Supreme Commander: Forged Alliance - Review Vollversion



Supreme Commander: Forged Alliance - Review Vollversion

Das Add-On zum Strategiespielhammer Supreme Commander











SUPREME COMMANDER - FORGED ALLIANCE

Test der Vollversion

Was für die einen Leid, ist für die Anderen Freud. Die rede ist von komplexen Strategiespielen wie Supreme Commander. Kaum ein anderes Genre teilt die Gemüter der Spieler so oft, in zwei so unterschiedliche Lager, wie Echtzeitstrategiespiele. Einer dieser Vertreter ist Supreme Commander. Durch eine unheimliche, nahezu unüberschaubare Komplexität und Vielfältigkeit der Einheitennutzung, hat es das Spiel aber bei geduldigen Strategen den Weg ins Regal gefunden. Nun, ein knappes Jahr nach dem erscheinen von Supreme Commander, werden dessen Anhänger mit einem Add-On versorgt.



Die neue Bedrohung


Da das Hauptprogramm ein eher offenes Ende für den Spieler bereit hielt und nicht definitv fest stand, welche der drei spielbaren Rassen den Konflikt gewann, wird dort mit der Erweiterung der Konflik fortgesetzt. Die Seaphim, von denen die Aeon  - eine der drei Parteien im Hauptspiel - abstammen, dringen in das Sonnensystem ein und beginnen sofort mit der Zerstörung des Lebensraumes der noch existierenden Menschen. Da die Situation hoffnungslos scheint, bilden die bisher feindliche gesinnten Parteien UEF, Aeon und Cybran einen Pakt und wiedersetzen sich nun gemeinsam dem übermächtig erscheinendem Volk.

                 

Drei sind einer zu wenig

Neben den neuen Seraphim mit über 100 neuen Einheiten und Gebäuden, spendiert Gas Powered Games auch den existierenden Völkern je 10 neue Gebäude oder Einheiten. Die sich ansich nur optisch unterscheidende Hauptkampfarmee und Gebäude bekommen somit erstmals individuelle, nur einer Rasse zur Verfügung stehenden Technologien. So sind die Aeon in der Lage in der dritten Technologiestufe ein unbegrenz Masse und Energie produzierendes Kraftwerk zu bauen und die Cybran warten mit einer neuen Spezialeinheit auf, die dem bisherigen Monkey Lord an Größe und Kampfkraft um das doppelte überlegen ist.
Die Seraphim unterscheidet lediglich die Optik von den bereits existierenden Spezien. Sehr beeindruckend sind jedoch die riesigen Spezialeinheiten, die alle bisherigen in den Schatten stellen. Das vom Grundspiel gewohnt gelungen Balancing wird dabei aber nicht vergessen und man hat auch mit den alteingedienten Seiten gute Chancen den Sieg aus einem Gefecht davon zu tragen.

                 

Wenig für Solisten

Was die Erweiterung qualitativ gut macht, scheint in Sachen Quantität ein wenig vernachlässigt worden zu sein. Denn neben der Kampagne mit 6 (langen) Missionen - bei der man aber nicht in den Genuß kommt, die Seraphim selbst zu spielen - und den Gefechtsmodus, ist für den Solospieler wenig an Bord. Dabei wird nocheinmal klar, das Supreme Commander eher ein Spiel fürs Internet oder für LAN-Partys ist. Besonders dann, wenn man die KI bei ihren Versuchen beobachtet, den Spieler in die Knie zu zwingen. Selbst im Gefechtsmodus greift die KI permament mit zu kleinen Gegnergruppen an, die selbst Strategieneulinge als keine Bedrohung ansehen dürften. Einen krafktvollen PC vorrausgesetzt ist es nach wie vor Supreme Commanders starke Seite, im Mehrspielermodus abertausende Einheiten über den Bildschirm wuseln zu sehen.

                 

Änderungen im Detail

Allerdings kann man Gas Powered Games nicht vorwerfen, im Detail gespart zu haben. Neben den geringen optischen Verbesserungen, die sich auf dem Schlachtfeld recht zurückhaltend bemerkbar machen, sind einige Änderungen gleich zu Spielbeginn festzustellen.
Das Interface wurde stark verbessert. So lassen sich nun die Schaltflächen einzeln ausblenden und sind zudem halb transparent. Die Übersicht nimmt daher zu und auch der Performacne geht durch die nun permanente Vollbilddarstellung nichts an Spieltempo verloren. Sämtliche Gebäude und Einheiten besitzen nun im Baumenü ein kleines Vorschausymbol, wie die Neuanschaffung später auf der Strategiekarte dargestellt wird. Auch das erweitern der Komando-Einheit ist nun übersichtlicher geworden. Lediglich das scrollen in den einzelnen Techklassen dürfte zu Verwirrung führen. Auch ein paar Bug wurden entfernt, wie zum beispiel das umgruppieren von Einheitentypen, die nun in der Gruppenkarte korrekt dargestelt werden.

                 

Verbesserter Gefechtsmodus/Mehrspielerpart

Im Hauptmenü des Gefechtsbildschirmes, wird sofort auffallen, dass es nun endlich - wie früher bereits in Total Annihilation - die Möglichkeit gibt, bestimmt Klassen (Schiffe, Flugzeuge, Fahrzeuge) zu sperren oder das bauen der Superwaffen zu verhindern. Ebenso hat man die Möglichkeit Rassen zu sperren oder festzulegen, das nur bestimmt Techstufen zugelassen sind. Die Vielfalt an taktischen Einsätzen nimmt daher nochmals zu.
Auch die Unterstüzung von computer-gesteuerten Kollegen ist nochmals umfangreicher geworden. So darf man nun auch KI einsetzen, die Cheatet oder bestimmte Strategien verfolgt. Das ganze darf man neben den altbekannten auch gleich noch auf 12 neuen Mehrspielerkarten ausprobieren.

                 

FAZIT:
Für Fans von Supreme Commander gibt es für das umfangreiche Paket Forged Alliance von meiner Seite her eine klare Kaufempfehlung. Die Kampagne ist troz dem Mankos, das es halt nur eine ist, recht lang und die neuen Einheitentypen sind gut gelungen. Klar muss aber auch sein, das wie Supreme Commander auch, Forged Alliance ein Echtzeitstrategiespiel ist, was eher den Multiplayerpart bevorzugt. Dem umfangreichen Modi und den zum teil riesigen Karten, kann derzeit kein anderer Genrevertreter das Wasser reichen.

PS: Supreme Commander - Forged Allianca ist auch einzeln lauffähig und bracuht zur Installation nicht zwingend das hauptspiel Supreme Commander.



Kommentare

  • freu...
    ...mich schon auf die ersten Schlachten MIT Dir

    22. Dec 2007 - 21:02 Uhr

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