Interview mit Cinegamez
Gaming mit Kinoflair
Die Idee ist einfach wie simpel. Man stattet ein bestehenden Kinosaal mit dem entsprechenden Equipment aus und schon besitzt man eine Spielhalle der etwas anderen Art. Marius Richter, Geschäftsführer von Cinegamez, steht zur Zeit in Verhandlung mit mehreren Kinobetreibern. Sein Ziel ist es die Betreiber von diesem neuen Geschäftsfeld zu überzeugen und ihnen somit einen Ausweg aus der derzeit bestehenden Kinomisere zu zeigen. Um etwas mehr über das Projekt zu erfahren, haben Herrn Marius Richter von der Cinegamez GmbH & Co KG um ein Interview gebeten.

ProjectLAN.de: Die erste Testphase ihres Systems im Essener Cinemaxx ist abgeschlossen. Wie zufrieden sind sie mit dieser und wie waren die Reaktionen der Tester?
M.R.: Sie sagen ja richtig, dass es eine Testphase war. Ziel war es dabei, insbesondere das im Labor entwickelte Dual-Network-System im Echtbetrieb zu testen und zu optimieren. Insoweit war für uns die Testphase ein durchschlagender Erfolg. Auch die Reaktion der User war überaus positiv, dies nicht zuletzt aufgrund des zu Verfügung gestellten High-End Equipments.
ProjectLAN.de: Einen Kinosaal zu einem Videospielsaal umzurüsten ist sicherlich eine große Herausforderung. Doch hinter jeder Aktion steht als allererstes die Idee. Wie kamen Sie auf den Gedanken in einem Kinosaal, PC Spiele anzubieten?
M.R.: Ich bin ja selbst seit langer Zeit Nutzer von Videospielen. In Begeisterung der immer besser werdenden Spielgrafik, kam mir vor etwa vier Jahren die Idee, die Spiele auch in einem anderen Format zu erleben. Da ich darüber hinaus auch sehr gerne ins Kino gehe, war der logische Schluss die Videospiele eben in einem Kinoleinwandformat eines Kinosaals zu erleben. Von der Idee bis zu der Umsetzung hat es dann ja leider noch etwas gedauert. Das Ergebnis kann sich allerdings – so denke ich – sehen lassen.
ProjectLAN.de: Welche Systemkomponenten kommen bei dem System zum Einsatz?
M.R.: Es ist ein PC-basiertes System, das natürlich die neueste technische Entwicklung (High-End Performance) in der digitalen Technologie umsetzt. Ich denke, es geht nicht besser. Das ist übrigens auch die unternehmenseigene Philosophie – es zählt nur das Urteil des Endusers.
ProjectLAN.de: Cinegamez ist größenmäßig von 5 bis 500 Plätzen frei skalierbar. Auf ihrer Seite geben Sie erste Ideen und Anregungen wo das System eingesetzt werden kann. Wie sieht Ihre persönliche Vision bezüglich der Zukunft des Systems aus?
M.R.: Die Vision ist es, Cinegamez-Arenen zu errichten, in denen wir spielbare 360 Grad-Projektionen im XXL-Format bereitstellen.
Wir bedanken uns für das Interview und werden ihr Projekt mit Neugier weiter beobachten.









Du bist nicht eingeloggt! Bitte melde dich erst an, um ein Kommentar zu schreiben.