Videospielhasser testet 3D Shooter an seinem Sohn



Videospielhasser testet 3D Shooter an seinem Sohn

lanparty

Achtung an dieser Stelle folgt ein wichtiger Hinweis für alle Videospielhasser. „Nicht Spielen kann zu Mord an eigenen Familienmitgliedern führen.“ Glaubt ihr nicht? Na dann wird euch vielleicht nachfolgende Story die Augen öffnen, denn in dieser musste ein Siebzehnjähriger dafür bezahlen, dass er mit einem Nichtspieler unter einem Dach wohnte.

Es geschah letzte Woche, kurz vor dem Wochenende. Jason (Name von der Redaktion geändert), 17 Jahre alt, war froh darüber, dass endlich wieder Freitag war. Die ersten Schultage nervten einfach nur und jetzt hatte er bald wieder genügend Zeit auf seiner geliebten X-Box sein Lieblingsgame zu zocken. Doch diesen Freitagabend wollte er nicht alleine spielen. Schon lange versuchte er seinen Vater, 60 Jahre alt, von einem gemeinsamen Hobby zu überzeugen. Nach einer kurzen Denkpause, entschied er sich seinen Vater zu fragen.

Es ist 20 Uhr als Edna P (Name von der Redaktion geändert). aus Allentown in Pennsylvania einen Schuss vernimmt. Erschrocken zuckt sie zusammen und läuft zu einem Fenster ihres Hauses, aus dessen Richtung der Schuss kam. Sie sieht hinaus und erblickt das Haus ihres Nachbarn. In dem Haus sieht sie den Schatten eines Mannes, welcher ein Gewehr in der Hand hält und auf etwas herab blickt. Aufgrund der Körperhaltung des Mannes, denkt sie sich, kann es sich nur um ihren netten Nachbarn handeln. „Vielleicht hat er einen Einbrecher erwischt?“ Sie entscheidet sich bei ihm zu klingeln.

Fünf Minuten früher. Nachdem Jason seinen Vater wiederholt gefragt hat ob er mit ihm gemeinsam auf der X-Box zocken möchte und dieser immer wieder seine Spielerei als absoluten Schwachsinn abtut, reicht es ihm. Er geht zum Waffenschrank und greift sich das erstbeste Gewehr. Wütend tritt er seinem Vater entgegen, drückt ihm das Gewehr in die Hand und schreit ihm ins Gesicht „Wenn du nicht mit mir spielen willst, dann erschieß mich doch.“ Daraufhin legt der Vater an, zielt auf den Kopf von Jason und drückt ab.

Als die Nachbarin Edna P. eintrifft kann sie nicht fassen was sie zu Gesicht bekommt. Ihr Nachbar steht mit einem Gewehr bewaffnet im Wohnzimmer. Aus der Mündung züngeln noch die letzten Rauchwolken des Schießpulvers. Auf dem Boden liegt sein Sohn Jason mit einer klaffenden Wunde am Kopf und besudelt den Teppich mit seinem Blut. Sie versucht ihren Nachbarn anzusprechen, doch dieser reagiert nicht. Sie denkt sich „Wahrscheinlich steht er unter Schock“, greift zum Telefon und alarmiert die Polizei und das nächste Krankenhaus.

Jason liegt in der Zwischenzeit im Lehigh Valley Hospital-Cedar Crest in Allentown. Die Kugel drang glücklicherweise so hinter seinem Ohr in den Schädel ein, dass es den Ärzten möglich war, Jason in mehreren Notoperationen das Leben zu retten. Sein Vater wurde unterdessen ins Monroe County Gefängnis gesteckt. Seine Strafkaution legte der Richter auf 250.000 Dollar fest.



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Kommentare


  • so ein irrer...
    ...und da sagt man "Killerspielspieler" würden leute umbringen

    7. Jan 2008 - 21:07 Uhr
  • Vorschlag
    für einen umgänglicheren Titel:

    Killerspieler wird von Nichtkillerspielspieler angeschossen

    als Tribut an die readmore.de Kommentarschreiber.

    7. Jan 2008 - 22:29 Uhr
  • ...
    Ich wette das dieser Bericht in die Nachrichten kommt...Die Politiker werden sich wieder irgendwelche veränderungen an dieser geschichte aus den fingern ziehen und machen dann die "Killerspiele" schuld...

    8. Jan 2008 - 13:52 Uhr
  • ...
    ... da fehlen mir die Worte...

    8. Jan 2008 - 14:36 Uhr
  • Na toll
    noch mehr Munition für die Politik!!!

    8. Jan 2008 - 17:43 Uhr

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