Das Aus für Intels Larrabee



Das Aus für Intels Larrabee

Intel gibt bekannt, dass es keinen Multi-CPU-Chip geben wird.

Intel wird mit seinem derzeitigen Entwicklungsstand auf dem Grafikkartenmarkt nicht bestehen können und auch nicht konkurrenzfähig werden. Das sah jetzt auch das Managment ein und legte die Entwicklung des Multi-CPU-Chip Larrabee auf Eis.


Larrabee sollte eigentlich einst das neuste Paradestücken in der Produktlinie von Intel werden, doch nun gab Intel nach mehrmaligen Verschiebungen das Aus für die Entwicklung der hardwareseitigen Komponenten bekannt. Nach eigenen Aussagen sei die Entwicklung und Leistung des Produktes hinter den eigenen Erwartungen zurück geblieben.

So konnte man zum Beispiel bei der letzten Vorführung des Larrabee nur eine ruckelnde Demo von Quake: Enemy Territories vorweisen, welche heute kaum noch als vergleichbarer Benchmark herangezogen wird, da es schon bessere Techniken gibt, die mehr Leistung entfalten.

Der Larrabee sollte eine Kombination von CPU und GPU werden und sollte die derzeitigen integrierten Grafikchips, zum Beispiel im Notebooksegment ablösen. Gleichzeitig bietet Larrabee eine Softwareumgebung, die speziell auf diese Kombinationen angepasst sind. Nur diese Software soll nach Aussage von Intel weiter entwickelt und zu Marktreife gebracht werden.

Die genauen Hintergründe zum Aus des Larrabee nannte Intel zwar nicht, aber es gibt einige Aussagen, dass Intel derzeit außerdem mit der benötigten Fertigungsprozesse Schwierigkeiten hätte. So ist derzeit eine Produktion im 32-nm-Verfahren nur schwer möglich, ohne übermäßigen Aussschuß zu produzieren. Dieses Verfahren ist aber für die angepeilte TDP unabkömmlich.
Desweiteren sagte der Marktführer für integrierte Grafiklösungen, dass man mit dem derzeitigen Stand nicht Konkurrenzfähig zu AMD oder Nvidia sein.

Wie genau das Produkt aufgebaut sein sollte könnt ihr hier noch nachlesen.



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