Company of Heroes – Tales of Valor: Releasepatch und Multiplayer-Modi vorgestellt
Seit einer Woche geht das nun schon zweite Add On der Company of Heroes-Serie, Tales of Valor, über die Ladentheken. Zeitgleich zum Release kam auch ein erster Patch, der alle Company of Heroes-Spiele auf die Version 2.501 bringt und unterdessen nicht an Änderungen geizt. Des weiteren wurden erste Details zu den drei neuen Multiplayer-Modi mit den Namen „Steinwall“,„Sturm“ und „Panzerkrieg“ bekannt gegeben.
Für die Besitzer des Original-Spiels und des ersten Add Ons gab es zuletzt schon einen 1,19 GB großen Patch, der die beiden bisherigen Company of Heroes-Spiele auf die neue Erweiterung vorbereitete. Zum Release folgte dann ein weiteres Update, das es wahrlich in sich hat und dabei nur 106 MB auf die Waage bringt: Zwei überarbeitete Standard-Karten, zahlreiche Fixes und Gameplay-Änderungen und insgesamt sechs Karten aus der Community lassen das Herz eines jeden Hobby-Strategen höher schlagen. Eine komplette Übersicht der Änderungen und den Download findet ihr hier.
Pünktlich zum Release wurde aber nicht nur dieser Patch veröffentlicht, sondern auch der offizielle Launch-Trailer:
Die Company of Heroes-Reihe ist bekannt für ihren ausgezeichneten Multiplayer. Deswegen ist es auch kaum verwunderlich, dass das neuen Add On ganze drei neue Mehrspieler-Modi namens „Steinwall“, „Sturm“ und „Panzerkrieg“ beinhaltet:
Steinwall
Ohne Teamplay und Absprache kommt man hier nicht weit. Maximal vier Spieler müssen sich nämlich insgesamt sechzehn feindlichen Angriffswellen stellen. Dabei werden die Attacken der Gegner von Zeit zu Zeit immer stärker, immer mehr Truppen versuchen, die eigene Basis zu überlaufen und in Schutt und Asche zu legen. Erschwerend kommt hinzu, dass man Truppen und Fahrzeuge nicht durch Gebäude rekrutiert, sondern sich mit einer speziellen Ressource aneignet. Diese stellt sich selbständig wieder her und kann entweder durch das Ausschalten von feindlichen Truppen oder durch den Besitz einer „Bank“ aufgestockt werden. Diese „Bank“ ist eine von vier Gebäudearten, die zu Anfang einer jeden Partie auf der Karte verteilt sind. Wenn man eines dieser Gebäude erobert, erhält man einen besonderen Bonus. Neben der „Bank“ gibt es noch die „Werkstatt“, in der Fahrzeuge wieder auf Vordermann gebracht werden, das „Landgut“ zur Erhöhung des Einheitenlimits und die Kirche, die die eigenen Truppen wieder regeneriert.
Ein Video zum Steinwall-Modus:
Sturm
Ähnlich der Warcraft 3-Modifikation DotA oder dem bald erscheinenden Spiel Demigod lenkt man im Modus „Sturm“ nur eine einzelnen Soldaten. Dabei kann man zu Beginn einer Partie zwischen den sieben Klassen Kommando, Sanitäter, Schwere Waffen-Spezialist, Aufklärer, Scharfschütze, Pionier und Offizier auswählen. Doch das ist nicht die einzige Parallele zu anderen Titeln: Wie in Dawn of War 2 erhält man für Abschüsse Erfahrungspunkte und steigt so von Rang zu Rang weiter auf. Nach jedem Levelaufstieg bekommt man zudem einen Attributspunkt, mit dem man die Fähigkeiten seines Helden, wie z.B. den Waffen- oder Granatenschaden, verbessern kann. Ohne diese Upgrades würde man aber auch nicht lange überleben, denn Ziel einer jeden Runde ist es, ein gut gesichertes Hauptquartier der Feinde zusammen mit den Mistpielern zu zerstören. Das lässt sich dieser natürlich nicht gefallen und schickt auch ab und zu seine eigenen Truppen zum Gegenangriff los.
Ein Video zum Sturm-Modus:
Panzerkrieg
Vom Spielprinzip her funktioniert der „Panzerkrieg“ eigentlich genauso wie der „Sturm“-Modus, nur das man hier Panzer anstatt Soldaten steuert. Die Wahl muss man hierbei zwischen den sechs Kampfvehikeln M18 Hellcat, Hotchkiss, M4 Sherman, Panzer IV, Churchill und Panther treffen. Nachdem man einen dieser Panzer ausgewählt hat, sollte man schnellstmöglich damit anfangen, die auf der Karte verteilten Kontrollpunkte zu erobern. Ebendies versuchen nämlich auch die Gegner. Ein Grund dafür sind die besonderen Boni, die durch den Besitz solcher Posten freigeschaltet werden, der wichtigere Grund aber das aus Battlefield bekannte Ticket-System: Besitzt man mehr Kontrollpunkte als der Gegenüber, verliert dieser im gleichmäßigen Tempo Tickets. Sind sie bei null angekommen, hat man gewonnen. Eine andere und weitaus simplere Möglichkeit, die Anzahl der gegnerischen Tickets zu reduzieren, ist das Abschießen feindlicher Panzer. Dafür erhält man außerdem auch Erfahrungspunkte, die man genauso wie im „Sturm“-Modus investiert und somit seinen Panzer aufbessern kann. Einziger Unterschied ist hierbei, dass es für jeden Panzer einen speziellen Talentbaum gibt: So schaltet man für den Panzer „M4 Sherman“ bessere MGs frei, während man „Churchill“ ein Geschwindigkeits-Upgrade spendiert.
Ein Video zum Panzerkrieg-Modus:
Für alle drei neue Modi gibt es zum Release lediglich nur eine Karte.
Falls Ihr euch noch nicht sicher seid, ob sich das Geld für Company of Heroes: Tales of Valor wirklich lohnt, hilft euch vielleicht dieses Video-Review der Spielezeitschrift GameStar weiter:







junky93
Ein hammer spiel
CoH ist einfach nur geil
redup92
gut
Company of Heroes find ich gut, mehr aber auch nicht. Mein Favorit unter den alternativen ist eindeutig armed assault.
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