Nachdem in den Medien zuletzt immer häufiger die Stadt Köln als zukünftiger Austragungsort von Europas größter Spielemesse genannt wurde, bestätigte sich diese Vermutung nun heute auf der Pressekonferenz des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BUI). Olaf Wolters, seines Zeichens Geschäftsführer des BUI, erklärte, dass die Messe in Köln einfach besser wachsen könne.
Knapp einen Monat vor dem Start der GamesCom will die Leipziger Messe mit einem neuen Konzept und einer neuen Messe die Gunst der Spieler für sich gewinnen. Bei der neuen Messe wird sich alles...
Heute, am letzten Tag der Spielefachmesse "Games Convention", die im Leipziger Messegelände stattfindet, stand auch eine Pressekonferenz der Messeleitung auf dem Plan. Auch Leipzigs...
Wolters untermauerte dies damit, dass Köln die bessere Anbindung hat. Zwar habe auch Leipzig einen Flughafen. Dieser würde aber von zu wenig internationalen Fluglinien angesteuert werden, weshalb die Messe gerade für ausländische Besucher schlecht zu erreichen wäre.
Um die in GameCom umbenannte Veranstaltung zur europäischen Leitmesse aufsteigen zu lassen, fehle es dem zuletzt mit stagnierenden Besucherzahlen kämpfenden Standort Leipzig an einer ausgereiften Geländeinfrastruktur.
Unzureichende Übernachtungsmöglichkeiten in Sachsens einwohnerreichsten Metropole zwingen die Gäste in Pensionen im Umland. Dies wirke ebenso unattraktiv auf weitgereiste Gäste, wie die Lage in einer Gegend Deutschlands, in der es immer wieder zu ausländerfeindlichen Vorfällen kommt (medial entsprechend gesteuert und massenwirksam aufbereitet, Anm. d Autors).
Auch wegen der Nähe zu Gastronomie und "Vergnügungsmeilen" übe die Messe in Köln mehr Anziehungskraft aus.
Und natürlich verspricht man sich auch von einem der gewichtigsten Standortvorteile des Ruhrgebietes, nämlich der enormen Bevölkerungsdichte, ein Mehr an Besuchern. Allein im Umkreis von 50 km leben zirka acht Millionen Menschen.
Die Messe scheint "zu erfolgreich für Leipzig" zu sein, konstatiert der Radiosender Deutschlandfunk. Den Bericht über den Ausgang der oben genannten Pressekonferenz und Quelle dieser News findet ihr hier.

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Das letzte Wort
»Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.«

wir sind ja nicht alle Bill Gates
man stelle sich 180.000 Besucher vor, die alle ein 5-Sterne-Zimmer buchen. Das soll Köln mal wuppen. Alle weiteren Kommentare (6 insgesamt) zu dem Thema findest du in unserem Forum.
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Torsten
Kommentare: 1300
Also ich bin wirklich gespannt, ob die GC nächstes Jahr in Köln tatsächlich so erfolgreich werden wird, dass sie alle vorhergehenden Events in Leipzig überflügelt.
Die angeführten Entscheidungs-Gründe (Gastronomie, Vergnügungsmeilen, High-Class-Übernachtungsmeilen) sprechen meines Erachtungs doch eher die Business-Fachbesucher an als den Otto-Normal-GC-Besucher, klingt daher also auch ein wenig fadenscheinig. Fest steht für mich persönlich jetzt schon, dass die GC in Köln vor allem aufgrund des betagten Messegeländes längst nicht so (optisch) attraktiv wie die Leipziger Messe ist (mal abgesehen vom deutlich längeren Anfahrtsweg).