Unglaublicher Fund bei Razzia eines mexikanischen Drogenbarons



Unglaublicher Fund bei Razzia eines mexikanischen Drogenbarons

Muchas Pesetas Senioritas

Einer der größten Clous in der Kriminalgeschichte Mexikos ist den örtlichen Polizeibehörden gelungen, als sie das Nest eines mexikanischen Drug Lords aushoben. Was dabei ans Tageslicht kam, hätte sich wohl selbst die mexikanische Polizei nicht träumen lassen.

Die mexikanischen Kartelle sind vermutlich die derzeit größten Drogenlieferanten der Welt. Und vor wenigen Tagen erst, haben die Behörden des FBI, der DEA und der Einwanderungsbehörde ICE über 400 Verdächtige in 16 Bundesstaaten festgenommen, weil sie Kontakt zu diesen Verbindungen hatten. Dabei wurden über 75 Tonnen Drogen und etwa 154 Millionen Dollar Bargeld sichergestellt. Bereits einen Monat zuvor wurde ein Kartellversteck, eine Villa in Mexiko, bei einer Razzia ausgehoben und dabei zahlreiche Wertgegenstände, die mit Drogengeld gekauft wurden, beschlagnahmt.

Eine riesige Anzahl an Revolvern und Geweren, die eine gute ausgebaut Privatarmee hätte bewaffnen können, wurde dabei gefunden. Ebenso wurden vom Besitzer der Villa zahlreiche exotische und unter Artenschutz stehende Tiere gehalten. Darunter sieben Löwen, zwei Panther und ein weißer Tiger. Zu all dem Luxus gesellte sich neben vielen Kunstgegenständen auch eine Tropfsteinhöhle mit heißer Thermalquelle.


Im Keller wurde eine unglaublich große Menge an Bargeld gefunden - aufgehäuft zu einem Stapen von etwa zwei mal zwei Metern, etwa fünfzig Zentimeter hoch. Weitere Dollarnoten wurden in 16 Plastikkoffern gefunden. Doch damit nicht genug, selbst in den Wänden steckten die wertvollen Scheine.

Um sich die Gesamtsumme besser vorzustellen: Es wurden soviel Bargeld und soviele Wertgegenstände gefunden, dass man damit jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in den USA für 12 Jahre hätte krankenversichern können. Dabei glauben die Behörden, dass dieses Drogenversteck eines von schätzungsweise 27 weiteren Verstecken gewesen ist. Im mexikanischen Drogengeschäft liegt nach Angaben der Behörden soviel Geld, dass selbst arabische Ölscheichs vor Neid erblassen würden.

Mit dem Geld könnten problemlos Politiker, Polizisten und Richter bestochen werden - weshalb der Kampf gegen die Drogen auch so schwierig ist.

Weiter unten gibt es jede Menge Bildmaterial der Razzia.


Quelle: EPA



Bilder


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