Google: Do you Knol?



Google: Do you Knol?

Nein, das da oben in der Überschrift ist kein Tastendreher oder eine Dummheit von mir. Viel mehr könnte es demnächst ein Slogan für Googles neue „Knol“ Plattform werden. Knol leitet sich vom englischem Wort für Wissen, Knowledge, ab.

Früher, vor 10 Jahren und in den Jahren davor, musste man, wenn man etwas nicht wusste, in einem Lexikon nachschlagen, andere Personen fragen oder man verzichtete auf das Wissen. Heutzutage öffnet man den Browser und schlägt, in den meisten Fällen, virtuell auf Wikipedia nach. Dort haben sich Millionen von Informationen zu den unterschiedlichsten Themen gesammelt. Jeder kennt Wikipedia. Genau dies hat Google auch erkannt und möchte sich ein Stück vom Weisheits-Kuchen abschneiden.

Den Angriff startet das Google Imperium mit der Knol-Plattform. Diese funktioniert ähnlich wie das Wikipedia Vorbild. Benutzer können dort ihr Wissen veröffentlichen und so genannte „Knols“ schreiben. Im Gegensatz zu Wikipedia hat Google das Ganze etwas persönlicher gestaltet. Die Autoren werden etwas näher erläutert und sogar mit einem Bild gezeigt. Der User kann dadurch besser erkennen, was der Autor für eine eigene Meinung zum Thema hat und besser differenzieren. Ein Verkäufer wird über sein Produkt sicherlich weniger objektiv berichten, als ein neutraler Waren-Tester.

Außerdem ist es bei Knol möglich, mehrere Knols zu einem Thema zu schreiben. Die einzelnen stehen dann sozusagen im Konkurrenzkampf. Auch Anders ist die Tatsache, dass sich der Autor beim Schreiben seines Knols aussuchen kann, ob sein Schreibsel im nach hinein von anderen Autoren editiert werden darf oder nicht.



Auf lange Sicht ist Googles Ziel klar. Man möchte möglichst viele Knols und damit viele User auf die Seite locken. Dass es nicht gerade einfach wird, an Wikipedia heran zu kommen oder sogar zu überholen, dürfte bekannt sein. Eine monatliche Zahl von 116 Millionen Usern weltweit zu schlagen dürfte auch für Google eine anspruchsvolle Aufgabe darstellen.



«
»


Kommentare


  • Bastarde
    ...meiner Meinung nach. Google will eine freie Seite schlagen, die schon so verdammt lange im Netz ist und schön brav Geld daraus machen - Google schleust sich in immer mehr Bereiche ein.
    Wikileute sind meines Wissens nach nicht auf Gewinne aus, Google jedoch schon.
    Also ich werde diese Plattform sicherlich nicht nutzen. Beiträge im Wiki sind nahezu immer kompetent und sachlich formuliert. Diese Autoren verstehen ihr Werk, da ist es mir egal ob ich die Hackfresse und das Alter von irgend so Erotikshopbetreiber sehe oder nicht.
    Scheiß drauf, ich sag mir immer - "Wozu was Neues wenn das alte funktioniert?".

    24. Jul 2008 - 21:52 Uhr
  • Google ist aufs Geld aus
    Jo Google will nur noch mehr Kohle machen.
    Ich glaube nicht, dass die Seite so gut wird wie Wiki

    2. Aug 2008 - 23:45 Uhr

Du bist nicht eingeloggt! Bitte melde dich erst an, um ein Kommentar zu schreiben.