Mal ehrlich, insgeheim wussten wir es schon immer, der Computer ist Bestandteil der Seele des Menschen - getreu dem Motto, wir sind Borg, sah das Verfassungsgericht in Karlsruhe das genauso und hat dabei der großzügigen Datenpiraterie Tür und Tor geöffnet - es ist eben bei jedem Segen auch ein Fluch.
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Ab nächstem Jahr soll das möglich werden, wovor Datenschützer seit Jahren warnen. Die staatlichen Institutionen verkaufen private Daten an Unternehmen weiter, welche diese zu...
Wie Spiegel-Online berichtet, unterstehen Datenträger von informationstechnischen Systemen (kurz: Compi) nun unter einem vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe neu geschaffenen Recht, welches jene Systeme zur Persönlichkeit seines Besitzers zählt. Infolgedessen dürfen dieses Systeme natürlich auch nicht mehr durchsucht werden, ohne dass "akute Gefahr für Leib und Leben" bestünde.
Genaueres nachlesen kann man unter Spiegel Online.
So schön dies auch auf den dersten Blick sein mag, die andere Seite der Medaille stellt die dadurch entstehende Begünstigung von Datenkriminalität dar. Interessant ist im Gegenzug, wenn man das kürzlich in Kraft getretene Gebot zur Vorratsdatenspeicherung betrachtet, welches einen Trend in die genau andere Richtung darstellt. Möglicherweise könnte man bei langem darüber Nachdenken sogar einen Widerspruch erkennen.
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Das letzte Wort
»Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.«
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Torsten
Kommentare: 1300
Für die Lesernews. Ich finde es gut, dass die (computerisierte) Privatsphäre offenbar doch mehr Priorität genießt, als das die Möglichkeit, über diesen Datenweg zu ermitteln.