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Allesreal

Allesreal

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Datum: 24. November 2009 um 15:40 Uhr

Verdammt, hab gar net genug Zeit mich hier genau umzuschauen ;) Geniale Arbeit Torsten *daumenhoch*

Bewertungssystem
In den Pausen vom lernen wollte ich eigentlich nen Review zu Assassins Creed 2 schreiben, doch irgendwie wollte es nicht ganz so laufen wie ich wollte - liegt vorallem daran, dass ich einfach zu viel jetzt im Kopf habe - Dabei ist mir jedoch unser Bewertungssystem ins Auge gefallen, dass zwar aussagekräftig ist, jedoch sehr subjektiv ausfällt. Daher hab ich die Gelegenheit mal genommen und darüber nachgedacht. So wie das derzeit sehe, sind unsere Bewertungen in fünf Hauptkatergorien , die jeweils gleichwertig sind. Dies würde ich auch so belassen wollen, aber sie etwas mehr unterfüttern und erweitern mit unterschiedlichen Unterpunkten, die jedoch nach aussen hin nicht sichtbar sein müssen, sondern nur einem gerechteren Urteil dienen und mögliche Schwachstellen aufdecken könnten.
Ein heikles Thema zum Beispiel ist immer die Grafik, die einen mögen den Comiclock eines Spiels, die anderen nicht. Dies sollte jedoch nicht im Vordergrund stehen, sondern das Objektive selbst. Zum Beispiel wie detailreich die Landschaften sind, die Figuren oder auch die Gegenstände. Ein weiterer Punkt hierbei wäre das Licht, denn was nützt die optisch schönste Grafik, wen die Beleuchtung miserabel ist und somit die Grafikpracht mindert. Daher würde ich zum Beispiel die Bilanz aus diesen Punkten ziehen, um so eine Gesamtnote für die Grafik zu erzielen. Von dem subjektiven wird man nicht wegkommen, jedoch muss man unter einzelnen Punkten untrescheiden und genauer Beurteilen, wodurch sich eine andere Bewertung ergeben kann.
Ein Beispiel (Die Unterpunkte sind nur Beispiel zu einzelnen Bewertung, bzw. könnten Bewertungskriterien darstellen):
Landschaft:
- sehr detailreich
- Entfernungsunschärfe
- Realisitsch
Für die Landschaft könnte man zum Beispiel bei AC2 9/10 Punkte geben.
Licht und Schatten:
- Physikalisch Korrekter Schattenwurf
- Atmosphärische Beleuchtung
- Unter-/ Überbelichtung
Licht und Schatten entsprechen weitestgehenst der Wirklichkeit, bietet aber kaum innovationen. Passt jedoch zur Atmosphäre also Beispiel 8/10
Figuren:
- Kantig oder realistisch
- Detailreichtum
- Gesichtsdarstellung
- Gesichtsbewegung
- Bewegung der Figuren
Die Figuren strotzen zwar nur so vor details, sind jedoch nicht mehr zeitgemäß und sehr kantig dargestellt und verdienen daher einen Abzug. Sie wirken etwas lieblos 6/10.
Die drei Teilnoten zusammengenommen ergeben ein Ergebnis von 7,67 Punkten oder 76.67 %.
Ähnlich würde ich dies in den anderen Kategorien machen.
Den Spielspaß könnte man so in drei verschiedene Teile aufspalten und später eventuel ein Typ für die Zielgruppe (Amateur, Freizeitspieler, Profi) geben.
1. Einstieg
Wie wird der Spieler in das Spiel eingeführt, gibt’s es ein Tutorial oder wird er einfach entlassen. Auch ist der Einstieg mit der wichtigste Part und sollte daher Spaß machen und intuitiv gestalltet sein.
Bei AC2 weiß ich nicht mehr ganz genau wie es war, jedoch werden alle Funktionen erklärt, Beispiel 8/10
2. Haupteil
Wie ist der Haupteil aufgebt? Gestallte er sich linear oder lässt er dem Spieler Freiräume und bietet dementsprechend Nebenquest. Ist er ausserdem Abwechslungsreich oder einfach eintönig. Ist die Geschichte deutlich oder einfach zu durschauen bzw. langweilig/unverständlich. Beispiel 9/10.
3. Und zu guter Letzt, kommt der Schluss
Bietet der Schluss das gleich nur nochmal in Grün oder stellt er einen gelungenen Abschluss dar. Ist er einfach zu erahnen oder kommt etwas unerwartetes und aufregendes. 10/10
Bei der Gewichtung bin ich mir selbst noch etwas unschlüssig, wäre aber dafür, den Hauptteil hier etwas stärker zu betonen, da er ja den Großteil aus macht, also zum Beispiel zu 50% (dies würde bei schlechteren Einstiegen oder einem Ende, etwas entschärfend wirken). Somit ergeben sich für den Spielspaß 9/10 bzw 90%.
Steuerung und Bedinung würde ich so belassen, da es dort immer stark auf den eigenen Eindruck ankommt und auf die verwendete Hardware. Sollten aber meist die Meinungen übereinstimmen, wie bei Resident Evil, wo die Steuerung durchgehend als zu Konsolenlastig gewertet wurde.
Der Sound würde ich nur um ein paar Unterpunkt erweitern, so zum Beispiel die Qualität, die Atmosphäre, die Dynamik und die Synchronität.
Ein weiterer Punkt wäre die Gewichtung bei der Wertung. So steht zum einen der Spielspaß im Vordergrund und sollte entsprechend gewichtet werden. Danach würde ich die anderen Punkte gleichwertig einsortieren. Ein Beispiel wäre 40% Spielspaß und die restlichen vier Punkte mit 15% zu gewichten.
Eventuell würde ich noch ein anderes Gimick vorschlagen. Wir hätten zum einen unsere Redaktionsbewertung, jedoch würde ich den Lesern auch eine Bewertungskriterien einräumen, also einen Lesertest (nur Bewertungsfunktion),d er aber nicht in unser Bewerungssystem selber einfließen , sondern nur gegenüber gestellt werden.


zuletzt bearbeitet am 24.11.2009 um 15:41 Uhr

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7. December 2009, 20:27
So viel Text

Meiner Meinung nach sollte man das Bewertungssystem so einfach wie möglich halten. Letztendlich endet es sonst bei irgendwelchen Rechnereien und Zahlenspielchen, die nichts über das Spiel aussagen. Nehmen wir an, Assassin's Creed 2 bekommt als Wertung "nur" eine 85, da Faktor X nicht wirklich überzeugen konnte. Mir gefällt das Spiel aber mindestens 5 Punkte besser, da mir persönlich Faktor X nichts ausmacht. Für dich z.B. ist aber Faktor X wieder sehr wichtig. Also finde ich, ganz dreist gesagt, deinen Test scheiße

Was ich damit sagen will: Je mehr Bewertungsfaktoren und -kategorien dazukommen, desto mehr gewinnt die eigene, subjektive Meinung an Gewicht. Da eine perfekte Balance zu bestimmten, ist eigentlich unmöglich. Deswegen würde ich es bei einem einfachen Fazit belassen, was wir vielleicht auch mit einem "Subjektiv"-Schildchen kennzeichen

Als Bewertungssystem würde meiner Meinung nach ein simples 10 Sterne-Prinzip reichen. Bei dem "von 0 bis 100%"-System kann es auch schnell zu Beschwerden kommen, da Titel X, verglichen mit Titel Y, eindeutig zu wenig Punkte hat.

Wo ich dir jedoch zustimmte, ist das Miteinbeziehen der User. Interaktive Webseiten sind einfach voll im Trend

zuletzt bearbeitet am 7.12.2009 um 20:28 Uhr
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Allesreal

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7. December 2009, 23:27
Nunja, ob wir nun 10 Sterne oder 10 Punkte oder 100% nehmen ist ja im Endeffekt egal, da man das auf die gleiche Weise ausrechnet^^

Die Unterpunkte selbst sind so noch ein Beispiel, die natürlich verändert werden können. Mir ging es in erster Linie darum, dass sich der Schreiber oder später auch, wenn sich die Idee durchsetzt die User mit der Bewertung stärker auseinandersetzen und ihre eigene Meinung nochmal Vertiefen oder auch Überdenken können. Dies könnte man durch ein paar wenige Ausgewälte Unterpunkte erreichen, so meine Meinung. Zum einen haben wir da ja das Streitthema Grafik. Der eine mag den Comicstil, der andere nicht. Immer wieder lese ich schlechte Bewertungen, die diesen Typ runtermachen und ihn als schlecht darstellen.
Gegen deine eigene Meinung lässt sich zwar nichts tun, aber man kann dich zum Überlegen anregen, sodass du zum Schluss kommen kannst, dass ein Spiel trotz des unbeliebten Comicsaussehen, dennoch grafisch etwas hermacht und nicht einfach als Schandfleck abgetan wird. Sondern vielmehr, dass sich seine Schönheit vielleicht erst auf den zweiten Blick ergibt.

Desweiteren wollte ich, den von dir liebevoll genenannten Faktor X etwas runterschrauben, da sind wir uns bestimmt einig, das der Spielspaß im Vordergrund stehen sollte , wodurch sich eine schwerere Gewichtung ergibt.

Zitat

Deswegen würde ich es bei einem einfachen Fazit belassen, was wir vielleicht auch mit einem "Subjektiv"-Schildchen kennzeichen

Davon - muss ich leider so sagen - halte ich nichts. Zeig mir eine objektive Bewertung und ich aktzeptiere diesen Punkt^^

So das sollte erstmal alles auf deine Antwort, glaub ich, sein.
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dabei seit: 26. Aug 2008

8. December 2009, 17:32
Was mich einfach am meisten stört, sind solche Zahlenspielereien. Ich habe ja nichs allgemein gegen Bewertungskategorien, nur sollten diese keine Auswirkungen auf die finale Endwertung haben, sondern sozusagen unter sich bleiben. Meinetwegen kann es ja auch einzelne Kästchen für die Kategorien geben, in denen man z.B. die PROs und CONTRAs der Grafik aufzählt. Aber für jeden einzelnen Punkt eine Wertung in Form einer Zahl, aus der sich dann die Endwertung zusammensetzt? Nein, danke, lieber nicht, denn meiner Meinung nach setzt sich die finale Bewertung aus dem Spielspaß zusammen. Und der setzt sich nicht immer zu gleichen Teilen aus den verschiedenen Kategorien zusammen. Mal ist die Grafik wichtiger, mal ist sie es nicht, mal ist das Gameplay total entscheidend, mal ist es totale Nebensache. Hoffentlich verstehst du, was ich sagen will.

Eine objektive Bewertung will ich dir gar nicht zeigen, da es so etwas meiner Meinung gar nicht gibt. Geschmäcker sind eben verschieden, weswegen ich es halt bei einer eigenen, subjektiven Meinung belassen würde.

Übrigens gab es da vor kurzem eine angeregte Diskussion: http://www.gamersglobal.de/news/14271

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Allesreal

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dabei seit: 28. Oct 2007

8. December 2009, 18:50
Okay, da stimme ich dir zu, dass dies zu keiner Zahlenspielerei werden soll. Eventuell hab ich mich dabei etwas Missverständlich ausgedrückt. Auch wenn ich oben einzelnen Unterpunkten eine Punktzahl soll das nicht ausarten. Diese Unterpunkte sollen Bewertungskriterien darstellen, die auf keinen Fall mit Punkten versehen sollten, sondern nur dazu dienen, den Schreiber darauf aufmerksam machen, was es alles für Punkte gibt, die er beachten sollte, kann und die ihn bei einer Bewertung beeinflussen. Er soll sich Gedanken machen, wie das Spiel aussieht und dass nicht nur aus seiner subjektiven Sicht, sondern auch detallierter. Er soll zu jedem Punkt möglichst einiges Bedenken und dann aus gesammelten "Punkten" sein Fazit ziehen. Ich persönlich mache sowas gern mit einem System, wie hier das Punktesystem, was aber nicht stupid präskriptiv sein soll, sondern eher deskriptiv. Man kann persönlich abwegen, was bei einzelnen Katergorien wichtig ist und was nicht. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die einem selbst überlassen sind. Mir ginge es vorallem darum, das wir einheitliche Kriterien aufstellen, an denen man sich orientiren kann und somit die Katergorien nachvollziehbarer Bewerten kann, was auch das mit Pro und Contra vereinfachen würde.
Desweiteren handelt mein Text im letzten Abschnitt aus der Einbeziehung der Katergorien, da soll -meiner Meinung nach- der Spielspaß im Vordergrund stehen, welcher natürlcih auf dem Gameplay etc. aufbaut und für ein Spieler ausschlaggebend ist. Das Spiel kann noch so eine gute Geschichte oder Grafik haben, wenn es ne scheiß^^ Steuerung hat oder anders.
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