Griff in die Klamottenkiste - Age of Empires III: The Asian Dynasties



Griff in die Klamottenkiste - Age of Empires III: The Asian Dynasties

„Empire Earth 3“ kombiniert Echtzeit- und Rundenstrategie






Strategiefreunde bekommen derzeit ordentlich Futter: Neben der „Asien“-Erweiterung von „Age of Empires 3“ (AOE3) ist nun auch der dritte Teil aus dem Konkurrenz-Lager erschienen, „Empire Earth 3“ (EE3). Wie bei den Vorgängern kann man eine ganze Menschheitsgeschichte von der Antike bis in die Zukunft der High-Tech-Kriege durchexerzieren, von Katen und Speerschleuderern bis hin zu Fabriken und Kampfrobotern. Gerade im Netzwerkspiel bedeutet dies, sich beizeiten für Masse oder Klasse zu entscheiden – im dümmsten Fall können sich in „Empire Earth 3“ nämlich ein Bogenschützen-Heer und Panzerarmeen gegenüberstehen.



Natürlich gibt es im dritten „Empire Earth“ allerlei neue und überarbeitete Einheiten, auch wurde das Spiel grafisch überarbeitet – optisch macht es ordentlich was her. Streiten kann man sich hingegen über einen neuen Ansatz, der Echtzeit- und rundenbasierte Strategie verbindet: Der Spieler baut zwar wie in „normalen“ Echtzeit-Stragie-Titeln Städte auf, gewinnt Rohstoffe, verdient sich durch Handelskarawanen Gold und rüstet wie gehabt Armeen auf, die Klammer zwischen den Episoden bildet jedoch keine echte
Einzelspielerkampagne, sondern eine rundenbasierte Weltkarte, auf der einige Schlachten durch bloßes Drücken eines „Eine Runde weiter“-Knopfes entschieden werden. Auch im Echtzeit-Modus müssen – ähnlich wie seinerzeit bei „Z“ – genau definierte Territorien besetzt und gehalten werden, um zu gewinnen. Dadurch will keine durcherzählte Kampagnen-Geschichte entstehen, andererseits werden Echtzeit-Freunde dies als Griff in die Klamottenkiste des Genres abtun.



Der Mehrspielermodus hingegen setzt eher auf bewährte Prinzipien: Bis zu acht Spieler können gegeneinander antreten, zur Auswahl stehen zahlreiche Karten in diversen Größen. Auch in diesem Modus aber gilt das Territoriums-Prinzip: Ein Teilareal gilt erst dann als erobert, wenn der Spieler dort ein Dorfzentrum errichtet hat. Ähnlich wie bei AOE3 kann man übrigens unterwegs Schätze aufsammeln. Sichern kann man eroberte Territorien durch Festungen, Mauern oder stehende Heere. Auch der Einheiten-Mix folgt üblichen Pfaden, zunächst kann man Reiter, Belagerungs-Schleudern und Bogenschützen bauen, die sich nach den entsprechenden Technologiefortschritten bis hin zu Panzern und Belagerungsgeschützen entwickeln, in späteren Zeitaltern stehen auch Schlachtkreuzer, Jagdbomber und andere Hightech-Waffen zur Verfügung.

Fazit: Trotz schöner Grafik und Figurensteuerung im Ganzen eher Geschmackssache.

Verfasser: Thor



Kommentare

  • lol
    ich find die grafik sch*******

    6. Jan 2008 - 15:59 Uhr

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