Counter-Strike in Brasilien verboten!



Counter-Strike in Brasilien verboten!

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Wie gotfrag berichtet, sind ab sofort die Spiele Counter-Strike und Everquest in Brasilien verboten. Dies wurde im Gesetz verankert und der Besitz wurde unter Strafe gestellt. Die brasilianische Regierung hat, so sollte man meinen, weitaus größere Probleme als Killerspiele. Obwohl im weitesten Sinne sind es ja auch 'Killerspiele'. Die Regierung kümmert sich nicht um die in den Favelas lebenden Menschen, die drogenabhängigen Straßenkinder und sie unternimmt nichts gegen reiche Leute, die Polizisten dafür bezahlen, dass sie Straßenkids entsorgen. Hauptsache Killerspiele sind nicht mehr erlaubt.

Richter Carlos Alberto Simões de Tomaz hat heute die folgenschwere Entscheidung bekanntgegeben. In Brasilien gibt es eine Verbraucherschutzbehörde, Procon, welche die staatliche Instanz zum Schutz der Konsumenten ist. Sie befand die Spiele für schädigend und unangebracht.

Seit bereits zwei Tagen müssen alle Internetcafés ihre Rechner säubern und die Spiele dem Justizministerium übergeben. Wer sich nicht daran hält zahlt pro Tag 3.000 US-Dollar Strafe. Sämtliche Versionen im Handel wurden bereits beschlagnahmt. Electronic Arts, Vertreiber von CS in Brasilien hat bisher nur ein kurzes Statement veröffentlicht: "EA has not been notified by Justice yet (...) EA is waiting for the Judicial notification to take the appropriate measures"

Clans wie 'Made in Brazil' stehen durch dieses Verbot vor dem Ruin und dem Aus. Die Brasilianer waren in der Vergangenheit nicht nur aktiv sondern auch sehr erfolgreich, so zum Beispiel auf den World Cyber Games. Wie die Kontrolle von Usern in ihren Heimen vonstatten gehen soll, ist noch unbekannt. Ein Kauf über die Online-Plattform ist schwer kontrollierbar. Dies ist der erste große Schlag im Kampf gegen die so genannten Killerspiele.



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