Diablo 3: Aus Conan der Barbar wird Conny die Barbarin
Es gibt Streit im Hause Blizzard, Um den allgemeinen Frauenanteil zu erhöhen, denkt das Programmierteam aktiv darüber nach, allen Charakterklassen zwei Geschlechter zur Auswahl zur Verfügung zu stellen. Damit könnte man in Zukunft neben einem muskelbepackten Barbar auch eine im knappen Lendenschurz bekleidete Barbarin spielen.
Das Programmierteam von Diablo 3 ist hin und hergerissen. So richtig kann man sich nicht festlegen was man nun genau machen soll. Einige Stimmen behaupten, dass man mit einer Geschlechterauswahl bei jedem Charakter noch mehr Fans für das Spiel gewinnen könnte. Schließlich wurde dies bereits bei World of Warcraft bewiesen. Die andere Seite schwört auf die festen Geschlechterrollen bei den jeweiligen Charakteren. So war es schon bei den beiden Diablo-Vorgängern und damals störte es niemanden. Warum sollte es dann auf einmal bei Diablo 3 jemanden stören? Eine berechtigte Frage und wieder ein Punkt bei dem die Fangemeinschaft mitstreiten wird.
Für Lead-Designer Jay Wilson sind die Würfel schon gefallen. Wenn es nach ihm geht, wird jedem männlichem Charakter der passende Weibliche zur Seite gestellt. Sicherlich würde dies dem Spiel mehr Farbe geben (obwohl dies genau die Kritik der Fangemeinschaft war). Gerade im Mehrspielerspielmodus von Diablo 3 würde es bestimmt schöner aussehen, wenn eine Horde weiblicher und männlicher Barbaren umherrennen und wild auf die Monsterhorden einhacken, statt nur maskulinem Manpower.
Das die Entscheidung dem Programmierteam nicht leicht fällt, hat aber auch noch einen anderen Grund. Bei der Entscheidung für zwei Geschlechter pro Charakterklasse würden die Kosten für die Programmierung des Spiels nach oben schießen. Denn schließlich müsste man Kleidung, Aussehen, Waffen und jede Menge anderer Kleinigkeiten für jeden Charakter zwei mal erstellen. Fraglich ist dann auch, wann das Spiel erscheinen wird und ob es noch so eine reichliche Auswahl an Charakteren wie in Diablo 2 geben wird.
Wenn es nach Jay Wilson geht, soll es keine Einschränkungen in diesem Punkt geben. Für ihn ist es eine Frage der Gleichberechtigung. Denn schließlich spielen in der Zwischenzeit auch genügend Frauen Computerspiele und besonders beliebt sind bei ihnen die Rollenspiele, wozu auch Diablo 3 zählt.
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