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Cyberkriminelle attackieren besonders gerne deutsche Rechner

Cyberkriminelle attackieren besonders gerne deutsche Rechner

Anlässlich der Computermesse CeBIT in Hannover, gab das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bekannt, dass es die derzeitige Lage im Bereich Internetsicherheit als „katastrophal“ einstufe. Diese Einschätzung wird von Finjan, einem Anbieter von Secure Web Gateway-Lösungen bestätigt.

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„In seinem ‚Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland‘ zeigt das BSI auf, dass trotz steigendem Sicherheitsbewusstsein unter den Internetnutzern Cyberkriminalität und Sabotage drastisch zunehmen“, sagt Yuval Ben-Itzhak, CTO bei Finjan. „BSI-Abteilungsleiter Hartmut Isselhorst erklärte den Messebesuchern, dass die Situation überaus ernst sei und schlimmer als befürchtet. Diese Einschätzung wird bestätigt durch die Beobachtungen und Analysen des Finjan Malicious Code Research Centers.“

Finjans CTO findet es auch erschreckend, dass laut dem BITKOM Verband noch immer 19% der deutschen Internetnutzer keine Anti-Viren Software auf ihrem PC installiert haben und 45% nicht durch eine Firewall geschützt werden. Es überrasche ihn nicht im Mindesten, dass bereits ein Drittel der deutschen Internetanwender einen finanziellen Schaden durch Cyberkriminalität erlitten hätten, und er hält die BITCOM-Prognose, dass Networking Plattformen eine große Gefahr darstellen, für korrekt, denn die Reports von Finjan liefern hierfür jede Menge Beispiele.

Alleine im letzten Jahr gab es mehrere Berichte von Finjan in denen die Vorgehensweisen von Cyberkriminellen erklärt wurden. Im Mai 2008 wurde zum Beispiel bekannt, dass sich Cyberkriminelle aus Argentinien und Malaysia über 500 Megabyte an medizinischen Daten besorgen konnten, inklusive der Sozialversicherungsnummern der betroffenen Personen und diese meistbietend im Web verkauften. Die Daten enthielten zusätzlich von vielen Patienten den persönlichen Krankheitsverlauf und welchen Behandlungen die Patienten sich unterzogen.

Isselhorsts Aussage, dass jeder Internetnutzer Ziel von Angriffen sei, entspricht laut Ben-Itzhak den Tatsachen. Auch seien Isselhorsts Beobachtungen zur Cyberkriminalität im Allgemeinen eher zurückhaltend als übertrieben.

„Unsere eigenen Forschungen zeigen einen signifikanten Anstieg von Angriffen, die sich aus unterschiedlichen Methoden und Technologien zusammensetzen und die Unerfahrenheit von Internetanwendern ausnutzen“, sagt Ben-Itzhak.


Quellen: googlenews (AFP), finjan.com, britannica.com (Bild)


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40 Jahre, aus

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Das letzte Wort

»Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.«


1573 mal gelesen verfasst am 05.März 2009 - 14:19 Uhr

Rerake

Kommentare: 7

Viren
Naja... bis jetzt habe ich schon lange keinen Virus mehr gehabt, sollen sich die Leute eben bessere Virenprogramme anlegen!!!
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