Games - Eine Gefahr für geschundene Seelen?



Games - Eine Gefahr für geschundene Seelen?

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In der Vergangenheit wurde oft über die Auswirkungen von Computer- und Videospielen auf die menschliche Psyche diskutiert und geforscht. Und das ist generell auch gut so. Wenn man bedenkt, was man alles so kaufen kann, ist Vorsicht geboten. Auch wenn es durchaus Studien und Meinungen gibt, die fernab von der Realität sind, ist es nicht abwegig, dass das Spielen von Computergames schwerwiegende Folgen haben kann. Zumindest unter bestimmten Voraussetzungen. So sollte demnach nicht jeder Mensch alle Spiele ohne Vorbehalt spielen, genauso wie Kinder keine Spiele spielen sollten, die überaus brutal sind.

Wie die Seite demonews.de berichtet, gibt es derzeit einen Fall, der die USA beschäftigt. Ein junger Mann, welcher drei Jahre in den USA diente, ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Die Tatsache, dass er vor seinem Verschwinden Call of Duty gespielt hat, scheint manchem Leser ein durchaus unwichtiges Detail. Betrachtet man das Ganze allerdings vom psychologischen Standpunkt, ist es durchaus vorstellbar.

Der ehemalige US-Marine Eric W. Hall wird vermisst und seine Familie sucht verzweifelt nach ihm. Eric war drei Jahre im Irak. Er wurde dort nicht nur verwundet, sondern verlor auch seinen besten Freund. Kaum jemand vermag zu sagen, welches Trauma das in ihm ausgelöst haben mag. Szenarien in Filmen, in denen Darsteller Flashbacks, Alpträume und Panikattacken haben, welche durch verschiedene Schlüsselreize ausgelöst werden, sind auch in der Realität durchaus denkbar und plausibel zu erklären.

Es ist also durchaus denkbar, dass Menschen mit einer Vorbelastung durch das Spielen eines solchen Spieles traumatisiert werden können. Es heißt, dass Eric durch den Shooter an seine Zeit im Krieg erinnert sein könnte. Seine Familie glaubt fest an eine dadurch ausgelöste Verwirrung. Zeugen sagten aus, dass Hall gesehen wurde, wie er in ein nahegelegenes Waldgebiet ging, mit einer Handhaltung, die einer Pistole glich. Er sah aus, als habe er imaginäre Menschen erschossen. Einen möglichen Tod des jungen Mannes schließe man derzeit aus.



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Kommentare


  • schade
    Irgendwie traurig um den Mann.
    Aber wieso spielt der CoD, wenn er doch so schreckliche Dinge erlebt hat?

    12. Feb 2008 - 18:53 Uhr
  • Na ja
    ich denke, dass er so wie wir anderen Gamer auch, nicht geglaubt hat, dass Spiele ihm etwas anhaben können. Es ist ja "nur" ein Spiel. Dass das so enden könnte hat er sicher nicht gedacht.
    Ich hoffe, dass seine Familie ihn heile wiederbekommt.

    12. Feb 2008 - 19:20 Uhr
  • Umstritten
    Sehr umstrittene Frage, die wohl am meisten gestellteste Frage zwischen Real und Virtual Life. Vorallem wenn es in die großen Medien kommt, wenn diese noch sehr public gemacht werden - ist der spaß groß

    12. Feb 2008 - 19:46 Uhr

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