Killerspiele: Bundestag verschärft Jugendschutz

Der Bundestag hat dem Regierungsentwurf zur Änderung des Jugendschutzgesetzes zugestimmt. Gewaltvideos und Killerspiele sollen schneller auf dem Index landen. Laut Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) werden Spiele mit "Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten" belegt, die "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen". Zurzeit sind nur Computerspiele für Jugendliche verboten, die Gewalt oder Krieg verherrlichen. Außerdem wird im Gesetz festgelegt, dass die Alterskennzeichnung eine Mindestgröße haben und deutlich sichtbar sein muss. Den Oppositionsparteien FDP, Linke und Grüne reicht das Gesetz nicht aus. So wies unter anderem FDP-Medienpolitiker Christoph Waitz daraufhin, dass Minderjährige sich im Web verbotene Spiele problemlos ohne Altersprüfung herunterladen können. (hst) Fotostrecke: Diese Spiele müssen verfilmt werden

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eingesendet am 11. May 2008   von   Rheinländer   415 Leser

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