Razer Lachesis im Test
23. Jan, 2008 - 16:45 Uhr | razer | | 4 Kommentare | 3837 Leser
Eine Schlange fängt ihre Beute meist durch Hinterlist und ein gut getarntes Versteckspiel, diese Schlange braucht sich hingegen nicht zu verstecken: die Razer Lachesis. Ihre namensgebende Verwandte aus dem Tierreich gehört zu den giftigsten Schlangen der Welt, ob sie den virtuellen Gegnern auch das Fürchten lehrt zeigt der Test.
Technische Daten:
- Betriebssystem: Windows XP, Vista
- Abmessungen: 129mm x 63mm x 38.5mm
- 4000 dpi Sensor
- Neun unabhängig programmierbare Tasten
- 32 KB interner Speicher
- Verbindung: USB-Kabel (Anschl. vergoldet)
- Kabellänge: 2,1 m
- Sensitivitätseinstellung auf Knopfdruck
- Große rutschfeste Tasten
- Geräuschlose Teflonfüße
- Software
Bei der Verpackung findet sich nichts Überraschendes. Eine kleine Pappschachtel schützt den empfindlichen Nager vor äußeren Einflüssen. Anbei finden sich 2 Aufkleber mit dem Razer-Logo und wie auch schon bei der Diamondback 3G eine Kurzanleitung, ein englisches Handbuch und die darin befindliche Treiber-CD. Die Installation ist unkompliziert und schnell, leider wie auch das Handbuch in Englisch.

Die Software lässt wie üblich keine Wünsche offen. Jede der neun Tasten lässt sich bequem mit vorher aufgezeichneten Makros belegen. Die Sensibilität der Maus kann man ebenso einstellen wie die Scroll- und Doppelklickgeschwindigkeit. Die Einstellungen können in mehreren Profilen abgespeichert werden. Durch den integrierten Flash-Speicher können diese Profile dann mit zum Rechner eines Freundes genommen oder auf gestellten Rechnern bei LAN-Partys abgerufen werden.

Die Verarbeitung der Maus ist erstklassig. Die Seitentasten, ein Manko der Diamondback 3G, sind auf der Daumenseite sehr gut erreichbar und durch die Trennung lassen sie sich gut unterscheiden. Auf der anderen Seite sind sie, wie auch bei anderen Mäusen schlecht erreichbar. Auffälligstes Merkmal sind die komplett in die Oberschale eingearbeiteten Haupttasten, welche außen nach oben geschwungen sind. Damit rutschen auch die noch so schwitzigen Finger nicht von der Maus. Auch das pulsierende Logo am Rücken der Maus fällt einem sofort ins Auge und gibt der Maus einen mystischen Touch. Die Oberfläche ist rutschfest und die Teflonfüße auf der Unterseite gleiten perfekt über jede Oberfläche.
Die inneren Werte der Maus stellen die derzeitige Referenz des technisch machbaren dar. 4000 dpi Sensor, 32 Kbyte interner Speicher und Abtastfrequenzen von 1000Hz nennt die Maus ihr Eigen. Die G9 aus dem Hause von Logitech erreicht "nur" 3200 dpi, hat dagegen aber austauschbare Gewichte die der Lachesis noch zur Perfektion fehlen. Die hohe dpi-Zahl ist ideal für Spieler mit niedriger Ingame-Sensitivity da der Sensor nicht reagiert wenn man die Maus vom Pad nimmt.
Der mit 79,00 Euro gelistete Preis ist allerdings ein Wermutstropfen. Einige Onlinehändler listen die Maus aber auch schon ab 62,00 Euro.
Die Lachesis ist momentan, technisch gesehen, das Maß aller Dinge. Die Optik ist unbestreitbar schön. Ob man eine "Razerhand" oder eine "Logitechhand" hat muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich hab auf alle Fälle ab sofort eine "Lachesishand", eine sehr giftige.
Getestet von: Daniel Schmidt aka. Jade mit einer Wertung von 8 Punkten.









DeathForce
buh ^^
Logitech 4tw
Aber ihre daseins berechtigung hat die Razer Lachesis natürlich auch
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