Review: C&C 3: Steel Talons und Zocom Part 2
In der GDI haben sich zwei Untergruppen gebildet, welche sich durch spezielle Einheiten und Eigenschaften voneinander unterscheiden. Einer dieser Gruppierungen sind die Steel Talons. Mit schwer gepanzerten Fahrzeugen und gut ausgerüsteter Infanterie, eignen sich die Steel Talons hervorragend im Stellungskrieg oder für kurze wirkungsvolle Erkundungsmissionen.
Die stählernen Klauen
Der erste bedeutsame Unterschied, welcher bei den Steel Talons sofort auffällt, sind die wenigen Infanterieeinheiten, welche man ausbilden kann. So ist es nur möglich mit Maschinenpistolen bewaffnete Infanteriegruppen , Raketentrupps, Feldingenieure und Grenadiere auszubilden. Um diesen scheinbaren Nachteil auszugleichen, haben die Infanteriegruppen eine Spezialfunktion, welche sich Schützenloch nennt, erhalten.
Dadurch können sie einen Bunker errichten, in dem, neben der Infanteriegruppe noch eine weitere Einheit Platz findet. Empfehlenswert ist es in dem Bunker noch einen Raketentrupp zu stationieren, um effektiver gegen Fahrzeuge und Flugeinheiten vorzugehen. Bestückt man auf diese Weise die Karte mit lauter kleinen Bunkeranlagen, schafft man sich schnell einen guten Überblick darüber, wo der Gegner als Nächstes angreifen will und sorgt dafür, dass Blitzangriffe vermieden werden.


Feldingenieur und Schützenloch
Zum Besetzen von fremden Gebäuden und Tiberiumtürmen, nutzen die Steel Talons ihre gut ausgerüsteten Feldingenieure. Diese wurden zusätzlich mit einer Pistole bewaffnet und können dadurch auf ihrem Weg zum nächsten Gebäude, auch mal schnell gegnerische Ingenieure, Saboteure oder Assimilatoren ausschalten.
Gepanzertes Fahrzeug voraus
Doch der entschiedenste Unterschied der Steel Talons, sind deren Fahrzeuge, welche alle ein bisschen besser gepanzert sind als die üblichen GDI Einheiten. So ist es von Beginn an möglich seine gepanzerten Tiberiumsammler, wahlweise mit Infanterieeinheiten oder Raketentrupps zu besetzen, je nachdem mit welchem Angriff man am ehesten rechnet.
Als Erkundungseinheit dient ein Fahrzeug namens Wolverine. Das zweibeinige Fahrzeug bewegt sich sehr schnell und eignet sich hervorragend zum Ausschalten gegnerischer Infanterie. Gerade zu Beginn eines Gefechts, kann man mit diesem Gefährt den Gegner schnell unter Druck setzen.


Wolverine und Titan
Sein größerer Bruder ist der Titan, ein ebenfalls schwer gepanzertes zweibeiniges Gefährt, das mit gegnerischen Fahrzeugen gut zurecht kommt. Mit diesen beiden Einheiten in Kombination, konnte schon so manche Schlacht schnell entschieden werden. Stellt man den beiden Einheiten noch einen mobilen Reparaturtransporter, kurz MRT, zur Seite, ist ein Sieg so gut wie sicher.
Zudem ist ein MRT nicht nur nützlich zur Reparatur der eigenen Fahrzeuge, sondern eignet sich auch hervorragend um gegnerische Infanterie in Schach zu halten. Mit einer Spezialfunktion platziert er auf dem Schlachtfeld getarnte Minenfelder. Der Tod für jeden Infanteristen.
Am Ende der Liste von Spezialfahrzeugen der Steel Talons, steht noch der Behemoth, eine besser gepanzerte Variante des Juggernaut. Zusätzlich kann man jedoch in den Behemoth weitere Infanterie einquartieren und sie über das Schlachtfeld zu ihrem Einsatzort transportieren.


MRT und Behemoth
Die Einheiten der Zocom kommen zur Hilfe
Die zweite Untergruppierung der GDI, sind die Einheiten der Zocom. Diese Gruppierung bietet zwar nicht so viele neue Einheiten wie die Steel Talons, hat jedoch auch ein paar kleine nette Gimmicks, mit denen man gut herumexperimentieren kann.
Eins dieser neuen Eigenschaften, findet man bei den Flugeinheiten der Zocom, der Orcas. Diese können neben dem Auffinden von getarnten Einheiten, fremde Fahrzeuge mit einer Sensoreneinheit bestücken. Solange das damit infizierte Fahrzeug nicht zerstört wird, ist es für den eigenen Scanner sichtbar.


Zone-Raider und Zocom-Orca
Ebenfalls von großer Hilfe ist die Infanteriespezialeinheit der Zocom, die Zone-Raider. Diese sind mit schultergestützten Abwehrraketen ausgerüstet und können zusätzlich mit Jetpacks ausgerüstet werden. Damit lassen sich Einheiten der Zone-Raider sehr schnell verlagern. Ein weiteres Upgrade der Zone-Raider sorgt dafür, dass sich angeschlagene Einheiten langsam selber heilen, sofern sie nicht vorher komplett vernichtet werden.
Die Sammler der Zocom sind von vornherein mit Raketen bestückt, womit man Angriffe aus der Luft gut begegnen kann. Zudem kennen die Zocom auch den Zonenrüttler, welcher ebenfalls bei den neuen Einheiten der GDI zu finden ist. Jedoch besitzt dieser eine kleine weitere Besonderheit. Der Zonenrüttler der Zocom kann zusätzlich, neben dem eigentlichen Schallstrahl, einen Überladungsstrahl initiieren. Dieser ist um einiges stärker, hat jedoch zum Nachteil, dass dadurch der Zonenrüttler kurzzeitig außer Gefecht gesetzt wird.


Raketensammler und Zocom-Zonenrüttler
Fazit: Die Steel Talons waren für mich die eindeutig bessere Untergruppierung der GDI. Durch ihre Vielfalt an verschiedenen neuen Spezialmöglichkeiten, konnte man sehr viele neue Strategien ausprobieren. Die Zocom dagegen boten nur geringfügige Änderungen zu den Originaleinheiten der GDI. Bevor man diese effektiv zum Einsatz brachte, war der Kampf meistens schon entschieden.









Du bist nicht eingeloggt! Bitte melde dich erst an, um ein Kommentar zu schreiben.