Inter(e)view zur Summit 2007



Inter(e)view zur Summit 2007

Nachberichterstattung zur Summit






Letztes Wochenende (15. bis 17. April 2007) fand "The Summit" mit 1200 Teilnehmern in Osnabrück statt. Bereits einige Tage im Voraus waren die Tickets bis auf den letzten Platz ausverkauft - die Halle sollte also randvoll werden. Vor Ort begrüsste neben dem Organisationsteam auch das sommerliche Wetter die Anreisenden und einem erlebnisreichem Wochenende stand nicht mehr im Wege. Weil - wie eben überall - nicht alles nach Plan verlief, baten wir Florian 'Junkie' Bethke, Mitglied des Security-Teams der innovaLAN, uns seine Eindrücke zu schildern.


ProjectLAN.de: Als erstes kommt der Besucher mit dem Einlass in  Berührung. Wie war diese für die Summit konzipiert?

Florian: Unser größtes Problem hier stellte der nicht vorhandene Platz an der Halle selbst dar. Es gibt jedes Mal ein „geordnetes Chaos“, wenn die Leute ausladen wollen, da nur für knapp 20 Autos Platz ist. Deswegen bitten wir die Leute schon im Voraus: vorfahren, einchecken ohne Hardware, ausladen und zum Parkplatz fahren.

Der Check-In geht in der Regel zügig, wurde dieses Mal aber leider von einem Netzwerkausfall gestört. Hier sei aber gesagt, dass unser Ticketsystem die Sache stark erleichtert. Druckt man sich das Ticket  daheim aus, dann hat man am Check-In gleich alle Informationen parat und der Orga erspart sich lästiges Suchen und Herumklicken. Ach ja, bleibt noch zu erwähnen, dass die Stadthalle Handwagen bereitstellt, die das Ein- und Ausladen sehr erleichtern.

The Summit

ProjectLAN.de: In eurem Forum war zu lesen, dass eure Teilnehmer positive wie auch negative Kritik zum Mobiliar übten. Hauptkritikpunkt waren zu enge Tische. Wie ist euer Eindruck zu diesem Feedback?

Florian:
Nun ja, was soll ich zu den Stühlen sagen. Die Leute meinen, die sind bequem, also sind sie es wohl. ;) Die Kritik zu den Tischen verstehe ich persönlich allerdings nicht. Diese sind seit jeher die gleichen, und wurden bislang von denTeilnehmern nicht kritisiert.

Ein Problem war, dass wir die Gänge ein wenig zu eng beim Aufbau gestellt hatten. Da haben wir etwas gepennt. Allerdings wurden die Gänge auch rücksichtslos von den Gästen zugebaut – und wenn man sie darauf angesprochen hat, war nach einer Stunde wieder alles vollgestellt. Leider ist uns bei der Tischnummerierung ein Fehler unterlaufen, weshalb die Platzzettel beim Austeilen auf der falschen Seite lagen. Das konnte jedoch schnell behoben werden, dank des freundlichen Hinweises einiger Teilnehmer.

The Summit

ProjectLAN.de: Wie war überhaupt – trotz einiger Probleme - die Stimmung an diesem Wochenende? Wir haben gelesen, dass sich einige Gäste über die Lautstärke negativ äußerten.

Florian: Die Stimmung war gut, dass hat man den Leuten nicht nur angesehen sondern auch lautstark gehört. Für einige war das leider ein Problem, da wir auf unseren LANs auch jedes Mal Gruppen haben, die sich besaufen und nicht benehmen können. Aber das hatten wir auch dieses Mal weitgehend im Griff. Es wäre nicht das erste Mal, dass wir jemanden mit seinen Kumpels zusammen ins Bett gebracht haben - LEIDER.

Was den Geräuschpegel angeht, lag das unter anderem an den Partypeople, aber auch am C.Maxx Stand. Dieser hatte eine CSS-Competition ausgerufen, bei dem Clans gegen einen bekannten Female-Squad im 2on2 antreten konnten. Dabei wurde teilweise die halbe Halle beschallt. Einen kleinen Patzer leisteten wir uns dann auch noch bei der Verkabelung unserer Soundanlage. Die Durchsagen wurden leider auch in die Schlafräume übertragen. Das war etwas „unglücklich“, wurde aber umgehend von uns abgestellt.

The Summit

ProjectLAN.de: Auch bei den Turnieren, mittlerweile eine der arbeits- und zeitintensivsten Aufgaben des Veranstalters, gab es ein wenig Kritik, vor allem bezüglich der Deadlines. Was könnt ihr berichten?

Florian: Durch unser anfängliches Netzwerkproblem verschoben sich auch die Turnierdeadlines, die dann zu etwas unvorteilhaften Zeiten ausliefen. In der Nacht wurden die Deadlines wieder angepasst, da festgestellt wurde, dass noch mehr geschoben werden musste. Es kam außerdem zu Überschneidungen bei den Finals. Die neuen Deadlines wurden zum Teil einfach übersehen.

Viele verlassen sich auch mehr darauf, dass wir das schon machen. Die Turnieradmins sollen sich dann um Gegner kümmern und darum, dass die Spieler ihre Zeiten einhalten. Und anstatt selbst seiner Pflicht nachzukommen, wird den Turnierorgas die Schuld zugeschoben. Jedoch gibt es genau für diesen Fall die Matchkommentare im Intranet-Turniersystem.

Steht dort, „wir sind spielbereit“ und ist vier Stunden nach der Deadline immer noch kein Ergebnis eingetragen worden, schreiben wir unsere Info in die Kommentare und tragen per Zufalls-Skript das Ergebnis ein. Klar, das kann noch korrigiert werden – aber nur so lange, wie auch die nächste Runde noch nicht gespielt wurde. Denn dann entstehen wieder neue Turnierpaarungen im Ergebnisbaum, weswegen alte Ergebnisse logischerweise nicht mehr rückgängig zu machen sind.

The Summit

ProjectLAN.de: Gleich zu Anfang wurde der Veranstaltungsablauf durch einen mehrstündigen Netzwerkausfall gestört. Könnt ihr den Fehler genauer beschreiben?

Florian: Nachgewiesen ist bisher nur ein Problem in Zusammenhang mit einem Teilnehmerswitch, das  nicht rechtzeitig gefunden wurde. Es entstand ein so genannter Netzwerkloop, welcher eine hundertprozentige Auslastung an den Geräten verursachte. Da haben wir einfach zu lange gebraucht. Was genau da los war, können wir immer noch nicht zu hundert Prozent sagen.

Vielen Dank für deine erklärenden Antworten. Wir wünschen euch für die nächste Veranstaltung viel Erfolg.



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