Starcraft – Dunkle Templer
Es ist ein unscheinbares Gestirn in den unendlichen Weiten der Galaxis, auf dem sich das wahrscheinlich größte Geheimnis der Protoss befindet. Verborgen in einer im Erdreich versunkenen Tempelanlage, schlummert dieses geheimnisvolles Etwas. Und Valerian, der zukünftige Herrscher der Menschen, weiß dass er es bergen muss um seine Macht auszubauen.
Nach drei misslungenen Expeditionen greift er letztendlich auf den wissenschaftlichen Querdenker Jake zurück, welcher das Geheimnis lüften soll. Als Schutz vor unbekannten Gefahren stellt er Jake und seinem Team ein paar seiner eigenen Marines und die Profikillerin R.M. zur Seite. Als die ersten Nachrichten von der Fundstätte bei Valerian eintreffen ist er zuversichtlich, dass er diesmal Erfolg haben wird. Sein Wissenschaftler Jake fand am ersten Tag schon einen bisher unentdeckten Gang in dem sich unbekannte mit Blut geschrieben Schriftzeichen befinden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
Den Anfang machen wirre Träume, welche alle Mitglieder des Teams auf einmal ereilen. Um diesen Rätsel auf die Spur zu kommen, beschließ Jake eine „Ein Mann Expedition“ und dringt dabei ungewollt in eine verborgene Kammer vor. Dort findet er ein abgestürztes Raumschiff der Protoss und einen noch lebenden Protoss. Als er an den Überlebenden herantritt um ihn näher zu bestaunen, greift dieser plötzlich nach der Hand von Jake und überträgt seine letzte Lebensenergie in den Körper seines Opfers. Fortan befinden sich in Jake ein weiteres Wesen, dass des Protoss.
Als R.M. diese Neuigkeiten erfährt beginnt ihr eigentlicher Auftrag. Sie nimmt das gesamte Forschungsteam in Gewahrsam und will sich mit ihren Gefangenen auf den Rückweg machen. Doch im Hintergrund wurden ohne ihr Wissen schon ganz andere Fäden gesponnen. Und so findet sie sich plötzlich als Gefangene in ihrem eigenen Raumschiff wieder.
Als ihre Situation aussichtslos erscheint, öffnet sich ihre Zellentür und ein verwirrter Jake steht vor ihr. Draußen im Gang hört sie Schmerzensschreie und das Heulen des Alarms. „Sie hat ihn los gelassen.“ Mit diesen Worten bricht Jake vor ihr zusammen. Instinktiv greift sie sich Jake und eine wilde Flucht beginnt.
Christie Goldens Roman „Starcraft – Dunkle Templer“ beschäftigt sich nicht mit den direkten Konflikt zwischen den Protoss und den Menschen, sondern erzählt eine Randgeschichte. Nachdem der Protoss in Jake eingedrungen ist, erhält der Leser zusätzliche Informationen über das Leben der Protoss, woher sie kommen und wie das Leben früher auf den Planeten der Protoss verlief. Und genau diese Informationen sorgen für einen stockenden Lesefluss. Während sich die Geschichte zu Beginn sehr flüssig liest, vorausgesetzt man kennt die elementarsten Begriffe aus dem Starcraftuniversum, verursachen die Erinnerungsrückblenden des Protoss ein ständiges Hin und Herspringen zwischen zwei Haupthandlungen.
Man fühlt sich beim Lesen wie Jake, als er die Erinnerungen des Protoss durchlebt. Sicherlich wurde dies von Christie Golden beabsichtigt um den Leser ein Gefühl für Jakes Verwirrung zu geben, doch hilfreich ist es nicht. Schafft man es unterdessen den Handlungsstrang der Erinnerungen des Protoss vom den eigentlichen Ereignissen zu trennen, ergibt sich eine spannende Geschichte, welche keinen Vergleich mit einem modernen Science Fiction Film scheuen muss.
Fazit: Ein Buch für Fans des Starcraftuniversums, die sich speziell für die Rasse der Protoss interessieren und mehr über diese Rasse erfahren möchten.









aaa
schlechte spiel leidaa
klingt naja
Das Spiel war ein absoluter Hit - meine Meinung. Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil.
Das Buch allerdings scheint wirklich nur was für eingeschworene SC-Fans. Klingt eher danach es sich von einem Freund auszuleihen als selbst Geld dafür auszugeben.
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