Heimwerker-King baut Supercomputer mit 40 Kernen
lanparty
Es gibt wohl kaum jemanden, der die Serie "Hör' mal wer da hämmert", mit Tim Allen als grunzenden und nach mehr Power strebenden Heimwerker-König in der Hauptrolle, nicht kennt. Offenbar hat sich auch Herr Peter Heiss ein Beispiel daran genommen aber im Gegensatz zu Tim nicht an einem übermotorisierten HotRod gebastelt sondern viel mehr an einem übertakteten Supercomputer.
40 CPU-Kerne (Intel Q6700 mit 2,67 GHz und 8 MB Level-2 Cache), 10 P33-Motherboards, 40 Gigabyte RAM (DDR-2/800) und eine Tränen-in-die-Augen-treibende Gesamt-Leistungsaufnahme von 1.400 Watt stellen die Eckdaten dieses Monstrums dar.
Peter Heiss hat die 10 Motherboards, von denen jedes rund 120 Watt an Strom in Rechenleistung und Abwärme umwandelt, in ein selbstgebautes Stahlstreben-Konstrukt eingeflochten. Verkleidende Seitenteile oder zierendes Case-Modding?
Fehlanzeige! Denn hier geht es nur um pure Rechenleistung. Insgesamt rund 150 Gigaflops kann das System verarbeiten. Vor allem aber ist das Konzept der Zusammenarbeit der 10 Einzelsysteme interessant.

Jedes Motherboard besitzt neben der onBoard-Netzwerkkarte zusätzlich zwei bis drei weitere PCIe-Netzwerkkarten und verbunden werden diese durch einen 48-Port Gigabit-Switch von Allnet.
Der selbstgebaute Supercomputer soll am Institut für Computerphysik der Universität Stuttgart zum Einsatz kommen.







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