Razer Destructor im Test
01. Feb, 2008 - 15:58 Uhr | razer | | 4 Kommentare | 4714 Leser
Die Wahl des richtigen Mousepads ist eine sehr wichtige. Nimmt man ein zu großes, hat man auf LAN keinen Platz. Ist es zu klein, kommt es öfter zu Situationen, in denen ein größeres Mousepad lebenserhaltend gewesen wäre. Razer wirft jetzt mit dem 'Destructor' einen Anwärter für den Schreibtisch des ProGamers auf den Markt, ob die Jungs aus Kalifornien damit einen Hit oder unter dem Tisch landen wird sich hier zeigen.
Technische Daten:
Abmessungen: 350mm x 280mm x 2,3mm
Material: Plastik
Oberfläche: mittel
Arbeitsfläche: Mid-Sense
Zubehör: Tasche
Das Pad kommt schick verpackt nach Hause. Eine gepolsterte Stofftasche schützt das Pad. Auf den ersten Blick macht es einen soliden Eindruck. Die Unterseite ist gummiert und damit rutschfest, auch bei absichtlichem hin und her rütteln bleibt es bombenfest an Ort und Stelle. Die Oberfläche der Arbeitsseite ist mit einer speziellen Schicht, versehen, diese soll Mäusen jeglicher Art ein besseres Abtasten ermöglichen.

Beim ersten Testen muss zunächst die Sensibilität der Maus herunter gestellt werden. Die Maus gleitet fast von allein und schnell über das Pad. Jegliche Bewegungen werden perfekt umgesetzt und nach etwas Eingewöhnung sitzt auch jeder Befehl bzw. Schuss. Die Höhe des Pads ist mit 2,3 Millimetern ok, allerdings stören die harten Kanten mit der Zeit da der Handballen da direkt aufliegen kann.
Alles in Allem kann man sagen, dass die Verarbeitung, die Qualität des Materials und die Gleitoberfläche erstklassig sind. Auch die mitgelieferte Tasche ist ein Hingucker und gut in der Verarbeitung. Das Pad ist mit einer Breite von 350 Millimetern durchaus LAN-tauglich. Dennoch ist ein Mousepad definitiv Geschmacksache. Einige mögen es glatt und rutschig, andere bevorzugen es langsam. Freunde von langsamer Mausführung und Stoffpads werden mit dem Destructor nicht glücklich. All Jene, die eine schnelle Mausführung bevorzugen werden das Mousepad lieben. Der einzige Minuspunkt in unsere Liste ist der Preis. Mit 39 Euro wird der ein oder andere Kunde sich zweimal überlegen, ob er sich den Gleiter zulegt.
Getestet wurde das Razer Destructor Gaming Pad von Daniel 'Jade' Schmidt.








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