Gefängnisstrafe wegen Stuntvideo



Gefängnisstrafe wegen Stuntvideo

Im Grunde wirkt das selbstgedrehte Stuntvideo eines britischen Altenpflegers wenig spektakulär. Dennoch wurde er deshalb zu 12 Wochen Haft und zwei Jahren Fahrverbot verurteilt. Und das, obwohl das Video zunächst gar keine Rolle spielte.

Typischer Fall von "dumm gelaufen". Wie zahllose Biker vor ihm stellte Sandor Ferenci, 28, seine Stunts bei Youtube ins Netz. Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, Wheelies und ein Burnout sind in dem kurzen Clip zu sehen. Blöd nur, dass er diese Fahrmanöver auf öffentlichen Straße begang. Denn ein anderer Verkehrsteilnehmer musste wegen Ferencis Stunts eine Vollbremsung hinlegen und meldete umgehend dessen Kennzeichen bei der Polizei.

Diese tauchte daraufhin bei dem Delinquenten zu Hause auf. Ohne die Polizisten zu Wort kommen zu lassen wollte er gleich wissen, ob es um das Video bei Youtube ginge. Dabei war das Video den Polizisten bislang unbekannt.

Die Anzeige landete schließlich beim Staatsanwalt, der aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse seine Nachforschungen ausweitete und das besagte Video bei Youtube fand. Der Richter, dem er den Clip vorspielte, zeigte sich angesichts der  "verrückten und unverantwortlichen" Stunts wenig begeistert und verhängte ein strenges Urteil.
Vor allem auch, weil die gezeigten, öffentlich zugänglichen Szenen andere Leute zum Nachahmen motivieren könnten.

 

Das Beweisvideo auf Youtube
 



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Kommentare


  • Rischtisch so
    Der sollte noch Arbeitstunden auferlegt bekommen.

    30. Oct 2008 - 20:59 Uhr
  • ...
    ganz schön blöd gelaufen xD

    31. Oct 2008 - 12:14 Uhr

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