KeySonic ACK-612 RF im Test



KeySonic ACK-612 RF im Test

Tastatur und Maus in Einem






Bekannte Hersteller wie Logitech, Razer oder seit neustem auch Roccat bieten teure Tastaturen an. Im Preissegment von bis zu 50€ findet man eine Artenvielfalt, welche selbst eingefleischte Natur-Fans überrascht. Mit dem ACK-612 RF konnten wir eine Tastatur testen, welche für wenig Geld den Besitzer wechselt und trotzdem viele Funktionen bieten soll.


Der erste Augenschein

Die aus schwarzem Plastik gefertigte ACK-612 RF wirkt optisch sehr ansprechend. Das eher schlichte Design, weiß zu gefallen. Die Größe der Tastatur wird durch geschicktes Aufteilen des Num-Pads auf die restlichen Tasten etwas verringert. Der Druckpunkt der einzelnen Tasten ist angenehm ausbalanciert. Neben den normalen Tasten, finden sich auch 11 Funktionstasten wieder, von denen vier frei programmierbar sind. Diese sind leicht zu erreichen und auch nicht zu klein. Durch die silberne Hintergrundfarbe der Funktionstasten entsteht ein klarer und edler Kontrast zum Rest der Tastatur. Das kabellose Keyboard beherbergt außerdem noch ein praktisches Touch-Pad. Die Umrandung des Pads ist aus Aluminium und gleichzeitig das einzige metallische Stück. Insgesamt kommt einem das ACK-612 RF, bedingt durch das viele Plastik, nicht so stabil vor. Dafür hält sich das Gewicht in Grenzen. Leute die ihre Tastatur gerne auf dem Schoß haben, dürfte dieser Punkt gefallen.


Treiber im Blickpunkt

Kommen wir zum Treiber. Um die Funktionstasten 1 bis 4 zu programmieren, muss man vorher den auf der mitgelieferten CD befindlichen Treiber installieren. Dies geht erfreulich schnell und einfach. Nach der Installation kann man auch schon sofort loslegen. Mit wenigen Mausklicks legt man sich seinen Browser auf "H1" oder man drückt "H2" und es öffnet sich der Arbeitsplatz. Komplexe Reihenfolgen von mehreren Aktionen sind allerdings nicht möglich. Pro Taste kann nur eine Funktion ausgeführt werden. Sind die gewünschten Einstellungen getätigt, schließt man das Treibermenü. Von nun an befindet sich in der Task-Leiste ein Symbol für den Treiber, falls man die Tasten doch nochmal umstellen möchte. So einfach die Bedienung des Treibers auch ist, ein Manko gibt es dennoch. Schließt man den Treiber, wird wieder die Standard Belegung geladen.


Erde an Raumschiff

Wie bei Kabellosen Tastaturen üblich, besitzen diese einen USB-Empfänger. So auch unser Testkandidat von KeySonic. Der Hersteller verspricht, bei keinerlei Hindernissen zwischen Empfänger und Tastatur sowie aufgeladenen Batterien, eine Reichweite von bis zu 10 Metern. Leider entspricht dies nicht immer der Realität. Während unserer Tests hatte die Tastatur bereits Probleme, eine stabile Verbindung herzustellen, wenn Empfänger und Tastatur lediglich einen Meter auseinander waren. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass der Schreibtisch aus Metall ist und wohl einige Signale verschluckt. Nichts desto trotz sollten die Signale bei nur einem Meter Luftlinie ankommen. Bei einem normalen Holz-Schreibtisch treten solche Probleme nicht auf. Hier hält die Tastatur, was der Hersteller verspricht – 10 Meter Reichweite.



Fazit

Besitzt man nicht gerade einen Schreibtisch aus Metall oder sitzt normalerweise 15 Meter von seinem 30" Monitor entfernt, ist das KeySonic ACK-612 RF eine nennenswerte und Preiswerte Alternative zu anderen teuren Tastaturen. Wer das verbaute Touch-Pad nicht braucht, kann es mithilfe eines kleinen Schalters ausschalten und so ein wenig Energie sparen. Das Keyboard kostet im freien Handel rund 49€.



Kommentare

  • naja
    Wenn das auf den Markt ist, wird sich das wohl keiner holen....
    wer kauft schon einen Player, mit dem er keine gebrannten DVDs abspielen darf

    19. Sep 2006 - 23:10 Uhr
  • Anmerkung des Hersteller

    Zitat

    Der Hinweis auf Störungen durch Ihren Metallschreibtisch ist keine Besonderheit, sondern bei Einsatz von RF-Funkübertragung typisch. Auch im Handbuch wird auf Abstand zu metallischen Bauteilen hingewiesen, um Störungen zu vermeiden:

    "Während des Synchronisationsvorgangs sollte sich die Tastatur in dichter Nähe zum USB-Receiver befinden, um sicher zu stellen, dass die unmittelbare Umgebung keine Einflüsse auf die Funkübertragung ausübt (z.B. Funksignalabschwächung/ Interferenzen durch Metallgehäuse, andere Funkstörquellen etc.)."

    6. May 2008 - 19:42 Uhr

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