Razer Boomslang 2007 im Test
16. Mar, 2008 - 10:15 Uhr | Razer Boomslang | | 4 Kommentare | 4752 Leser
Eine alte Schlange lehrt das Fürchten.
Wir schreiben das Jahr 1999. Die noch unbekannte Firma Razer bringt die Razer Boomslang auf den Markt und leitet zusammen mit Microsoft und Logitech die Ära der optischen Mäuse ein. Acht Jahre später wünschen sich viele Fans ein Remake der erfolgreichen Maus. Und die mittlerweile sehr bekannte Traditionsfirma hat die Wünsche erhört.
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Technische Daten: • Betriebssystem: Windows XP, Vista • Abmessungen: 129mm x 63mm x 38.5mm • 1800 dpi Sensor • Fünf unabhängig programmierbare Tasten • 32 KB interner Speicher (Razer Synapse) • Sensitivitätseinstellung auf Knopfdruck • Riesige rutschfeste Tasten • limitierte Auflage • Titaniumveredelt |
Bei der Verpackung hat Razer weder Kosten noch Mühen gescheut. Die Maus kommt in edler Verpackung ins Haus. Eine große antrazitfarbene Pappschachtel mit Metallblende schützt die eigentliche Verpackung, eine runde Metallbox. In diese ist auf der Oberseite das Logo der Firma eingraviert. Darunter befindet sich, in Samt gefasst, eine Karte im EC-Format in die die Seriennummer gestanzt wurde.


Die Box enthält die Maus, ein Quick-Manual, Ersatzfüße aus Teflon, eine kleine Geschichte rund um die Boomslang und natürlich die razertypisch in schwarz gehaltene Treiber-CD. Das Hauptaugenmerk liegt in erster Linie auf der Maus. Diese ist riesig, die Maustasten sind einzeln so breit wie drei Tasten der Mitbewerber. Damit versucht man in den ersten Minuten die richtige Haltung für die Hand zu finden. Dies ist nicht so einfach da man ständig die Seitentasten betätigt wenn man die Maus so hält wie bei der Lachesis zum Beispiel. Nach einiger Eingewöhnung ist es aber kein Problem Gordon Freeman oder Nomad durch den Level zu scheuchen. Technisch gesehen bietet die Razer Boomslang Collector's Edition 2007 alles was das Spielerherz begehrt. Mit 1800 dpi ist der Sensor der Maus nicht das Maß aller Dinge aber genau genug um kein Spielevergnügen zu trüben.

Die Software ist, wie bei jeder Maus von Razer, ausschließlich in englisch. Sie bietet aber darüber hinaus sehr viele Einstellungsmöglichkeiten. Die DPI-Einstellungen sind in drei Stufen regelbar. 400, 800 und 1800 DPI stehen zur Auswahl. Die Abtastrate ist ebenfalls in drei Stufen regelbar. Das pulsierende Logo auf dem Rücken der Maus ist ebenso wie das leuchtende Mausrad abschaltbar. Die verschiedenen Einstellungen lassen sich problemlos in fünf Profile packen, die auf Wunsch per Tastendruck gewechselt werden können.


Die Verarbeitung der Maus sucht seinesgleichen. Die Tasten wackeln keinen Millimeter und auch sonst wirkt das Chassis so als ob man sie gegen eine Wand werfen könnte ohne das ihr was passiert. Die Daumentaste ist leicht erreichbar im Gegensatz zu ihrem Gegenüber, diese lässt sich nur umständlich betätigen. Die Haupttasten hingegen lassen keinen Wunsch offen, wer da abrutscht der muss entweder dringend abnehmen oder ein Tuch zum Trocknen der Hände bereitlegen. Bis auf die beiden Außentasten sucht man weitere Tasten allerdings vergebens.
Fazit:
In erster Linie richtet sich die knapp 99 Euro teure Maus an Fans der „alten“ Variante. Diese werden nicht enttäuscht und auch Neukäufer mit einem Faible für das Exklusive und Besondere können bedenkenlos zugreifen. E-Sport-Fans sollten lieber zur etwas günstigeren Lachesis aus gleichem Hause greifen. Sie ist genauer, leichter, kleiner und besser zu steuern.






vampirschildkröte
Krass.
Mancher Staat hat nicht soviel Bandbreite für sich zur Verfügung.
Ernest Hemingwy
Geil
Guter test!!!
Die Maus hat zwar ein edles Design und eine nette Technik, ich werde aber erstmal noch eine Weile bei meiner MX518 bleiben.
Torsten
Würd sie gern mal testen
Bei der alten Razer Boomslang lag die Kugel relativ weit hinten, weshalb man normalerweise schnellere Drehungen durch die kürzere Achse vollziehen müssen könnte. Ist das bei der neuen Version auch der Fall?
Khabarakh
Habe sie
Habe meine 2cent zu der Maus und zum Review ja schon als "Leserbrief" geschrieben.
Torsten: Die Maus ist vom Handling mit der alten Boomslang identisch. Ich habe den direkten Umstieg gemacht und keine Änderung gespürt. Allerdings sitzt der Sensor 1-2cm näher Richtung Mausmitte, als es bei der Kugelversion der Fall war.
Zum negativen entwickelt hat sich leider das Mausrad, dessen Rasterung nun weniger als die Hälfte der Rasten bietet und auch ein Stück schwammiger reagiert als bei meiner Boomslang 2100.
Kannst sie auf der OrgaLAN gern mal in ner Runde Q3 anspielen.
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