Nvidias GT200b schon in der Warteschleife
Die Kollegen von Expreview haben ein besonderes Schmankerl im Angebot. Auf ihrer Seite konnten sie einen Pack-Shot von Nvidias neuster Errungenschaft, dem GT200b, veröffentlichen. Eigentlich ist ein Pack-Shot zwar nichts besonderes, auf diesem sieht man jedoch interessante Details.
Manche Stellen auf dem Bild sind zwar unkenntlich gemacht, andere Stellen dafür exzellent lesbar. Für eine eindeutige Identifizierung ist der Name zu sehen. Dieser lautet „G200-103-B2“. Zum Vergleich, eine aktuelle GTX 216 mit 192 Shader-Einheiten nennt sich „G200-100-A2“, selbige GPU mit 216 Shader-Prozessoren „G200-103-A2“. Auf dem neuen Foto steht das „B“ also für den kleineren Fertigungsprozess (55nm anstatt 65nm). Die „103“ deutet daraufhin, dass die GPU mit 216 Shader-Einheiten auftrumpfen wird.
Des Weiteren kann man noch den Ort der Fertigung ablesen. Der Ort Taiwan ist allerdings keinesfalls besonders, lässt Nvidia doch den Großteil ihrer GPUs bei TSMC fertigen. Interessanter ist da die Zahlen- und Buchstabenkombination „0833B2“. Diese steht für das Datum der „Geburt“ dieser einen GPU. 0833B2 bedeutet demnach, dass dieses Modell schon in der 33 Kalenderwoche des aktuellen Jahres gefertigt wurde, nur wenig später, nachdem die ersten GT200 „ohne B“ vom Stapel liefen. Vielleicht ist dies ein Indiz dafür, dass Nvidia wirklich Probleme mit dem neuen Verfahren hatte oder noch immer hat.

Durch die kleinere Fertigung darf sich Nvidia über gesunkene Produktionskosten freuen. Wir Käufer können also davon ausgehen, dass die Preise der GTX 260 und später auch der GTX 280 weiter sinken werden. Dazu kommt noch, dass Nvidia den Grafikkartenherstellern ab dem Januar, zusammen mit dem Erscheinen des GT200b, erlaubt, ein Eigenes Platinenlayout und Kühlerlayout zu verwenden.







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