In der Milliardenklage Google (YouTube) gegen den Viacom Konzern, konnte der erste Teilsieg durch Viacom verbucht werden. Durch eine richterliche Anordnung wurde YouTube jetzt dazu verdonnert Nutzerdaten mit einer Gesamtkapazität von knapp 12 Terrabyte an den Konzern auszuhändigen. Die Datenschutzorganistaion der Electronic Frontier Foundation sieht in diesem Richterspruch eine herbe Verletzung des Datenschutzes.
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Bis zur letzten Minute versuchte Google dieses Urteil abzuwenden. Doch die Begründungen des Unternehmens, warum sie die Daten nicht zur Verfügung stellen will, reichte dem Richter nicht aus. Er sah in der Begründung (Google gab als Begründung für die Nichtherausgabe die allgemeinen Datenschutzbestimmungen der YouTube Plattform an) eine reine „spekulative“ Aussage und gab dem Wunsch von Viacom statt.
Viacom will mit diesen Daten jetzt entgültig herausfinden, ob auf YouTube urheberrechtlich geschütztes Material beliebter ist als selbst gedrehte Videos. Sollte dieser Beweis erbracht werden, könnte dies erhebliche Folgen für die Internetgemeinschaft haben. Denn bei einer Verurteilung von Google hätte dies auch weitreichende Folgen für alle anderen bestehenden Videoplattformen.
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Das letzte Wort
»Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.«
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Allesreal
Kommentare: 429
Einerseits ist es gut das Viacom auf seine Rechte besteht, aber wenn sowas über den Datenschutz hinausgeht hört der Spaß auf.
Meinen Erachtens nach besteht auch bei Urheberrecht kaum ein Problem, da die Labels, Bands und etc. ihre Sachen ja auch selbst online stellen.