» Drogeneklat im eSport – Profisportler dopen sich vor wichtigen Turnieren

An diesem Wochenende fanden in Köln die Wolrd Cyber Games statt, eine Veranstaltung auf der sich die besten Profis der Welt aus allen Videospielgattungen trafen und gegeneinander antraten. Unter ihnen auch Alex Walker, der Leiter des australischen eSport Team. In einem Interview, welches er mit gameplayer.com.au führte, äußerte er sich zum Thema Drogenkonsum im eSport und gab offiziell zu, dass dies gängige Praxis ist.
oh mein gott geht das jetzt im eSport auch schon los man es gibt wichtigere dinge als eSport....
vom Profi-eSport leben muss und nix anderes gelernt hat.
Über all da wo Geld verdient werden kann kommt dies vor. Da macht die eSportszene keine Ausnahme. Mit Cheaten gehts los und mit aufputschen hört es auf.
Einfach Standart. ;-)
Hey, ich war schon kurz davor, bei der Botschaft ´ne Suchanzeige nach euch aufzugeben. Schön, dass ihr den Weg gefunden habt. Und Vorsicht, nicht in den Himmel fallen... ;)
...scheint das Thema aus der Welt des realen (Profi)Sportgeschehens (wahrscheinlich schon lange) in die Cyberwelt des eSport hinüber zu schwappen. Und das ist ein Punkt, wo vor allem die Spieleindustrie (BIU) sowie die Ausrichter der Ligen und Meisterschaften (z.B. ESL) so langsam in sich gehen und über das Thema nachdenken sollten.
Ich möchte es nicht beschwören, aber ich bin mir verdammt sicher, dass es nicht mehr lange dauern wird und die ersten Todesfälle durch Dopingmißbrauch im eSport an die Öffentlichkeit kommen (wenn es nicht sogar schon in Asien oder Südamerika passiert ist).
Gerade das Thema Dehydrierung durch exzessives Dauerzocken ist ja schon erschreckend. Wenn schon Kinder und Jugendliche manchen Spielen derart verfallen, dass sie tatsächlich vergessen, zu essen und vor allem zu trinken, wie ist es dann erst bei den talentierteren unter ihnen, die sich ins Licht der Öffentlichkeit spielen?
Sie bekommen Sponsorenverträge und sogar Manager an die Seite gestellt. Doch anstatt ihrer Aufsichtspflicht gerecht zu werden, sind es doch in erster Linie Gewinnstreben und Marketinggedanken, die im Vordergrund stehen. Diese Ausbeuter wissen doch genau, dass ihre Schützlinge (oder besser Goldesel?) nur eine gewisse Zeit da oben stehen und ihnen Provisionen einbringen. Lässt die Leistung nach, kommt erst Koffein, später Amphetamine und Ephedrin, irgendwann stärkere Präparate, vielleicht sogar Drogen wie Kokain. Alkohol scheint ja in der Tat nur geringfügig zu wirken, zudem zuviel davon genau das Gegenteil bewirkt.
Und wenn das nicht mehr ausreicht, werden die Spieler einfach fallengelassen und bleiben sich selbst und ihrer eventuellen Folgesucht und psychischen Problemen überlassen. Nicht mehr "Generation X", sondern "Generation Kaputt".
Ich denke, dass es nicht mehr lange dauern wird und auch im eSport Dopingtests eingeführt werden. Denn nach all den Skandalen im realen Leistungssport wie Leichtathletik und Radsport und dem horrenden Imageverlust derselben, bleibt der Spieleindustrie respektive den Veranstaltern von Wettkämpfen wie der ESL gar nichts anderes übrig, als darauf zu reagieren. Denn der Schaden in der Öffentlichkeit wäre für die hochsensible und zerbrechliche Branche eSport nicht auszudenken.
Wenn DFB, UEFA und FIFA mit Mottos wie "Keine Macht den Drogen" sowie "No Power to Drugs" werben, wie ist das dann vereinbar mit Titeln wie FIFA oder PES? Gar nicht... der Rattenschwanz wäre nicht abzusehen.
Wie aD schon treffend bemerkte... "Wenn man vom Profi-eSport leben muss und nix anderes gelernt hat."
Traurig, aber leider bittere Realität.




