» Gaming is a crime
Man mag es kaum glauben. Neben Institutionen und Medien, die versuchen Gamer als das darzustellen, was sie sind, nämlich nicht gefährlich und am Rande der Gesellschaft, gibt es auch solche, die alles dafür tun, das falsche Bild zu bestärken. Eine britische Tageszeitung, welche bisher ungenannt ist, veranstaltet ein Casting für Gamer. Aber nicht für die Darstellung in einer Doku, einer Reportage oder einem Film. Nicht für eine wissenschaftliche Studie oder ähnliches. Nein, sie suchen einen Menschen, der durch Videospiele in die Kriminalität getrieben wurde, um einen Sensationsbericht veröffentlichen zu können. Für die beste Story bietet die Zeitung einen Preis von mehreren hundert Pfund. 1. April 2008, 17:47
Das Gamen ist Schuld?!?
Ich weiß noch immer nicht richtig wonach diese Zeitung sucht. Es gibt doch genug dokumentierte Berichte, die beweisen, dass Morde verübt wurden, aufgrund von Hass auf andere Gamer oder weil jemand im wirklichen Leben, wie in einem Computerspiel, "herum ballern" wollte!
Fernsehen und Nachrichten
Die Menschen, die dem Gamen die Schuld an der Gewalt und der Kriminalität in der heutigen Welt geben, sind doch nicht viel anders als die, die das Gleiche vor einigen Jahren mit den Actionfilmen und Thrillern gemacht haben. Es wurde behauptet, dass die brutalen Szenen die Menschen desensibilisieren und sie dazu verleiten ähnliche Taten zu begehen. Nur welche Szenen sind schlimmer? Die Gestellten in Filmen oder die Echten, die man ohne Altersbeschränkung, in den Nachrichten sieht?
Der Nenner?
Gibt es wirklich einen gemeinsamen Nenner der Schuld an der Kriminalität und an den Kriege auf unserer Welt ist? In der Zeit vor dem Computer und dem Fernsehen gab es genauso Verbrechen wie heute. Gestohlen und Gemordet wurde aus Armut, Neid, Eifersucht, usw., so wie heute auch noch, und nicht weil man es bei Grand Theft Auto schon einmal ausprobiert hat!
Ich weiß noch immer nicht richtig wonach diese Zeitung sucht. Es gibt doch genug dokumentierte Berichte, die beweisen, dass Morde verübt wurden, aufgrund von Hass auf andere Gamer oder weil jemand im wirklichen Leben, wie in einem Computerspiel, "herum ballern" wollte!
Fernsehen und Nachrichten
Die Menschen, die dem Gamen die Schuld an der Gewalt und der Kriminalität in der heutigen Welt geben, sind doch nicht viel anders als die, die das Gleiche vor einigen Jahren mit den Actionfilmen und Thrillern gemacht haben. Es wurde behauptet, dass die brutalen Szenen die Menschen desensibilisieren und sie dazu verleiten ähnliche Taten zu begehen. Nur welche Szenen sind schlimmer? Die Gestellten in Filmen oder die Echten, die man ohne Altersbeschränkung, in den Nachrichten sieht?
Der Nenner?
Gibt es wirklich einen gemeinsamen Nenner der Schuld an der Kriminalität und an den Kriege auf unserer Welt ist? In der Zeit vor dem Computer und dem Fernsehen gab es genauso Verbrechen wie heute. Gestohlen und Gemordet wurde aus Armut, Neid, Eifersucht, usw., so wie heute auch noch, und nicht weil man es bei Grand Theft Auto schon einmal ausprobiert hat!
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1. April 2008, 19:02
Das ist eine gute Frage
wie ich finde. Ich denke, man muss eh jeden Fall differenziert sehen und wenn man bedenkt, dass die Probleme, Störungen der Persönlichkeit und das Umfeld der Betreffenden eher für solche Ausraster zuständig sind, als die Spiele selbst, sind solche Geschichten irrelevant.
Man siehe den Fall, wo ein junger Soldat aus dem Irak kam und CoD2 gespielt haben soll. Danach ist er verschwunden und vermutlich in einer Art Schockzustand ausgelöst durch ein Trauma, mit einer nachgestellten (Hand) Waffe rumgelaufen. Es gibt jede Menge Auslöser und Spiele allein sind nie Schuld.
wie ich finde. Ich denke, man muss eh jeden Fall differenziert sehen und wenn man bedenkt, dass die Probleme, Störungen der Persönlichkeit und das Umfeld der Betreffenden eher für solche Ausraster zuständig sind, als die Spiele selbst, sind solche Geschichten irrelevant.
Man siehe den Fall, wo ein junger Soldat aus dem Irak kam und CoD2 gespielt haben soll. Danach ist er verschwunden und vermutlich in einer Art Schockzustand ausgelöst durch ein Trauma, mit einer nachgestellten (Hand) Waffe rumgelaufen. Es gibt jede Menge Auslöser und Spiele allein sind nie Schuld.

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2. April 2008, 03:23
Böse Spiele ...
... habe ich das erste Mal auf dem Super Nintendo gespielt (zugegeben, Donkey Kong ist jetzt nicht direkt ein "Killerspiel", aber da musste man die Gegner auch töten in dem man draufspringt oder sie mit Fässern bewirft ^^). Als Konsolenersatz schenkten mir meine Eltern dann einen Computer, wo man die Spielfigur plötzlich ohne Controller sondern mit Maus oder Tastatur steuerte!
Heute studiere ich Informatik und Physik, und ich weiß nicht ob ich das tun würde, wenn nicht damals mein Interesse für Rechner durch Computerspiele geweckt worden wäre. Deus ex machina sozusagen!
Ferner war die Menschheit schon immer extrem gewalttätig und ist es heute noch. Da ist es doch wohl besser auf Pixelhaufen (wenn auch immer besser aufgelöste) zu ballern als sich die echten Köpfe einzuschlagen. Die meisten Sportarten (auf Psychologendeutsch übrigens "Sport" == "Ritualisierter Kampf"
sind aus Kampfhandlungen entstanden, warum wird aber Fußball, Karate, Boxen und Schach anders bewertet als Quake, Counterstrike und Manhunt?
Dazu kommt noch ein wirtschaftlicher Faktor; Heutige Computer mit der (Grafik-)Leistung wären wohl kaum erschwinglich, wenn es die Computerspielindustrie nie gegeben hätte!
... habe ich das erste Mal auf dem Super Nintendo gespielt (zugegeben, Donkey Kong ist jetzt nicht direkt ein "Killerspiel", aber da musste man die Gegner auch töten in dem man draufspringt oder sie mit Fässern bewirft ^^). Als Konsolenersatz schenkten mir meine Eltern dann einen Computer, wo man die Spielfigur plötzlich ohne Controller sondern mit Maus oder Tastatur steuerte!
Heute studiere ich Informatik und Physik, und ich weiß nicht ob ich das tun würde, wenn nicht damals mein Interesse für Rechner durch Computerspiele geweckt worden wäre. Deus ex machina sozusagen!
Ferner war die Menschheit schon immer extrem gewalttätig und ist es heute noch. Da ist es doch wohl besser auf Pixelhaufen (wenn auch immer besser aufgelöste) zu ballern als sich die echten Köpfe einzuschlagen. Die meisten Sportarten (auf Psychologendeutsch übrigens "Sport" == "Ritualisierter Kampf"
sind aus Kampfhandlungen entstanden, warum wird aber Fußball, Karate, Boxen und Schach anders bewertet als Quake, Counterstrike und Manhunt?Dazu kommt noch ein wirtschaftlicher Faktor; Heutige Computer mit der (Grafik-)Leistung wären wohl kaum erschwinglich, wenn es die Computerspielindustrie nie gegeben hätte!
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