rFactor - Testgefahren



rFactor - Testgefahren

Renngefühl der Extraklasse?






"Ultrarealistische Simulationen,‭ ‬grundsolide Multiplayer,‭ ‬volle Sound-Umgebung,‭ ‬phantastische Graphics.‭" ‬-‭ ‬So steht es auf der Rückseite der Verpackung abgedruckt.‭ ‬Die Entwickler von rFactor versprechen ein extrem realistisches Fahrgefühl,‭ ‬eine gute Sound-Unterstützung,‭ ‬spannende und packende Multiplayer-‭ ‬Partien und eine ansehnliche Grafik‭ ‬-‭ ‬alles nur leere Versprechungen oder die reine Wahrheit‭? ‬Wir werden es für euch herausfinden.


Das erste Mal

Startet man das Spiel zum ersten Mal,‭ ‬legt man sich zunächst sein eigenes Profil an.‭ ‬Dabei kann man den Namen,‭ ‬die Helmfarbe,‭ ‬sein Team,‭ ‬sein Auto und die Nationalität sowie das Geburtsdatum angeben,‭ ‬letztere Beiden sind optional und müssen nicht angegeben werden.‭ ‬Nach dieser Prozedur,‭ ‬kann man sich dann auch schon sofort ans Lenkrad begeben.


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Modusauswahl

Bevor man jedoch losfahren kann,‭ ‬muss man auswählen in welchem Modus man fahren möchte,‭ ‬ein Trainingstag,‭ ‬ein Rennwochenende oder eine Meisterschaft.‭ ‬Bei einem Trainingstag kann man so lange fahren wie man möchte‭ ‬-‭ ‬ohne,‭ ‬oder auch mit,‭ ‬Gegner.‭ ‬Hier kann man sich an die einzelnen Autos‭ ‬-‭ ‬die man sich im Menü kaufen kann‭ ‬-‭ ‬gewöhnen und die Gefahren der Strecken entdecken.‭ ‬Möchte man sich auf die Schnelle mit anderen Computer-Fahrern messen,‭ ‬wählt man ein Rennwochenende.‭ ‬Hier kann man sich aussuchen,‭ ‬welche Phasen‭ (‬Sessions‭) ‬man durchlaufen will.‭ ‬Vom freien Training über das Qualifying bis hin zum Warm-Up,‭ ‬kann man alles‭ (‬de-‭) ‬selektieren.‭ ‬Natürlich kann man auch einzelne Phasen,‭ ‬welche man zuvor ausgewählt hat,‭ ‬überspringen.‭ ‬Das Rennen selber kann man nicht entfernen.‭ ‬Im Meisterschaftsmodus kann man eine Saison auswählen und diese dann durchspielen.‭ ‬Hat man sich nun für einen Modus entschieden,‭ ‬wählt man die Anzahl seiner Gegner und kann beginnen.‭ ‬Nun heißt es aufpassen,‭ ‬lenken und Gas geben‭!


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Ab ans Steuer

Doch das ist gar nicht mal so einfach.‭ ‬Die Steuerung variiert von Auto zu Auto sehr stark so dass man sich an jedes einzelne Gefährt sorgfältig anpassen muss,‭ ‬um nicht von der Strecke abzukommen.‭ ‬Die F1-Wagen sind in ihrer Lenkung sehr direkt und übertragen die Bewegungen sofort auf die Strecke.‭ ‬Nascar Fahrzeuge hingegen wirken eher träge,‭ ‬bis man seinen Tastendruck auf der Straße merkt,‭ ‬vergeht eine halbe Ewigkeit.‭ ‬Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Steuerung und selbst schwierigere Manöver können aus den Fingern geschüttelt werden.‭ ‬Weiss man nun,‭ ‬wie sein Auto in den verschiedensten Situationen reagiert und wie diese bewältigt werden können,‭ ‬steht‭ ‬-‭ ‬nein fährt‭ ‬-‭ ‬schon das nächste Hindernis vor der Haube.‭ ‬Die KI-Gegner.‭ ‬Diese sind am Anfang recht schwer zu überwinden.‭ ‬Selbst bei angewähltem Schwierigkeitsgrad Anfänger,‭ ‬fahren sie meist perfekt auf der Idealline und verbremsen sich so gut wie nie.‭ ‬Auch das Heraus beschleunigen aus engen Kurven klappt meist.‭ ‬Dazu kommt noch,‭ ‬dass sie keine Angst vor Berührungen haben und Einen das ein oder andere Mal von der Bahn schubsen.‭ ‬Wie könnte es anders auch sein,‭ ‬sind aber auch diese KI-Gegner zu schlagen.‭ ‬Runde für Runde merkt man sich die Schwachstellen der Gegner und kann diese ausnutzen,‭ ‬hier wird das Gaspedal nicht ganz durchgedrückt,‭ ‬da ist noch Platz an der Seite.‭ ‬Für geübte Fahrer ist es ein Leichtes,‭ ‬sich an den anderen Fahrern vorbeizustehlen und sich einen Platz auf dem Podest zu sichern.


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In der Box

Gewinnt man nun seine Rennen gegen leichte Gegner,‭ ‬sprüht man förmlich nur so vor Selbstvertrauen und wählt den nächst höheren Schwierigkeitsgrad aus.‭ ‬Doch mit der Zeit,‭ ‬reicht gutes Fahren alleine nicht mehr aus.‭ ‬Die Gegner lassen sich nicht mehr überrumpeln und haben,‭ ‬auf den höheren Schwierigkeitsstufen,‭ ‬sogar das Fahren erlernt.‭ ‬Nun kommt es auf das Feintuning seines Wagens an.‭ ‬Liesen sich leichte Gegner noch hier und da überholen,‭ ‬machen es einem die schweren Gegner doch recht nicht leicht eine Lücke zu finden.‭ ‬Für diesen Fall kann man in der Box jede Menge Einstellungen verändern,‭ ‬modifizieren,‭ ‬verbessern.‭ ‬So kann man an der Aufhängung spielen,‭ ‬eine Drehzahlbegrenzung einbauen,‭ ‬die Aerodynamik anpassen und noch vieles mehr.‭ ‬Damit man sich durch dieses Vorhaben Vorteile verschafft,‭ ‬muss man vieles Ausprobieren.‭ ‬Ist mehr Reifendruck vorne besser für mich‭? ‬Möchte ich schneller Beschleunigen oder doch lieber auf den Graden eine höhere Topspeed erreichen‭? ‬Hier gilt es,‭ ‬sich sein Auto seinen Vorlieben anzupassen und das goldene Mittelmaß zu finden.‭ ‬Schafft man es dann,‭ ‬sich den idealen vierrädrigen-Partner zu basteln,‭ ‬steht einem erfolgreichem Rennverlauf nichts mehr im Wege.


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Abwechslung gefällig‭?

Wenn man nun sein Auto perfekt einstellen kann,‭ ‬die Gegner hinter sich lässt und eigentlich keinen Ansporn mehr hat,‭ ‬das Spiel weitere Male zu starten,‭ ‬greift ein weiteres,‭ ‬sehr kreatives,‭ ‬Feature.‭ ‬Die Entwickler haben sehr viel Wert auf die Erweiterbarkeit und die Modfreundlichkeit des Spiels gelegt.‭ ‬So gibt es im Internet unzählige Mods,‭ ‬Add-ons und andere Möglichkeiten,‭ ‬das Spiel wieder interessant zu machen.‭ ‬Ein Rennen mit Last-Kraft-Wagen ist nun mal etwas total anderes,‭ ‬als ein Rennen mit den Fahrzeugen der F1-Saison von‭ ‬1979.‭


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Multiplayer Spaß‭

Für die E-Sportler unter uns bietet rFactor einen Multiplayermodus.‭ ‬Hier kann man sich mit anderen menschlichen Spielern zusammen auf der Strecke austoben und klarstellen,‭ ‬dass man der schnellste ist und für die anderen nur der Blick auf den Auspuff bleibt.‭ ‬Auch hier können Mods eingesetzt werden.‭ ‬So gibt es die verschiedensten Ligen,‭ ‬welche alle ihre eigenen Mods benutzen.‭ ‬Eine Liga welche sich an der originalen F1-Saison orientiert,‭ ‬eine weitere welche die DTM nachahmt und noch viele weitere.‭ ‬Ob sich rFactor jedoch im professionellen E-Sport etablieren kann,‭ ‬bleibt abzuwarten.


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Das Gesicht‭ ‬-‭ ‬Sound und Grafik

Hier sind‭ ‬wir zwigespalten.‭ ‬Der Sound weiß zu gefallen und bringt ein echtes Rennfeeling rüber.‭ ‬Die Beschleunigungen der Autos,‭ ‬der Start,‭ ‬alles hört sich brilliant und authentisch an.‭ ‬Öffnet man aber seine Augen,‭ ‬ist man zuerst enttäuscht.‭ ‬Die Grafik ist keinesfalls schlecht,‭ ‬kommt aber nicht an aktuelle Titel heran.‭ ‬Die Autos sind wunderschön modelliert‭ ‬und auch die Spiegelungen sind realistisch.‭ ‬Abseits des Asphalts,‭ ‬muss man dann Abstriche‭ ‬hinnehmen.‭ ‬Bäume und Zuschauer werden recht simpel dargestellt und trüben das Gesamtbild ein wenig.‭ ‬Ebenso der Himmel.‭ ‬Auf den ersten Blick wirklich gelungen,‭ ‬so sieht man bei näherer Betrachtung eine einzige starre Bitmap Textur.‭ ‬Dazu kommen dann noch Kleinigkeiten wie das sich die Hände nicht am Lenkrad festhalten,‭ ‬sondern in ihrer Ausgangsposition bleiben.‭ ‬Alles in Allem  überwiegt  aber auch hier das Positive.


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Fazit

rFactor ist eine sehr interessante und packende Rennsimulation die dazu noch endlos modifizierbar ist.‭ ‬Leider ist die Steuerung für Anfänger recht schwer,‭ ‬was aber im späteren Spielverlauf einen großer Pluspunkt darstellt,‭ ‬da die Steuerung von Gefährt zu Gefährt variiert und keine Langeweile aufkommen lässt.‭ ‬Wenn man dann doch mal Langeweile bekommen sollte,‭ ‬kann man sich problemlos und schnell einen,‭ ‬oder auch mehrere,‭ ‬Mods aus dem Internet besorgen und der Spaßfaktor knüpft wieder an frühere Zeiten an.‭ ‬Das versprochene grandiose Fahrgefühl ist wirklich vorhanden und wird von einem guten Sound weiter untermalt.‭ ‬Lediglich die Grafik trübt das Gesamtbild ein wenig.‭ ‬So zeigen Aktuelle Titel wie die NFS Reihe doch,‭ ‬was möglich ist.‭ ‬Wer langzeitig Spaß haben möchte und Benzin im Blut hat,‭ ‬kann sich rFactor bedenkenlos zulegen und losfahren.



Kommentare

  • Macht Spaß
    Das Game macht wirklich Spaß! Ist mal was total anderes als immer diese NFS Teile

    6. Oct 2007 - 16:10 Uhr
  • Sehr abwechslungsreich
    Cooler Artikel. Das Spiel macht einen sehr abwechslungsreichen Eindruck. Für mich scheint das eine Mischung aus dem letzten DTM Racedriver (unzählige Fahrzeugklassen) und Need For Speed Carbon (Fahrzeuge aufrüsten) zu sein. Klingt auf jeden Fall spannend und kurzweilig. :)

    6. Oct 2007 - 21:39 Uhr
  • Gut, aber nicht überzeugend
    Der Artikel ist wirklich gut, aber das Game selbst hat mich nicht überzeugt.
    Da bleibe ich doch bei DTM3.

    28. Oct 2007 - 18:16 Uhr
  • gut
    artikel ist super ^^

    28. Oct 2007 - 20:29 Uhr
  • bessere
    gibt es bessere spiele hat mir nicht gefallen

    28. Oct 2007 - 21:16 Uhr

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