Apple: Steve Jobs erklärt Herstellungschwierigkeiten des weißen iPhone 4
Apple CEO Steve Jobs und Vize Phil Schiller berichten in einem Interview über Herstellungsschwierigkeiten des weißen iPhone 4
Bereits zum offiziellen Verkaufsstart am 24. Juni 2010 war geplant, beide Versionen des iPhone 4 in den Handel zu schicken. Doch ganze 9 Monate verzögerte sich nun die Markteinführung des weißen iPhone 4, welches ab heute in den Regalen der Apple Stores verfügbar sein soll.
Heute, zum 28. April 2011 soll das von vielen bereits sehnsüchtig erwartete weiße iPhone 4 bei den Apple Stores zum Verkauf angeboten werden. Ob der Hype groß sein wird, bleibt abzuwarten. Denn technisch hebt sich das Smartphone gar nicht von seinem Bruder in edlem Schwarz ab. Zumindest nicht, was die internen Komponenten betrifft. Der Herstellungsprozess für das Gehäuse jedoch, hatte dem Unternehmen aus Cupertino sehr viel Kopfzerbrechen bereitet.
Das mutet ein wenig seltsam an, gibt es doch Apple Produkte seit langer Zeit schon in weißer Optik, wie zum Beispiel das MacBook oder den iMac. Aber die eingebauten Komponenten des iPhone machten die Sache offenbar schwieriger. So erklären Steve Jobs und sein Viza Phil Schiller in einem Interview mit AllThingsDigital, dass die weiße Farbe der Oberfläche die Kamera in Verbindung mit dem eingebauten Blitz so beeinflusst hat, das Fotos ausgewaschen und farblos aussehen.
Außerdem konnte die bisher verwendete Materialkombination Langzeittests nicht standhalten. Vor allem wenn das iPhone UV-Licht, dazu zählt auch normales Sonnenlicht, ausgesetzt war, hat dies die Materialeigenschaften negativ beeinflusst.
"Wir dachten, wir wären schon lange soweit damit, als wir damals das iPhone 4 auf den Markt brachten. Aber das waren wir nicht." - sagte Schiller. Und so wartete man mit der Einführung, um ein weißes iPhone zu liefern, was auch wirklich den Erwartungen entspricht. Die Erfahrungen, die man inzwischen gesammelt hat, ist Apple weitläufig zu Gute gekommen. Weshalb es nun auch ein weißes iPad gäbe - so Steve Jobs.
Auch ein paar Worte zur von den Medien kritisch betrachteten "Tracking-Funktion" (Ortsbestimmung) des iPhones verlor Steve Jobs ein paar kurze Worte. Das iPhone würde niemanden tracken, jedoch muss die Industrie daran arbeiten, derartige Mechanismen und Technoligien in Zukunft deutlicher zu erklären. Er sagte außerdem, dass Apple noch vor dem Kongress nächste Woche die geforderten Erklärungen abgeben wird.







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