Konsolenbesitzer meiden Killerspiele



Konsolenbesitzer meiden Killerspiele

Auch in Deutschland wird die Spielkonsole immer beliebter. Und auch wenn jetzt so mancher Politiker gleich wieder denken wird: „Oh Gott, dann müssen wir unsere Kinder gleich einmal vor den gefährlichen Killerspielen schützen“, kann für diese stark besorgte Personengruppe Entwarnung gegeben werden. Die Deutschen sind zwar in Spiellaune, doch der Großteil der Konsolenspieler meidet Killerspiele.

In einer jetzt veröffentlichten Umfrage durch die Ciao Surveys GmbH, ist die „traurige“ Wahrheit ans Licht gekommen. Die Deutschen wollen rätseln statt ballern. Eintausend deutsche Frauen und Männer aller Altersgruppen wurden befragt ob sie eine Konsole besitzen, ob sie mit einer Konsole schon einmal gespielt haben und welche Spiele sie bevorzugen.

Erstaunlich bei der Umfrage ist, dass 7 Prozent der 18- bis 34jährigen bisher noch keine Erfahrung mit einer Spielkonsole gemacht haben. Die anderen Zahlen lesen sich wie jede interessante Statistik. 47 Prozent der Deutschen besitzen mindestens eine Konsole. Die am weitesten verbreitete Konsole ist immer noch die Playstation 2, welche fast jeder zweite Haushalt (46 Prozent) zu Hause stehen hat. 21 Prozent besitzen einen Nintendo DS und genauso viel Deutsche haben auch eine Nintendo Wii Konsole. In 20 Prozent aller befragten Haushalte steht immer noch eine PS One, während nur 12 Prozent eine Konsole von Microsoft besitzen.

Denk- und Quizspiele sind bei 40 Prozent der befragten Frauen beliebt (bei Männern 20 Prozent). Bei den männlichen Umfrageteilnehmern liegen mit 31 Prozent die Actionspiele und mit knapp 30 Prozent die Strategie- und Simulationsspiele vorne. Die berüchtigten Killerspiele oder „Ballerspiele“ kommen bei den weiblichen Befragten auf nur 3 Prozent, bei den 18- bis 24-Jährigen auf 19 Prozent. In dieser Gruppe schneiden Rennspiele (38 Prozent) sowie Karaoke- und Singspiele (28 Prozent) am Besten ab.

Der Anteil der Frauen, die eine Spielkonsole besitzen und regelmäßig damit spielen ist laut der Ciao-Surveys-Umfrage mit 32 Prozent leicht höher als der der befragten Männer (29 Prozent). Ob dies an den Spielen oder an den Männern liegt, bleibt jedoch bei der Umfrage offen.



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