Bloons Tower Defense: Die Affen sind los
Towers überall Towers. Towers Defense ist eine der beliebtesten Mods, welche für Warcraft 3 veröffentlicht wurden. Die Idee entstand bereits bei Starcraft, doch erst der verbesserte Warcraft 3 Map-Editor ermöglichte die komplexen Karten und Spielevarianten. In der Zwischenzeit gibt es ein Haufen von Nachahmungen, eins davon ist Bloons Tower Defense, ein Spiel welches komplett ohne Blut und Gewalt auskommt und trotzdem für stundenlanges Spielvergnügen sorgt.
Ich als alter Tower Defense Fan bin vor knapp einem Jahr auf Bloons Tower Defense gestoßen und dass damalige einzige Level fesselte mich von Beginn an. Die Idee war simpel, witzig und vor allem kam sie komplett ohne Blutlachen aus. Ziel des Spiels ist es, wie bei jedem Tower Defense, den Gegner davon abzuhalten sein Ziel zu erreichen. Nur bei Bloons Tower Defense ist der Gegner kein lebender Gegner, sondern besteht aus jede Menge bunter Luftballons. Diese schweben ahnungslos einen bestimmten Weg entlang und jetzt heißt es sie zum platzen zu bringen, bevor sie am Ende ankommen.
Um dieses Ziel zu erreichen standen einem im ersten Spiel vor allem Affen zu Verfügung. Bewaffnet mit einer Nadelpistole, schossen diese Tiere auf die Ballons. Jetzt darf man sich nicht vorstellen, dass mit einem Schuss der Ballon zerstört ist. Dass es nicht zu einfach wird, dafür haben die Entwickler gesorgt. Die Ballons besitzen eine eigene Evolution. Der langsamste unter ihnen ist der Rote und auch derjenige, welcher bei Beschuss endgültig zerstört wird. Die anderen Farben werden mit Farbzunahme immer schneller in ihrer Bewegung und verwandeln sich bei Beschuss nach dem Matroschka-Prinzip in die langsameren Ballons.
In der Zwischenzeit hat sich sehr viel verändert. Vor wenigen Wochen wurde die dritte Version des Bloons Tower Defense ins Netz gestellt und wie schon bei beiden Vorgängern überraschen die Macher wieder einmal mit jeder Menge neuer Ideen. Bei der gesamten Evolution des Spiels sieht man immer wieder, dass die Entwickler Altes beibehielten und immer wieder kleine neue Gimmicks einfügten. So gab es in der zweiten Version erstmals Ballons, welche durch einen Stahlmantel geschützt wurden. Dies konnte man natürlich nur mit den geeigneten Towern zerstören. In der dritten Ausgabe kann man jetzt die Tower weiter verbessern und es gibt Cookiebloons, die man erst einmal aus ihrer Hülle herausschießen muss.
Zusätzlich haben die Programmierer mehrere Karten online gestellt und die Idee der verschiedenen Schwierigkeitsgrade von der zweiten Version auf jede Map der dritten Version übertragen. Damit stehen dem Spieler jetzt 24 Spielvarianten zur Verfügung, was für jede Menge Spielspaß sorgt. Wer sich also heute noch den Tag vertreiben möchte, sollte einfach mal bei den Machern www.ninjakiwi.com vorbeischauen. Eure Meinung zu dem Spiel würde uns auf jeden Fall interessieren.









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