Aus für Second Life – Reuters verlässt virtuelle Welt
Die Nachrichtenagentur Reuters zieht sich aus „dem“ Second Life zurück. Laut Aussagen von Reuters wird Second Life in Zukunft keine Plattform für Unternehmen sein. Die Probleme und technischen Mängel sind einfach zu gravierend und konnten bisher nicht beseitigt werden.
Eric Krangel, so der virtuelle Name des Second Life Reporters, welcher im Auftrag von Reuters in den Weiten der zweiten Welt unterwegs war, zieht sich aus diesem Leben zurück und wendet sich fortan wieder dem realen Leben zu. Laut seiner Meinung enttäuschte Second Life die prophezeiten Erwartungen an eine zukünftige Businessplattform in der sich tausende von Unternehmen tummeln und ihre Waren virtuellen Kunden präsentieren. Damit ist Reuter einer der Ersten, welcher dieser ehemals zukunftsträchtigen Internetwelt den Rücken kehrt.
Zitat Krangel: "Second Life ist als Spielplatz tolerabel, aber Unternehmen sollten es nicht und werden es nicht für ihre Geschäfte nutzen."
Laut Krangels Meinung sollte sich Second Life in Zukunft auf ihre Fans konzentrieren und diesen Bereich besser ausbauen. Denn dieser ist in den letzten Jahren still gewachsen. Alleine die Aufenthaltszeit der Second Life Nutzer erhöhte sich um 45 Prozent.
Ob mit dem Ausscheiden Reuters eine Trendwende bei Second Life eingeläutet wurde, wird die Zukunft zeigen. Doch wenn man den Geschichten und Berichten der Vergangenheit Glauben schenken darf, könnte sich Second Life zu einer hervorragenden Kontaktbörse entwickeln. Und vielleicht gibt es dann das eine oder andere Unternehmen, welches doch noch glänzende Geschäfte über Second Life akquiriert.
Quelle: www.pressetext.de, Bildquelle: www.redherring.com







Du bist nicht eingeloggt! Bitte melde dich erst an, um ein Kommentar zu schreiben.