Hellgate London - Review



Hellgate London - Review

Welcome to Hell!






Im Jahre 2038 soll die Erde von bösen Dämonen unterworfen werden und es soll nichts mehr so bleiben, wie es einmal war. Die Höllentore haben sich geöffnet und eine Flut schrecklichster Dämonen sucht die Menschheit heim. Die frühesten Erscheinungen für Dämonen wurden in London ausgemacht. Hier hatte es die ersten Angriffe dieser Horde gegeben.
Die Überlebenden haben sich in die U-Bahnschächte und Tunnel gerettet und nennen diese nun ihre neue Heimat. Doch ab diesen Zeitpunkt wird zurückgeschlagen. Der Wiederstand formiert sich, um den allesentscheidenden Schlag gegen die Untoten und Dämonen zu führen.

Und genau hier beginnt eure Rolle. Als einer der letzten Helden ist es eure Aufgabe den Sieg für die Menschen davonzutragen. Doch ihr steht nicht alleine dar. In einigen Missionen bekommt ihr durch NPCs Unterstützung, und besonders im Multiplayer gilt es eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zustellen die jeden einzelnen Dämonen den Hintern einheizt.


Hellgate London          Hellgate London

Wer wie Wahl hat, hat die Qual.


Wie gerade erwähnt gilt es eine durchschlagsfähige Truppe auf die Beine zu stellen. Doch bevor das passieren kann, muss man sich erstmal um sich selbst Gedanken zu machen. Dabei hat man aus bis zu 6 Spielklassen die Auswahl, seine eigene, zu finden.

Diese sechs Klassen sind unterteilt in zwei Hauptklassen mit jeweils zwei Unterklassen.

Die erste sind die mächtigen Templer. Eine Mischung zwischen ihren Ahnen aus der Zeit der Kreuzzüge und modernen Kriegern. Sie verkörpern Kraft und Macht mit religiöser Stärke. Die Templer stehen an vorderster Front um die Horden der Dämonen auf sich zuziehen. Die Klasse der Templer unterteilt sich in Guardian und Blademaster.

Die Guardians stehen als starke Krieger mit Schild und Schwert vor dem Rest der Gruppe. Dabei bekommen sie den meisten Schaden ab.

Im Gegensatz dazu stehen die Blademaster. Auch diese sind starke und gewandte Kämpfer, doch gehen sie aggressiver vor. Mit zwei Klingen bewaffnet stürzen sich die Blademaster in die gegnerischen Gruppen.

Gleich hinter den Templer stehen die Magier. Auch diese unterteilen sich in zwei Unterklassen, agieren weniger mit Schwert, eher mit Magischen Waffen und Zaubersprüchen. Die Evoker (Kampfmagier) und Summoner (Beschwörer) greifen mit Magie und Zauberfertigkeiten an.

Die Evoker setzen dabei klar auf ihre magischen Fähigkeiten. Sie können Gegner in Brand setzen oder deren Lebensenergie aussaugen. Doch sollten sie auf Nahkämpfer achten, denn beide magischen Klassen sind nur gering gepanzert.

Die Summoner setzen eher auf die Kraft gebannter Dämonen. Sie können diese Helfer herbeirufen und deren Kräfte zu ihrem eigenen Vorteil nutzen. Diese Helfer können als Tanks, Heiler oder Fernkämpfer genutzt werden.

Die letzte Klasse sind die Jäger. Sie gelten als Kampferprobte und perfekt ausgestattete Elitesoldaten. Egal ob mit technischen Spielereien oder den modernsten Waffen, die Jäger bahnen sich ihren Weg durch London.

Die Ingenieure statten sich gerne mit selbstgebauten Tech-Haustieren aus. Dies sind treue Gefährten welche den Ingenieur in jeder Situation unterstützen. Unter anderem kann er eine Drohne mit verschiedensten Waffen und Rüstungen ausstatten. Je besser dies geschieht, umso stärker und effektiver wird die Drohne im Kampf gegen die Dämonen.

Der Marksman arbeitet mit modernsten Schusswaffen. Egal ob mit Scharfschützengewehren, Schnellfeuerwaffen oder Raketenwerfern, die Dämonenbrut hat keine Chance. Falls der Scharfschütze doch mal in die Bedrängnis kommt, so kann dieser sich tarnen und in Sicherheit flüchten.


Eine kleine Sache gibt es dann noch – die Perspektive. Jede Klasse spielt sich aus der dritten Person. Einzig man agiert mit einer Handfeuerwaffe, so kann man mittels Scrollbewegung in die Egoperspektive wechseln. Dies steigert zum einen die Atmosphäre, bringt aber auch jede Menge Abwechslung mit sich.

 

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Die Spielwelt

 

Habt ihr euch für eine Klasse entschieden, kann es gleich in die Schlacht gehen. Das Spiel selber beginnt in einem Hinterhof Londons und ihr bekommt erste Anweisungen. Einen schnellen Überblick über Steuerung und Umgang mit dem Spiel. Gleich danach gibt’s die ersten kleineren Quests und es geht gleich auf Monsterjagd. Nachdem ihr die ersten U-Bahnstationen entdeckt habt, könnt ihr euch mit weiteren Quests und natürlich neuen Ausrüstungsgegenständen eindecken. Danach geht es in die nächsten Katakomben, oder andere Stadtteile Londons.

Während einer Mission trefft ihr immer wieder auf legendäre oder rare Gegner. Wenn ihr diese besiegt,  habt ihr die Chance auf epische Rüstungen oder Waffen. Egal ob normale Gegenstände oder epische Items, ihr habt die Möglichkeit diese zu verkaufen oder zu zerstören. Wenn ihr die Gegenstände zerstört, verschwinden diese nicht einfach, sondern hinterlassen euch Einzelteile. Diese Einzelteile wiederum könnt ihr benutzen um eure bestehenden Waffen und Rüstungen zu verbessern. Teilweise findet ihr auch gewisse Munitionstypen oder Relikte. Diese könnt ihr ebenfalls benutzen, um eure Waffen damit zu sockeln. Habt ihr dies getan, so gewinnt dieser Gegenstand an Boni und verbessert nicht nur die eigenen Fähigkeiten, sondern auch die Gesamtfähigkeiten des Besitzers. Durch ein gewisses Entgeld könnt ihr außerdem an Automaten Attribute eurer Rüstungen hinzufügen oder wieder verkaufen. Dadurch bietet das Spiel neben der normalen Sammellust, auch eine Großzahl an Möglichkeiten die eigenen Waffen und Rüstungen mannigfaltig zu gestalten.

Hat man sich durch mehrere Missionen geschlagen und so eine Menge an Dämonen hinter sich gelassen, steigt man in mehreren Levels Stufe für Stufe auf. Dabei bekommt man Attributspunkte. Nach jedem Levelaufstieg 5 Stück an der Zahl, durch Quests kann man sich auch einige nebenbei verdienen. Diese kann man in die Grundfertigkeiten wie Präzession, Stärke, Ausdauer und Willenskraft investieren. Des Weiteren erhält man noch Talentpunkte. Diese kann man in weitere Angriffe und Fertigkeiten ummünzen. Wenn man diese einmal vergeben hat, ist es leider nicht mehr möglich umzuskillen. Ob sich dies noch ändern wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Dieses Spielerlebnis gestaltet sich genauso auch im Multiplayer. Hier habt ihr jedoch die Möglichkeit mit Freunden, gemeinsam in einer Gruppe, den Dämonen auf die Pelle zu rücken.
Des Weiteren sehen die Levels immer wieder anders aus. Diese werden immer wieder dynamisch neu generiert. Müssen sie innerhalb einer Mission das Level mehrfach besuchen, so sind gewisse Portale oder die Struktur des Levels immer wieder unterschiedlich.
Dadurch versprechen sich die Entwickler mehr Dynamik und Spielfreude. Dieses Feature ist schon aus der Diablo Serie bekannt und findet, dank der gleichen Entwickler, auch hier Einzug.
Obwohl der Levelaufbau dynamisch ist, so sehen die einzelnen Bereiche doch eher trist und im weiteren Spielverlauf langweilig aus. Gewisse Gestaltungselemente finden sich immer wieder und bringen nicht wirklich Abwechslung.
Die Kanalisationen und U-Bahnsysteme sehen immer wieder gleich aus, nur verlaufen die Wege statt nach rechts auch mal nach links, wirklich sehr verwirrend. Die Bereiche im Überirdischen London wirken ebenfalls einfallslos. Graue Bauten zieren die Landschaft und nur eine Handvoll ist davon begehbar.

Nette Möglichkeit Extraitems oder Geld zu bekommen, ist das Öffnen von Kisten oder das Inventar klein zu hauen. In Kisten und Verpackungen, welche in jedem Level verstreut sind, befinden sich neben Rüstungen, Geld auch Heilungsspritzen oder andere Boni. Diese vereinfachen das Leben innerhalb eines Levels und auch auf den Händlertischen.

Nachdem man das Spiel durchgespielt hat, bekommt man noch Zugriff auf höhere Schwierigkeitsgrade. Diese lassen sich auch im Multiplayer aktivieren, aber nur wenn man das Spiel auf den letzt niedrigeren vollendet hat.

 

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Stimmung, Musik und mehr?

 

Trotzdem schafft Hellgate London eine wirklich nette und gleichzeitig gruselige Stimmung.  Erstere, also nette, wird durch stimmige und teilweise lustige Sprüche geschaffen. Die Zivilisten, Händler und Soldaten geben neben Questbeschreibungen auch ein paar lockere Bemerkungen von sich.
Die vorherrschende Stimmung wird in Hellgate London vor allem durch Soundeinspieler geschaffen. Immer wieder hört man komische Geräusche von Tieren oder vor allem von Domänen im Hintergrund. Ein Knurren oder Stöhnen ist normal in den Levels. Nebenbei werden in besonderen Szenen kleinere Musikstücke abgespielt. Meistens Metal steigert den Spannungsgrat und verstärkt das Gefühl im Kampf.

Die Anzahl der Videos ist leider gering. Auch wenn diese umwerfend gerendert und gestalten sind, bleiben sie Mangelware. Vor allem für das Vorwissen müsste man die bisher veröffentlichten Comics gelesen haben. Denn eigentlich erfährt man aus dem Intro nicht, warum Dämonen unsere Welt angreifen und wie alles dazu gekommen ist.

Wie schon beschrieben werden die Levels dynamisch gestaltet. Das heißt egal wann ihr es betretet, es sieht immer wieder anders aus. Dadurch muss man sich an neue Situationen gewöhnen und das Spiel wird nicht wirklich langweilig. Nun, sollte man meinen, doch leider sind die Elemente, welche die Levels so dynamisch machen, fast jedesmal die gleichen, nur anders angeordnet. Dadurch wirken diese ähnlich und lassen den Spieler schneller ermüden.

 

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Was bringt mir ein Abo?

 

Wie auch bei bekannten Ablegern, so kommt man bei Hellgate London nicht ohne Abo aus. Oder doch?
Obwohl man die Möglichkeit hat, auch den Multiplayer ohne dieses zu spielen, so hat man durch ein Abo doch ein paar Vorteile. Für ca. 10 Euro bekommt ihr jede Menge Verbesserungen und Zugänge zu neuen Items.

Hier aber eine kleine Auflistung, was euch neben den normalen Möglichkeiten im Multiplayer, durch ein Abo, blüht.

Möglichkeiten ohne Abo:

- Sichere, schnelle Server-Infrastruktur von einem von FSS und Namco eigens für diese Aufgabe gegründetem Unternehmen: Ping0.
- Globale Server-Vernetzung: Es wird keine einzelnen, voneinander getrennten Server geben. Wenn es technisch machbar ist, sollen nichtmal     Gateways wie in Diablo Grenzen zwischen den Spielern ziehen, sondern sich alle Spieler weltweit in ein und derselben Spielwelt befinden.
- 24/7 Support in normalem Umfang
- Gilden: Gilden-Wappen, eigenes Farbschema für Rüstungen und vieles mehr.
- Spielmodi: Der Hardcoremodus und vielleicht auch noch andere zusätzliche Spielmodi werden nur online spielbar sein.
- Auktionshaus: Das Auktionshaus soll Server-übergreifend den Handel zwischen Spielern erleichtern.

Verbesserungen durch ein Abo:

- Erweiterter Support (auch telefonisch)
- Bevorzugung im Fall von Server-Wartschlangen
- 12 Charakter-Slots (anstelle von 3)
- Kiste für 40 Gegenstände (anstelle von 20)
- Optische Hervorhebung (z.B. durch spezielle Rüstungen)
- Transport per Shuttle in weiter entfernte Regionen
- Gildengründung/Gildenleader
- Gildenhäuser und Spielerhäuser
- Zusätzliche Spielmodi, und natürlich:
- Ongoing Content - Neue Instanzen, neue Quests, neue Items, neue Skills, neue Gegner und möglicherweise sogar neue Klassen per großem      Patch alle zwei bis drei Monate. Kleinere Änderungen und Community-Events ein bis zweimal monatlich.


Neben dem normalen Spiel, zusammen mit Freunden gegen Dämonen häckseln, so hat man auch die Möglichkeit im Spielmodus Player vs. Player anzutreten.
Sind beide Spieler mit einem Kampf oder Duell einverstanden, kann dieses schon anfangen.
Das Duell endet erst, wenn einer der beteiligten besiegt wurde, oder geflüchtet ist.

Abwechslung sollen sogenannte Wettkämpfe bringen. Hier können Teams gewisse Missionen bestreiten um so ihren Ruf in der Community zu verbessern. Die Missionen können zum Beispiel sein, am meisten Dämonen geröstet, am schnellsten ein Level durchquert oder am längsten eine Basis verteidigt.
Die Erfolge werden dann in Statistiken oder Ladders verewigt und können beliebig abgerufen werden. Innerhalb des Spiels bekommen die besten eine magische Aura. Dadurch können andere Mitspieler gleich den Status dessen erkennen. Ob es evtl. noch verbesserte Waffengattungen oder Rüstungen gibt ist leider noch nicht bekannt.

 

Hellgate London Hellgate London Hellgate London 

Fazit: Hellgate London ist ein erfrischendes Action-Rollenspiel mit einigen bewährten Elementen, bekannt durch die Diablo Serie, aber auch ein paar Neuerungen. So bietet es, besonders im Multiplayer, eine nette Umgebung um diversen Dämonen in den Hintern zu treten. Gemeinsam mit Freunden macht es einfach mehr Spaß gegen diese Horde anzutreten.
Die Grafik überzeugt ebenfalls und das Spiel bringt einiges an Atmosphäre mit sich. Größtes Manko sind die etwas mageren gestalteten Levels, trotz dynamischer Variationen. So wirken sie nach mehreren Spielstunden trist und langweilig. Trotzdem hat man mit Hellgate London einige Stunden Spielspaß und besonders der teilweise kostenfreie Multiplayer lädt doch weiter zum spielen ein.

 



Kommentare

  • na dann
    mal schaun was das kann

    5. Nov 2007 - 13:35 Uhr
  • aha
    bin gespannt

    5. Nov 2007 - 13:37 Uhr
  • Klasse
    Sehr schöner Artikel, vor allem sehr informativ gestaltet.
    Man wird sehen, ob das Spiel die Erwartungen erfüllt. Ich werde jedenfalls lieber noch etwas warten, bevor ich mich entscheide.

    5. Nov 2007 - 21:28 Uhr
  • Hammer
    Hat mir gut gefallen

    6. Nov 2007 - 11:16 Uhr
  • ganz nett
    Ich find das game ja ganz nett macht auch nen heiden spass es im inet zu zocken aber.... die grafik lässt einwenig zu wünschen übrig

    12. Nov 2007 - 00:06 Uhr

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