben Erfahrungen gemacht. Das Spiel ist mehr Simulation als Spiel und weckt nicht unbedingt das Kind in mir.
Sodan
OMG
Hab das nun auch mal gespielt und muss sagen, dass das Spiel ja ein Performancekiller vom Feinsten ist.
roflmao, aber das war mehr Diashow als alles andere xD
Pvt. Hudson
Was ist mit dem Mehrspielermodus?
Außer das es einen zu geben scheint, kann ich da nix finden?
Pac-Man
moin
Sehr geiles Spiel, wenn die ganzen Bugs und Fehler nicht drinn wären. Aber der LAN Modus macht echt spaß gerade der Coop Modus
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