Mitunter können Flüge schon recht langweilig und anstrengend sein. Lässt dich das Filmprogramm im Flieger kalt und auch das Lieblingsbuch liegt noch zu Hause, dann entlocken einem die meist starre Sitzhaltung und die monotone Umgebung schon den ein oder anderen genervten Seufzer. Solltest du aber einer gepflegten Runde an Sonys PSP nicht abgeneigt sein, so hat Jin Air was für dich - sofern du mal ab Incheon fliegen solltest.
Es soll das größte Highlight der kommenden E3 in Los Angeles werden und Sony abermals ins Rampenlicht verhelfen. Die Enthüllung der PSP 2.
Seit dem Erscheinen von Apples iPhone sind die sonstigen Platzhirsche der Mobilfunk-Branche im Zugzwang. Megapixel-Kameras, mobile Betriebssysteme, Internetzugänge per UMTS und WLAN - fast...
Jin Air, eine Tochtergesellschaft der Korean Airlines, bietet ab sofort allen Fluggästen, die ab der südkoreanischen Stadt Incheon fliegen, einen besonderen und bisher einzigartigen Service. Zusätzlich zum Ticket kann für umgerechnet knapp 2,50 Euro eine PSPgo für den Flug gebucht werden. Das ist immerhin um einiges preiswerter, als sich den Langstreckenflug mit Alkohol aus der Bordkantine zu verkürzen.
Welche Titel genau auf den UMD-losen Handhelds vorinstalliert sind ist bisher unklar. Man kann davon ausgehen, dass sich einige von Sonys Haustiteln auf den Geräten wiederfinden werden. Darunter wohl hierzulande weniger bekannte Titel, wie zum Beispiel Patapon, LocoRoco: Midnight Carnival und Persona 3 Portable.
Die an sich gute Idee, die Unterhaltung auf Flügen auf diese Weise auszubauen und so Flugzeiten fühlbar zu verkürzen ist jedoch nicht neu. Die derzeit von der Insolvenz geplagte japanische Airline JAL stellte bereits 2006 ihren 1. Klasse- sowie Business Class-Passagieren neben Beinfreiheit und besserem Essen kostenlos einen DS Lite zur Seite, wenn diese es wünschten. Allerdings war dies nur eine zeitlich begrenzte Promotion-Kampagne, um das damals neue Handheld zu bewerben.
Schon im Jahr darauf beschloss allerdings das japanische Verkehrsministerium, sämtliche Wi-Fi-fähigen Geräte aus Sicherheitsgründen aus dem Flugzeug zu verbannen.
Dementgegen scheint Jin Air wohl nun einen Weg gefunden zu haben, diese Gefahren aus dem Weg zu räumen. Bleibt unsererseits zu hoffen, dass dieses Modell langfristig Erfolg hat und Nachahmer findet. Eine gelungene Werbekampagne für die Hersteller ist es allemal.
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Das letzte Wort
»Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.«
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Torsten
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