TorrentTV: Vom Internet übers Myka in den Fernseher
lanparty
BitTorrent ist weltweit innerhalb kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Filesharing-Protokolle im Internet geworden und dient vor allem zum dezentralisierten Austausch großer Datenmengen. Vor allem zum Verteilen von Videomaterial, ob legal oder illegal sei dahingestellt, wird BitTorrent genutzt.
Jetzt ist es aber doch recht nervig, wenn man gerade die neueste Folge von BigBrother auf die eigene Festplatte gezogen hat und nun vor dem, im Vergleich zum 100"-Plasma in der Wohnstube, kleinen Winzig-TFT am Schreibtisch gucken muss.
Was tun? DVD-Rohling rauskramen und für die paar Minuten extra auf die Scheibe brennen? Das ist nervig, unbequem und noch dazu umweltschädlich. Und genau da setzt die kleine Myka-Box an. Wie das geht?
Das ist schnell erklärt. Man braucht dafür lediglich einen Breitband-Anschluss, die Myka-Box und ein Fernsehgerät. Und nun? Die Box kommt an den DSL-Anschluss oder den heimischen Rechner und der Fernseher wiederum an die Box.
Die Box besitzt einen eigenen BitTorrent-Client und kann somit die Torrents direkt über den DSL-Anschluss oder vom eigenen Rechner ziehen. Das Gerät kann sogar funken und lässt sich somit auch per WLAN mit PC oder Router verbinden. Außerdem kann die Box nahezu alle Videoformate und -Codecs abspielen, somit muss man sich keine Gedanken machen, in welchem Format die Filme geladen werden müssen.

Myka Frontansicht
Mittlerweile scheinen auch einige Fernsehsender gefallen an der Box gefunden zu haben und planen, spezielle Inhalte als Torrent-Downloads anzubieten. Somit könnte die Myka-Box in Zukunft sogar in einigen Regionen die Set-Top Boxen der Pay-TV Anbieter vom heimischen Wohnzimmer verdrängen. Technische Daten sind derzeit nur sehr grob zu erfahren. Neben der oben erwähnten WLAN-Funktionalität und der Festplatten-Ausstattung mit 80 GB, 160 GB oder 500 GB lässt aber auch das Abbild der Rückseite Rückschlüsse auf die Funktionalitäten zu.

Myka Heckansicht
Schlüsselfunktionen
- WiFi - 802.11/g
- RJ-45 Ethernet Anschluss
- HDMI, Composite, S-Video und SPDIF Anschlüsse
- 80 GB, 160 GB oder 500 GB Festplattenspeicher
- eingebauter BitTorrent Client
- USB-Anschluss
Hardware
- 450 DMIPS SOC
- 16 MB Flash memory
- 256 MB DDRAM
- Linux operating system
Video
- MPEG-2 MP@ML (ISO/IEC13818),up to 10Mb/s
- H.264/AVC MP HP up to L4.1
- VC1 AP@L3,Simple and Main Profile
- WMV 9 Simple and Main Profile
- DivX 3.11,4.11 and 5.x support
- MPEG-4 part 2 SP/ASP
- Aspect Ratio:4:3 and 16:9,auto format detection
- Out Definition:480i,480p,576i,576p,720p or 1080i
Sound
- Decoding Formats:MPEG (Layer1,2),MP3,AAC,WMA<
- Volume Control:32-level adjustable,mute
- Output Modes:Mono/Stereo/Dolby Digital







Nicht schlecht
Jetzt sollte man nur noch wissen, was das Ding kostet.
hgamer
TorrentTV: Vom Internet übers Myka in den Fernseher
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